HC007 Stiftungs-Mythos: Warum Steuern sparen nichts mit echtem Impact zu tun hat | Gast: Tim Juraschek

Shownotes

Vergiss das Hochglanz-Image von Charity-Galas und Steuerspar-Modellen. In dieser Folge räumt Tim Juraschek mit dem Märchen der „sauberen“ Wohltätigkeit auf. Er hat den Glanz der Bundesliga bei Werder Bremen verlassen, um dorthin zurückzukehren, wo er aufgewachsen ist: mitten in den ungeschminkten Alltag traumatisierter Kinder.

Tim ist kein Theoretiker. Er ist buchstäblich Tür an Tür mit Kindern aufgewachsen, deren Schicksale uns den Atem rauben. Heute leitet er nicht nur das Familienunternehmen, sondern baut mit der Kunter-Bunter-Stiftung die wohl innovativste Anlaufstelle für Jugendliche in Deutschland auf. Jessica und Tim sprechen darüber, warum echte Hilfe wehtun muss, bevor sie heilt, und warum „gut gemeint“ im sozialen Sektor oft der größte Fehler ist.

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00:00:00: Hard Calls, der

00:00:01: Podcast über Entscheidungen die wirklich zählen.

00:00:04: Dann kann es mal vorkommen dass das kleine achtjährige Mädchen bei der Mutter das Wochenende im Klass verbringt.

00:00:12: Die Gesellschaft ist ja nicht wie bei Instagram und sonst wo dargestellt wird oder in den Medien sondern die ist einfach real anders.

00:00:21: Heute spricht Jessica mit Tim Jurasek Der den Profifußball verließ um als Kopf der Kunter bunter Stiftung Die Jugendhilfe in Deutschland, radikal modern zugestalten.

00:00:33: Aufgewachsen zwischen harten Schicksalen und echtem Herzblut zeigt er uns heute wie man Kindern ihre Flügel zurückgibt.

00:00:42: Viele Menschen gründen ja eine Stiftung weil sie Steuern sparen wollen.

00:00:48: Jetzt hast du glaub ich einen anderen Hintergrund?

00:00:53: Du hast recht!

00:00:54: Und

00:00:56: ich werde oft auch darauf angesprochen achja ne Stiftungen das ist ja clever Ne?

00:01:01: Die zu gründen.

00:01:03: Und dann muss ich das natürlich erklären, weil ich natürlich keine Familienstiftung oder irgendwas gegründet habe um Dinge zu sichern.

00:01:14: Ähm... Genau.

00:01:15: Vermögen zu sicheren, Steuern zu sparen und so weiter.

00:01:18: Sondern Ich hab es tatsächlich... Warte mal ganz kurz.

00:01:22: Jetzt vermute ich noch mal kurz doch mal.

00:01:30: Das gehört eben auch zu meinem Business dazu wenn ich mitten auf einem Gelände mein Mein Bürogebäude hab, wo eben auch noch eine stationäre Kinder- und Jugendhilfe ist.

00:01:39: Ist das hier schnell und oft mal Kindereimplatz?

00:01:41: Und was natürlich in der Tat sehr schön ist aber in so einem Termin ich dann mal kurz die Tür zu machen muss.

00:01:47: Ah, sagen wir ehrlich du hast doch dem fährt jetzt gerade ne Karotte gegeben.

00:01:50: Ja stimmt.

00:01:52: Genau von beiden Seiten!

00:01:57: Nein, also ich habe natürlich die Stiftung gegründet.

00:02:00: Die hab' ich schon sehr lange im Kopf gehabt.

00:02:01: Also da trage ich die Idee schon zehn Jahre mit mir rum und ich habe ja noch eine vergangene Zeit bei Werder Bremen damals wo ich elf Jahre insgesamt tätig war Und unter anderem dort auch die SV Werder Bremstiftung mit ins Leben rufen durfte und war da involviert Damals noch als Mitarbeitender und Projektmanager Und hab ganz viele Eindrücke mitgenommen.

00:02:28: Ganz viele positive Dinge.

00:02:29: und vor allen Dingen, was ich mitgenommen habe ist diese ... Weil es darf schon immer auch mit Kinder- und Jugendlichen zusammenhängen, ist die Wirkung und diese Kraft, die eine starke Marke, aber die eben auch Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben, was sie eigentlich wirklich für ne Kraft mitbringen oder was das bei Kindern macht.

00:02:50: Dann ist es so gewesen, dass ich ganz viel Ideen hatte Und irgendwie immer die Tür zu war, weil kein Geld da war.

00:02:56: Der sportliche Erfolg nicht da war... Man keine Lust darauf hatte.

00:03:01: jetzt gerade der Fokus auf anderen Dingen war und und und ich habe mir geschworen irgendwann eine Stiftung zugründen in der jeder Mitarbeiter den Weg verfolgen kann, den er möchte also das muss.

00:03:13: am Ende muss es immer natürlich dem Stiftungszweck sprich der Förderung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

00:03:18: so ist meine Stiftungen nämlich ausgerichtet Darauf eins vielen Aber jeder soll sich irgendwie verwirklichen können.

00:03:25: Und dann war es mir wichtig, egal ob Förderer oder Partner, Mitarbeiter oder derjenige dem das Ganze zugutekommt, also Kinder und Jugendlichen, egal wer mit dieser Stüftung in Verbindung kommt, soll inspirierend aus diesen Berührungspunkten wieder rauskommen und sagen Mensch cool!

00:03:50: Also Konverbunderstiftung, mega!

00:03:53: Das macht richtig Spaß.

00:03:54: Und diese Idee habe ich mitgenommen und hab gesagt oder hab's dann irgendwann gegründet... Ich hatte natürlich damals nicht die Möglichkeiten so eine Stiftung auch umzusetzen.

00:04:03: aber ich wollte auch also ich habe mir natürlich dieses kleine Ziel zugrunde gelegt die coole und innovativste Kinder- und Jugendstiftungen Deutschlands mal zu werden vielleicht ja auch im Dachraum.

00:04:14: Aber das ist mein kleines Ziel gewesen was ich so ausgehe Oder was ich mir ausgedacht habe.

00:04:18: Einfach

00:04:18: mit kleinen Zielen anzufangen,

00:04:20: ne?

00:04:20: Um einen längeren Weg zu haben!

00:04:23: Man muss ja nicht morgen und übermorgen, kann auch in zehn Jahren ... Aber zumindest das Ziel lässt sich dann auch nicht verändern und kann auch ganz viele Jahre dauern.

00:04:31: Aber zumindest so ein Weg zu hebben, den man dann auch vorgeben kann... Und mir ist es wichtig eine moderne, kliene, klare, coole ... Stiftung zu haben.

00:04:43: Und so, glaube ich, ist die ganze Marke aufgebaut.

00:04:47: aber so werden auch die Veranstaltungen aufgebaut.

00:04:49: für den Unternehmer sind es coole Veranstaltung wo man selber was draus schöpft.

00:04:54: gleichermaßen ist das was der Unternehmer mitbringt also an vielleicht ein Ticket käufen um damit reinzukommen oder an Spenden oder was auch immer oder auch an CSR-Tätigkeiten.

00:05:04: sprich wenn die Stiftungen so ein bisschen das Sozialengager schon mal für die jeweiligen vier mit übernimmt Darüber dann auch wieder etwas zurückzugeben, was am Ende über die Stiftung für Kinder und Jugendliche zugute kommt.

00:05:18: Durch Bildungsprojekte, Sportprojekten Einfach-Einzelveranstaltung wo die Kinder mal wieder ihre Flügel ausstrecken können in dem ganzen Tagesgeschehen Und in den engen Zeitplänen, die die Kinder ja mittlerweile haben.

00:05:33: Das ist ja völlig verrückt wenn ich über überlege wie ich meine Kindheit verbringen konnte.

00:05:39: Ich bin ja auch so aufgewachsen, also ich bin vom Bäumen gefallen.

00:05:42: Ich konnte wirklich jeden Tag draußen irgendwie in der Natur sein und mich bewegen.

00:05:49: Das ist ein unheimlicher Dank den ich an meine Kindheit verspüre.

00:05:54: aber mir ist natürlich bewusst dass das nicht weit und breit nicht alle Kinder in diesen Genuss kommen.

00:06:02: Und das will ich mir einfach vor Augen führen und durch meine Gene vielleicht auch bekommen habe immer meiner Eltern aus der stationären Jugendhilfe heraus, ist es so dass ich ein Paket schnüren wollte dann was nicht nur den Kindern zugutekommt die irgendwo stationär untergebracht sind und dort schon einen riesen Blumstrauß an Maßnahmen erhalten sondern alle völlig ohne Ausgrenzung ohne ohne Untabschiede zu machen.

00:06:36: Und da habe ich mich auf den Weg gemacht, weil es natürlich auch zu uns passen sollte und hab diese Stiftung gegründet.

00:06:41: Ich muss sagen ... Ich hab ja viele Kackthemen auch auf dem Tisch.

00:06:45: Also muss ich so mal im täglichen, wo ich sagen würde, ich würd am liebsten jetzt einfach mal durch die Tür laufen oder irgendwie alles hinschmeißen.

00:06:57: Aber immer wenn ich dann Themen abarbeite oder ein bisschen was für die Stiftungen mache ist das für mich nur eine So eine Genugturm und so einen Ausgleich auch.

00:07:08: Das ist fast ein Herzenshobby, was ich durchführe wie ich früher nur Fußball gespielt habe.

00:07:14: Hau' ich das jetzt alles da rein?

00:07:16: Und das gibt mir ganz viel Kraft und macht einfach mega Bock!

00:07:20: Ich hab auch geile Leute, muss man ehrlich sagen, die nicht darum kümmern.

00:07:26: Meilenstein jagt ja Meilensteinen in der Stiftung und so entwickelt sich sie gerade und ich finde es einfach mega.

00:07:31: Es macht super viel Spaß.

00:07:33: Jetzt mal Hand aufs Herz.

00:07:35: Am Anfang hatte ich ja nicht die Möglichkeiten für eine Stiftung, also ich habe selber auch einige soziale Projekte und auch in Kenia.

00:07:41: und dann sagen wir mal, hast du eine Stiflung dazu gemacht?

00:07:43: Ja, so ja Leute ey!

00:07:45: Wisst ihr was eigentlich dahinter steckt?

00:07:47: Was zum Aufbau?

00:07:48: Also ich glaube die meisten sie es jetzt hier hören, die können Sie jetzt auch nicht ganz vorstellen.

00:07:53: Also was musst Du tun?

00:07:54: Was musst Du mitbringen um überhaupt ne Stiftungen zu können?

00:07:58: Im ersten Schritt kann natürlich Es ist jedem freigestellten Stiftung zu gründen.

00:08:03: Aber du musst natürlich einiges mitbringen und es ist von in Deutschland, kann ich jetzt nur sagen, ist das Stiftungsrecht ja auch schon sehr komplex wie ich finde?

00:08:12: Ich habe mich da erst miteinander gesetzt nachdem ich die Idee hatte diese Stiftungen zu grünten.

00:08:19: aber am Ende musst Du einen Stift Vermögen mal mitbringen.

00:08:24: Also du musst einen Stiftungsstock anlegen und der wird auch nicht angefasst, den kannst du auch nicht nutzen um am Ende irgendeine Art und Weise Personal zu bezahlen oder irgendwas sondern es gibt ein Mindestenmaß.

00:08:35: also man definiert einen Stüftungszweck Der wird niedergeschrieben Und dieser Stiftung Zweck wird auch Nicht verändert.

00:08:43: dann wird die Stüpfung gegründet und Dieser Stüfftungsstock sichert quasi nur Den Stütten den stiftungs.

00:08:48: zweck sprich allein dieser muss so umfangreich aufgebaut sein, dass es den Stiftungszweck wichert.

00:08:56: Also das man mit ihren Geld den Stüftungszweg umsetzen könnte und da sind jetzt bei in Niedersachsen sagt man Minimum müssen das Fünfzigtausend sein die man mal da reinlegt.

00:09:06: unsere Stüfftung hat hunderttausende Euro in den Stuftungszwick.

00:09:12: damit sind wir an Start gegangen.

00:09:13: was da reingelegt und gleichermaßen auch wieder angelegt, also du berührst es nicht.

00:09:18: Du kannst das natürlich anlegen und Überschüsse dann für dich nutzen auch für die tägliche Arbeit.

00:09:23: aber diese hunderttausend ähnlich Das ist so der muss im wert behalten werden weil es nur eine Sicherung für den Stiftungswerk ist Weil der Grundgedanke einer stiftung ja ist auf Also unendlich Ein unendliches fort bestehen und Ja und dass soll damit gesichert sein.

00:09:40: deswegen is es natürlich Klar ist es bei mir jetzt eine gemeinnützige Stöteverdüftung.

00:09:48: Am Ende wird es dann irgendwie wie eine Spende gewertet, sodass man natürlich wie eine Schwende als Privatperson oder als Unternehmer auch steuerlich Geld machen kann.

00:10:00: logisch aber am ende merkt man ja trotzdem was ja wie viel Geld man mitbringen muss mal überhaupt um ne Stiftung zu gründen und das ist nur die Gründung so Dann hast du noch kein Logo, dann hast du keine Flyer.

00:10:17: Dann hast Du noch keine Leute, die dich unterstützen.

00:10:19: Das ist ja alles neben meinem Fulltime-Job, den ich eh schon hab.

00:10:25: Passiert das hier alles?

00:10:26: Aber weil das auch wirklich für mich keine Mehrbelastung ist sondern ich da ja Kraft daraus schöpfe... aber das ist damit alles noch nicht abgedeckt, sondern das muss zusätzlich aufgewendet werden.

00:10:38: und Ich bin immer so blauäugig, will ich nicht sagen Akribisch würde ich sagen, aber ich probiere ja die Dinge erst aus und gucken ob sie funktionieren.

00:10:45: Und mache mir nicht schon vorher Gedanken auch könnte da was nicht funktionieren.

00:10:48: das passt ja gar nicht

00:10:49: in der Natur.

00:10:49: Ja Probleme lösen wir wenn

00:10:54: wir sie haben!

00:10:54: Genau so ist es.

00:10:55: Probleme lösen wie wenn wir es haben, wenn sie nicht kommen dann brauchen uns noch keine Gedanken vormachen.

00:10:59: Das ist so.

00:10:59: Also

00:11:03: das heißt doch einfach ne klar guter Gedanke Es ist auch ein bisschen Einsatz.

00:11:08: Wenn man das natürlich auch Rechtsberatung, das Notarkosten blablabla... Also kommt ein bisschen was zusammen am Anfang.

00:11:13: Jetzt hast du ja aber die Stiftungen jetzt kannst du dem guten Zweck nachgehen.

00:11:16: es ist wundervoll.

00:11:18: und was wird so an die Zukunft gedacht?

00:11:22: Und vielleicht will er jetzt hier jemand Partner werden in der Stiftung oder was dazu beitragen?

00:11:27: Was suchst du da aktuell?

00:11:30: also ich such tatsächlich wir sind ja als Stiftungs sehr flexibel was du die Möglichkeiten angeht.

00:11:37: Und deswegen gibt es da jetzt nicht in einem stein gemeißbildes Modell, wo ich sage okay das muss es ja sein und irgendjemand wird schon dazu passen sondern im Prinzip können wir als Stiftung alles sofern für uns der Mehrwert am Ende für Kinder und Jugendliche rausholen.

00:11:53: Was wir natürlich immer brauchen und das hauptsächlich sind Dinge Kultur- und Infrastruktur verbessern.

00:12:01: Das sind natürlich Spenden und Gelder, das sind auch Partner die uns eine Plattform bieten sei es an unsere Botschaft nach außen zu tragen dass es die Stiftung gibt keine Ahnung.

00:12:12: ich habe mal so die Idee gehabt irgendwie auf Firmenfahrzeuge auf großen Gebäuden die an Autobahnen stehen also da wo man eh nichts hat trotzdem darüber das zur Verfügung zu stellen Und was Gutes zu tun?

00:12:25: Das ist das muss man das eine.

00:12:26: auf der anderen Seite können wir natürlich auch Das ist ja auch immer ein großes Thema, das Thema Corporate Social Responsibility.

00:12:32: Also für das Firmensoziales Engagement betreiben um auch gesellschaftlich etwas zurückzugeben aber trotzdem für sich natürlich auch dann im Umkehrschluss und ökonomischen Vorteil zu bekommen.

00:12:45: Auch das können wir diesen sozialen Part-Bürounternehmen durchführen.

00:12:51: Auch das ist möglich Jegliche Zusammenarbeiten.

00:12:57: Ich bin dabei, ich möchte jetzt ein Unternehmer-Business Club unterhalb der Schlüftung auch auflegen...

00:13:05: Und ich soll dein erstes Mitglied werden?

00:13:08: Du bist schon mein erstes Mitglied!

00:13:09: Ich habe dich schon verlistet.

00:13:10: Ach so!

00:13:12: Du kannst weder einen noch austreten.

00:13:13: Du bist Gründungsmitglied.

00:13:16: Ist gut.

00:13:17: Bin

00:13:18: dabei.

00:13:18: Ja, sehr gut.

00:13:19: So schön.

00:13:21: Aber um ähnlich ... den Grundgedanken, den ich vorhin schon gesagt habe.

00:13:25: Also jeder soll mit einem positivem Gedanken aus diesen Berührungspunkten wieder rausgehen um es genauso zu haben.

00:13:31: und natürlich werden wir Dinge zertifizieren oder auch bestätigen dass man das auch ein Unternehmen das für sich nutzen kann und auch erkennbar zeigen kann.

00:13:41: ja aber So ist es normal und ich kriege mit jedem Unternehmer oder mit jedem Unternehmen ein perfektes Konzept hin, wie eine Zusammenarbeit aussehen kann.

00:13:52: Deswegen kann ich das nicht so sagen bei dem Spediteurs ist was anderes als beim Möbelparanten oder wir auch immer wobei man da schon wieder Synergie nutzen kann.

00:14:06: aber ja... Und so ist es halt.

00:14:09: Also wie ich brauche wirklich starke Partner, die die Botschaft, die Marke transportieren nach außen hin, die vor allen Dingen auch erkennen was für ein Herzblut dahinter steckt und dass das echt ist?

00:14:18: dass es wirklich echt ist und das die Gelder, die dort auch reinkommen durch diese Stiftung alleine schon gesichert sind.

00:14:24: Und auch gar nicht irgendwo anders hin können.

00:14:26: Das war mir ja auch so wichtig.

00:14:28: Nicht irgendwie einen Verein zu gründen oder wo man zwar gemeinsam tätig ist aber selber so ein bisschen bestimmen kann, wo auch die Geldern hingehen kann sondern ich habe schon auch über Gremien, über den Aufsichtsrat oder ein Stiftungsrat wie es bei uns ist Aber eben auch die Stiftungen auf Sicht einfach gesichert, dass die Gelder auch genau da landen.

00:14:47: Und das ist mir unheimlich wichtig und diese Glaubhaftigkeit und Transparenz und vor allem mit mir auch diese echte Persönlichkeit, die dahinter steckt und das unbedingt mit Herzflut umsetzen will wie ich da ja und vielleicht schaff ich es tatsächlich irgendwann so mit der Stiftung zur kurzen und innovativsten Stiftungen Deutschlands?

00:15:05: Wer weiß das!

00:15:07: Also das Herzflut in die Idee dahinter, also nicht nur dass ich dir das abkaufe.

00:15:11: Ich glaube jeder spürt das, der mit dir darüber spricht und er hat beim ersten Mal so auf einer Zeltasse schon fast Pipi in den Augen weil ich es halt einfach so schön finde, dass man irgendwas weitergeben kann.

00:15:21: Ich habe ja auch viele Jahre im SS Kinderdorf.

00:15:27: Ja, Sozialschwächern sag ich jetzt einfach mal.

00:15:30: Sport gemachte... Ich hatte damals als ich aus Kenia zurückgekommen bin, da hab' ich eine soziale Arbeit gemacht und habe mich zurückgekommen, das muss man doch in Deutschland machen können, also muss ja nicht immer irgendwie ein anderer Länder fliegen um sich zu engagieren.

00:15:43: Und dann hatte ich überall mal angefragt und die einzigen, die sich tatsächlich zurückgemeldet haben war es erst als Kinderdorf in Saarbrücken.

00:15:50: und die Aldina, damals noch die Betreuerin mit einem immer noch sehr guten Kontakt, die hat dann mehr geschrieben Ja du, Spendengelder ist im SOS Kinderdorf.

00:15:59: Das haben wir irgendwie immer.

00:16:01: Aber was wir irgendwie noch gar nicht haben, ist irgendwer, wer den Sport macht.

00:16:05: und ich hatte damals schon einen Trainerschein und dann habe ich quasi immer Samstags, haben wir das Sport gemacht oder so von allem.

00:16:12: Manchmal mal laufen, aber ein Firmlauf zusammen quasi vorbereitet oder halt selbst wenn es irgendwie aerobik und Bauchbeine prova von allem so ein bisschen.

00:16:23: Und da war ich ja auch mal total dankbar und das war für mich eigentlich ein Lullaufwand.

00:16:29: Ich habe es ja auch nicht vorbereitet, aber für alle anderen irgendwie ein Highlight.

00:16:33: Und ich glaube dass viele Menschen das auch machen würden wenn sie einen besseren Zugang dazu hätten.

00:16:39: Deshalb hab ich natürlich immer davon erzählt.

00:16:41: Für mich keinerlei Aufwand, ich konnte irgendwie was Gutes tun.

00:16:45: und ist es auch, dass du so etwas bei dir nutzen könntest?

00:16:51: Jetzt nicht mit mir, sondern vielleicht jemand, der ein bisschen näher bei euch wohnt.

00:16:56: Ja absolut!

00:16:57: Es ist natürlich so dass wir das ehrenamtliche Unterstützung, die wäre ja auch... Die natürlich auch spürbar für einen selber zugutekommen soll, aber dass wir die natürlich brauchen.

00:17:09: Also wir wollen ja auch eine Präsenz auf vielen großen Veranstaltungen und Kinder festen.

00:17:13: Wir brauchen eine Standpräsenzen.

00:17:14: Wir wollen in Krankenhäuser gehen was Gutes tun, in Schulen... Wir wollen Folgeprojekte initiieren, die auch gerne weitergeführt werden Und das geht natürlich am Ende nur mit ehrenamtlicher Unterstützung und Leuten, die da Bock drauf haben.

00:17:26: Und denen man das vor allen Dingen abnimmt!

00:17:29: Ich will jetzt auch keinen irgendwo hinschicken der eigentlich gar kein Bock sondern es müssen halt auch wirklich dann Personen sein, die darauf Bock haben.

00:17:36: Und ich hab tatsächlich ja ein paar ... Auch an der Hand, die da wirklich Bock draufhaben.

00:17:42: Aber das ist wegen ihm das Witzige.

00:17:44: Kinderdorf ist natürlich schon eine Rieseninstitution weltweit, die über das haben... Bei denen ist dann das Geld nicht mehr das Problem, sondern bei denen sind es dann tatsächlich die Leute, die rausgehen und die Dinge inhaltlich dann auch umsetzen.

00:17:57: Da muss die Medaille noch einmal drehen.

00:18:00: Das ist genau andersrum.

00:18:03: Aber ja, also wir sprechen gerade darüber weil wir natürlich auch ein bisschen Zulauf an Ehrenamtlichen haben die wir gut einsetzen wollen aber es auch nutzen wollen.

00:18:12: Weil jeder bringt ja unterschiedliche Dinge mit.

00:18:15: der eine ist in dem Bereich Sport Fitness sehr fit der andere ist vielleicht einer der der im Bereich Bildung Nachhilfe oder so richtig fit ist.

00:18:27: und dann gibt es wieder einen, der fühlt sich in einer Küche zu Hause und kocht für sein Leben gerne.

00:18:32: Und aus allen Sachen lassen sich super Dinge entstehen!

00:18:38: Also ein Star-Koch wäre auch noch mal schlecht, ein Fernsehkoch wäre nicht schlecht.

00:18:42: Wenn einer zuhört, ich würde gern Kinderkochkuchen aufsetzen als Stiftung... Genau,

00:18:49: Bücher hab ich ja auch schon mal ein paar geschrieben.

00:18:51: Kochen...

00:18:52: Ja du bist ja...

00:18:53: Tue ich auch.

00:18:54: aber

00:18:55: ob ihr

00:18:56: Kochfunk zusammenkriegt.

00:18:58: Vielleicht können wir da nochmal einen Partner abfragen.

00:18:59: Da fragt man mal Gregor oder?

00:19:01: Der hat doch immer Ideen!

00:19:02: Das stimmt das könnten wir noch einmal machen.

00:19:04: Das ist gut, das ist ein guter Einwand.

00:19:06: Aber ich muss hier auch sagen wenn wir uns schon eher kennengelernt hätten wäre vielleicht sogar tatsächlich auch noch eine meine Möglichkeit mit deinem Buch Metamorphose Das ist ja inhaltlich wirklich auch nah dran.

00:19:21: Also das muss man ehrlicherweise mal sagen und von daher, ja... Und solche Leute braucht es eben die mit Ideen kommen.

00:19:29: ich habe auch immer Ideen aber oft ergeben sich dann auch Sachen wenn man die Leute kennenlernen und sagen Mensch irgendwie würde ich gerne und ich kann das ganz gut können wir nicht mal Ja dann kommt irgendwie das eine zum anderen und das muss aber ja nur... Man muss sprechen um dann direkt sein Bock drauf haben, das ist mir schon wichtig.

00:19:48: Weil es irgendwie authentisch sein muss.

00:19:50: Das ist auch so das wo ich so Wert darauf lege.

00:19:52: Es ist irgendwie schon meine Stiftung und die muss auch irgendwie passen.

00:19:56: aber ich möchte auch dass dieses Feuer umzusetzen dann auch transportiert wird weil das bei den Kindern am Ende auch die Wirkung dann ausmacht.

00:20:06: Bei Kindern oder Eltern auch.

00:20:07: Das muss man sagen.

00:20:08: sie müssen sich ja auch sicher fühlen.

00:20:10: Genau, du willst ja keine überreden müssen.

00:20:14: Wenn ich selber spürt dass das irgendwie Spaß und Freude bringt Kinder und Jugendlichen den Staat und auch das weitere im Leben zu erleichtern Ja gut die sollen einfach was anderes machen.

00:20:26: Aber vielleicht ein gutes Stichwort.

00:20:29: Also Kinder und jugendliche Die finden bei euch ja auch so einen sehr schönen Ort.

00:20:36: Was macht ihr denn da alles?

00:20:38: Ja, also ich habe ja das große Glück.

00:20:40: Ich habe davon erzählt dass ich mal elf Jahre woanders tätig war im Sportverein und dann jetzt seit sechs sieben Jahren sechs sechs ein halb jahren irgendwie so Die das Familienunternehmen übernehmen durfte.

00:20:56: und meine Eltern haben vor Also nünzenhundert achten achtzig Haben Sie also sechsten sieben dreist Ja, was habe ich gesagt?

00:21:10: Da sind es ja schon sogar thirty Jahre.

00:21:14: Ein sich selbstständig gemacht und ihre erste stationäre Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung gegründet.

00:21:22: Und dann haben sie sich auch die Suche gemacht irgendwo im ländlichen Bereich.

00:21:25: also beide kommen nicht aus Niedersachsen sondern meine Mutter konnte schließlich Holstein mein Vater aus Hessen Und irgendwo aber hier im geweihten Flachenland dann fündig geworden und haben ein altes Bauernhaus gefunden mit sehr viel Grünanlage, Fällen und Feldern und Wiesen die alle jetzt auch genutzt werden.

00:21:45: Und haben einen zu Hause für frühtraumatisierte Kinder- und Jugendliche gegründet.

00:21:50: also meine Eltern sind Sozialarbeiter durch und durch Halbpädagogen Und waren vorher auch schon in diesem Bereich tätig.

00:21:58: und am Ende geht es tatsächlich um früh traumatisierte Kinder und Jugendliche, die oft mit einer Bindungsstörung kommen.

00:22:03: Aber die natürlich aus ihrem familiären Umfeld durch das Jugendamt herausgenommen wurden weil dort kein Leben oder Entziehung stattfinden konnte.

00:22:11: Das kann verschiedene Gründe haben.

00:22:14: Verbarlosungen, Gewalt, Drogen... alles!

00:22:17: Die ganze Bandbreite Ja, und dann ist das erste Haus hier entstanden in Westerstehde.

00:22:29: Ich bin da ja reingeboren.

00:22:30: ich war drei Jahre als das Haus gegründet wurde.

00:22:33: Das heißt ich habe Tür an Tür auch mit anderen Kindern zusammen gewohnt Und dann ich glaube zehn Kinder hatten wir irgendwie so zur Hochzeit mit aufgenommen und mit im haus.

00:22:44: Also du

00:22:44: hast ja noch zwei Geschwister.

00:22:46: also das heißt die waren dreizehn Kinder?

00:22:48: Genau genau.

00:22:49: es ist natürlich so dass Auf jedem Standort, wir haben schon einen Privatbereich gehabt.

00:22:54: Also quasi ein Haus, ein großes Bauernhaus was irgendwie so zwei geteilt war.

00:22:59: das letzte Drittel war dann so oben und im Privat Bereich mit einer Verbindungstür unten und auch oben Und dass die anderen zwei Drittel waren der Kinderhaus-Bereichs nenn ich mal, sodass wir schon als Familien privat Bereich hatten.

00:23:12: Ein eigenes Kinderzimmer, Wohnzimmerbereich usw.

00:23:15: Das war schon so.

00:23:17: Aber als Kind, dreijähriges Kind und dann auch bis ich, keine Ahnung, um vierzehn-fünfzehn war, willst du ja nicht in deinem Privatbereich sein.

00:23:25: Wir nehmen an zehn Kinder rumlaufen die alle Bock haben zu spielen etwas zu machen und und und Und als kind hinter fragst du ja auch nicht warum Bist du hier?

00:23:34: Und was sind deine Hintergründe und sagst dir alles völlig egal.

00:23:37: Du freust dich ja einfach nur ein Keks, dass du andere Kinder hast rund um die Uhr mit denen du auch spielen

00:23:44: kannst.".

00:23:44: Das war für mich das größte überhaupt!

00:23:46: Ich habe da so einen Effekt rausgezogen und dann für mich so ein fundamentales, was ich immer mitgetragen hab.

00:23:57: Und aus diesem Konzept... Also, Greg, meine Eltern haben dort mit drin gewohnt Und das war natürlich dann ein Konzept, was irgendwie geschnürt wurde mit einem innewohnenden Hausleiternkonzept.

00:24:07: Das heißt wir brauchten eigentlich keine Nachtdienste so richtig für die Mitarbeiterin, obwohl es Schichtdienst ist weil ja wir dort mit gewohnt haben.

00:24:17: und dieses Konzept ist immer geblieben und hat sich dann von Haus zu Haus weiter ausgeweitet.

00:24:23: und jetzt haben wir mittlerweile ich setze mal vierzehn Kinderhäuser, jetzt in Standorte und haben knapp hundert Kinder die stationär verteilt auf diese Standorte bei uns fest wohnen.

00:24:36: Und sind tatsächlich hier ja auch im Landkreis sowieso der größte private Träger Und dann wurden nur noch Leistung für Leistung erweitert und angepasst, bis zu einer eigenen Förderschule.

00:24:49: Die auch extern belegt wird mit vierundsechzig Schulplätzen über einen Therapiezentrum also alles das was wir so für unsere Arbeit auch brauchten.

00:25:00: wo es Probleme gab hat man dann irgendwie an meinen Eltern dann weit sichtig.

00:25:04: einfach dass man die Leistungsbereiche erweitert, damit wir einen kurzen Weg zu den jeweiligen Leistungen hatten.

00:25:12: Also wenn wir einen Therapeuten brauchen haben wir sofort einen Therapeut zur Hand und müssen nicht erst auf dem Termin warten der in drei Monaten stattfindet oder kommen irgendwo nicht rein sondern wir Haar können.

00:25:24: das ein vollumfängliches Jugendhilfe-Leistungsangebot.

00:25:27: Und das ist entwickelt worden und das ist wirklich, muss ich sagen da ziehe ich noch mal meinen Hut vor was meine Eltern da geleistet haben.

00:25:36: Klar haben sie auch sehr, sehr viel Power da reingesteckt.

00:25:42: Rund um die Uhr natürlich auch immer tätig gewollt gewesen.

00:25:45: aber am Ende ist das auch das gewesen was meine Eltern wollten und was wir glücklich gemacht haben Und das fand ich immer so inspirierend.

00:25:57: Das hat mich auch irgendwie geprägt und deswegen war auch diese Entscheidung, die dann ja irgendwann war Ich wollte bei Werder Bremen gar nicht weg!

00:26:04: Ich war ja maximal glücklich.

00:26:06: Also ich hatte da ja alles.

00:26:07: Ich habe mir eine bestimmte Position erarbeitet, ich konnte quasi alles machen was ich wollte keiner hätte hinterfragt wenn ich etwas gemacht hab.

00:26:14: Ich hab mir so ne schöne Position gebaut die richtig... Ja also wo ich viel reingegeben habe aber auch machen durfte und erst als das zur Frage oder als meine Eltern mal formuliert haben gut aber wenn das keiner hier machen möchte zur Debatte steht, dann habe ich wie immer reagiert.

00:26:39: Dann hat mein Bauch gesagt ja komm da mache ich das und mit ausgesprochenem Satz stehe ich auch dahinter und setze die dinge um bis zum hände und versuche es voran zu treiben und bestmöglich aber mit meiner eigenen Handschrift fort und weiterzuführen.

00:26:53: und das habe ich dann gemacht was nicht ganz leicht auch war weil du genau du hast ja angesprochen ich bin ja nicht allein ich hab natürlich eine ältere Schwester einen jüngeren Bruder die beide ja schon hier tätig waren.

00:27:04: Ich bin derjenige gewesen, der von außen wiedergekommen ist und das ist natürlich nicht leicht auch unter den Geschwistern wenn man so ein Familienunternehmen dann weitergeführt werden soll Und am Ende habe ich für mich viel mitgenommen.

00:27:19: Wenn ich es mal irgendwann weitergeben sollte muss ich ehrlich sagen Aber wir haben's jetzt auch hinbekommen.

00:27:26: Ja Das muss man auch wirklich was sagen War dynamisch war mal laut war mal leiser Aber wir haben's nicht bekommen.

00:27:33: Ja, aber ich glaube das macht dich ja auch aus.

00:27:36: Ich meine du kannst jetzt einfach nur die schönen Seiten erzählen.

00:27:41: Also jeder hat ja auch Wünsche oder Vorstellungen für sein Leben und da geschwistern ist es ja auch.

00:27:48: auf natürlicher Art und Weise hat man immer so ein bisschen Gerangel um den Rang.

00:27:52: von daher... Aber genau, wenn ihr euch da einig werdet umso besser.

00:27:57: Ich glaube ich habe in der Erinnerung das Konzept auch quasi so war dass die Kinderhäuser so sind, dass sie das alles innerhalb von dreißig vierzig Kilometern irgendwie Entfernung habt?

00:28:06: Ist es immer noch schon das so?

00:28:08: Ja, das stimmt tatsächlich sogar.

00:28:13: mittlerweile können wir's glaub ich sogar auf fast fünfzehn Kilometer einschränken.

00:28:18: Wir haben nämlich einen Ausreißer gehabt Der war schon immer da, der war ein bisschen weiter weg Und im letzten Jahr habe ich das verändert.

00:28:25: Also da haben wir quasi eine Immobilie hier gefunden, die eineinhalb Kilometer vor meinem Büro weg ist also quasi zwischen zwei anderen Standorten.

00:28:33: Traumhaftes Gelände ähnlich wie die anderen auch.

00:28:37: Wir müssen ja immer lange suchen weil es muss ja auch ins Konzept passen und dass davon nicht der eine Standort besser sein als der andere.

00:28:43: Es muss alle irgendwie einen eigenen Charme haben und die Qualität muss sehr hoch sein damit es dann auch nicht untereinander irgendwelche Unterschiede gibt.

00:28:50: Und da haben wir wirklich einen traumhaften Standort gefunden, den wir dann auch gekauft haben und wo das Kinderhaus im letzten Herbst umgezogen ist.

00:28:58: Jetzt haben wir tatsächlich alle hier so in zehn, fünfzehn Kilometer für alle Standorte vorhanden und haben jetzt kürzlich tatsächlich ... Wir beziehen es ja in zwei Wochen also nächste Woche kommen die Schreibtischern alles in unser neues Gelände rein, haben aus drei anderen Standorten, wo quasi keine stationäre Jugendhilfe stattfand, also wo die Kinder nicht gewohnt haben.

00:29:21: Also einmal das Therapiezentrum, einmal die Verwaltung und einmal auch sofort der Fortbildungsbereich.

00:29:26: Das waren auch drei verdiene Standorte.

00:29:28: Machen wir jetzt einen Standort und haben da tatsächlich auch investiert und neu gebaut um wirklich nur noch eine Anlaufstelle zu haben, um den Kindern nicht mehr... Lebenszeit zu nehmen, bei Fahrten zur Therapien.

00:29:43: Bei Fahrten zu Elterngesprächen und so weiter als es unbedingt sein muss.

00:29:49: Und ja das ist jetzt ein echt wichtiger Meilenstein und deswegen bin ich momentan auch schwebig auf so einer Euphorie-Welle.

00:29:56: Auch wenn ich nachts trotzdem sehr gut schlafen kann weil viel gemacht wird.

00:29:59: aber ich freue mich einfach mega jetzt auf die nächsten Wochen weil wir da das neue die neuen Räumlichkeiten beziehen und dass wird für alle nochmal einen riesen Mehrwert werden Also auch für die, was die Qualität angeht an sich.

00:30:11: Aber der Hauptpunkt ist tatsächlich einfach den Kindern nicht mehr Lebenszeit zu nehmen.

00:30:16: Ja,

00:30:17: sehr

00:30:17: schön!

00:30:18: Und für die neuen Häuser?

00:30:20: Also gibt es dann quasi Familien, die sagen wir werden auch bereit das Konzept umzusetzen.

00:30:26: also kommen sie auf euch so hören die davon.

00:30:28: oder wie wird man quasi ich sag jetzt mal Gastfamilie.

00:30:32: ja das ist eine sehr gute Frage und da gibt es auch kein.

00:30:37: Also da gibt es schon einen Weg, der öfter der Fall ist und das ist aus quasi wie so eine Art... wie so ein Aufstieg innerhalb der Mitarbeiterschaft ist, dass es so eine Schritt auf ein Karriereleiter quasi ist.

00:30:54: Dass man sagt okay ja ich war jetzt sechs Jahre oder sieben Jahre oder acht Jahre oder wie auch immer Pädagogin hier in dem und dem Team und jetzt bin ich irgendwie in so einer Situation.

00:31:06: jetzt kann ich mir den nächsten Schritt vorstellen.

00:31:08: und wie wärs gerne auch als Hausleiterin?

00:31:14: Unsere Häuser sind ja tatsächlich so, dass die Privatbereiche an allen Häusern in der Regel nicht weniger als hundert Quadratmeter eigene Wohnfläche zur Verfügung haben.

00:31:24: Wir haben jetzt gerade das letzte Haus hat sogar zweihundert Quadrate Meter nur im Privatbereich – das ist ja ein eigenes Haus wenn man so möchte um den das natürlich auch so angenehm von einer Wohnsituation herzumachen wie es eben nur geht.

00:31:41: Und dann ist es tatsächlich so, dass sich intern überwiegend.

00:31:45: Wir haben auch schon... Es ist auch schon mal so gewesen wie du gesagt hast das von externen.

00:31:49: Das Konzept fand man interessant.

00:31:52: Leute waren in einer Lebenssituation konnten sich das vorstellen, kam mit Mann oder mit Frau und vielleicht einem Kind.

00:32:00: Wir sind Sozialarbeiter wir würden das jetzt gerne machen.

00:32:02: Das gucken uns natürlich gut an und das muss aber am Ende alles zu uns passen.

00:32:07: Aber auch das ist möglich, aber in der Regel ist es so ein Schritt auf eine Karriereleiter und wird von intern her besetzt.

00:32:15: Und dann ist es ganz unterschiedlich.

00:32:16: In dem einen Haus wohnt eine Hausleiterin alleine im Privatbereich oder ein Hausleiter.

00:32:21: In einem anderen Haus mit Mann und zwei Kindern, in einem weiteren Haus nur mit Partner also völlig unterschiedlich die Situation und wir strecken eigentlich alles um die jeweilige Hausleitung umzu.

00:32:33: Also das muss dann auch passen!

00:32:36: Wir gestalten ist natürlich auch bewusst sehr attraktiv und lukrativ, muss man ehrlicherweise sagen.

00:32:44: Weil wir das natürlich auch so.

00:32:47: erstmal sind wir überzeugt davon dass das richtig ist weil es ja so ein Familien ähnliches Konzept ist.

00:32:51: quasi Du wohnst nicht irgendwo als Kind und im Schichtdienst geben sich die Leute die Tänke in der Hand.

00:32:59: Und keiner fühlt sich so richtig verantwortlich, weil da keiner wohnt sondern da wohnen ja wirklich welche mit den Kindern zusammen und fühlen sich genauso für Haus- und Hofverantwortlich wie eben ist es in einer Familie oder in einem Haus auch der Fall ist.

00:33:13: Das macht schon ganz viel aus!

00:33:16: Alleine auf der Vertrauensschiene, was bei den Kindern angeht.

00:33:18: Die haben einfach einen anderen Stellenwert als die Mitarbeitenden, die täglichen tatsächlich über den normalen Schichtdienst dann auch als Pädagogen arbeiten.

00:33:28: Das ist einfach so!

00:33:29: Dass sie haben andere Stellenwert und das macht für uns ganz viel aus und deswegen führen wir das auch so weiter und gestalten das bewusstlokativ.

00:33:39: Und man muss ja allein sagen auch steuerlich, die kriegen ja ein Dienstwagen beispielsweise.

00:33:43: Also wenn ich nur mal diesen Beispiel mache, also jeder Teamleiter.

00:33:47: Und dadurch das natürlich Wohnort auch Arbeitsort ist hast du natürlich auch keine Anfahrtswege und so weiter zu versteuern.

00:33:54: Da kannst du das Ding vollumfänglich privat nutzen.

00:33:58: mieten werden gestalten wir natürlich... Wir machen es alles so dass es fürs Finanzamt gut ist und sauber ist aber eben nur so vieles muss Also wirklich immer an der untersten Grenze legen wir die Mieten an, damit auch da die Part des Geldwerdenvorteils und so weiter nicht ist.

00:34:18: Was ich finde was auch richtig ist eigentlich müsste man dann noch ein bisschen mehr gegensteuern.

00:34:22: gut aber ja die staatlichen Voraussetzungen sind nun mal so wie sie sind werde ich auch nichts mehr ändern.

00:34:30: Sagen wir mal so Gen Set drei bis vier Tage Woche Remote arbeiten und bitte keine Überstunden.

00:34:37: Das kann man nicht umsetzen, wenn man

00:34:39: da unzuantwortlich

00:34:40: ist.

00:34:42: Nee das kann man sich umsetzten!

00:34:43: Und ich merke auch in der Breite dass die Masse insgesamt weniger geworden ist, die auch sich darauf einlassen.

00:34:52: Die Themen sind schon andere.

00:34:54: Das muss man ehrlicherweise so sagen.

00:34:56: aber es Generation muss ich sagen, sondern das überhaupt nicht.

00:35:06: Die bringen ganz viel Qualität mit.

00:35:08: aber das System haben die Unternehmen in der Historie immer alle zwanzig, fünfundzwanzig dreißig Jahre dass man etwas verändern oder anpassen muss und das ist hier auch der Fall.

00:35:20: Und klar ändern sich die Schwerpunkte.

00:35:24: Ich sage mal Sonnen- und Feiertage Und auch so Fitnesspartnerschaften und, sind nochmal wichtiger geworden als es vielleicht früher mal der Fall war.

00:35:38: Und auch die Zeiten und das Thema Ein- und Ausstempeln ist das auch im stationären Jugendhilfebereich nötig.

00:35:48: Das sind alles Themen, die kommen auf einmal in den Tagesordnung.

00:35:52: Aber ehrlicherweise wenn ich darüber nachdenke, ist es natürlich, wenn ich jetzt nur die reine Unternehmerseite für mein Unternehmen sehe dann ist das eine Herausforderung.

00:36:02: Aber die sehe ich ja nicht, weil ich bin ja Tickjahr nun mal anders und ich sehe immer den Menschen genauso wie bei den Kindern denke auch bei dem Mitarbeitenden und am Ende denken sie an sich und wollen auch sich und achten einfach mehr auf sich.

00:36:16: wenn ich meine Eltern dagegen stecke und sehe auch was ich vielleicht als Kind gerne an Zeiten mehr gehabt hätte beispielsweise Dann gar nicht zur Debatte.

00:36:27: Das war einfach so normal, das ist jetzt einfach anders und das finde ich ... Ich find's eigentlich gar nicht so dramatisch und schlecht.

00:36:34: Viele Dinge gibt es auch, wo ich sagen muss... Also ...

00:36:39: Mach mal ein Beispiel!

00:36:42: Das wird dann jetzt schon schwierig?

00:36:46: Aber ja, ich bin gerade noch überlegt, weil ich ein knackiges Beispiel hab, was ich dir gut mal sagen kann aber fällt mir jetzt grad nicht ein.

00:36:52: Aber werde ich gleich nochmal einstrahlen.

00:36:53: Denk mal im Hintergrund nach und hau' ich dir hier mal rein

00:36:56: Die Kinder, die in den Häusern sind.

00:36:59: Wie alt sind sie ungefähr?

00:37:04: Also wir haben quasi von eins bis ich ziehe eine eigene Wohnung und gehe in die Berufsausbildung also bis zwanzig.

00:37:12: alles da allerdings nehmen wir ist unser Aufnahmealter sage ich mal so im Schnitt zwischen zwei und neun vielleicht.

00:37:24: Also wir nehmen keine älteren Kinder auf, sondern wenn die zwanzig bei uns sind dann sind sie auch schon zehn Jahre bei uns oder noch länger.

00:37:32: Und dann ist es in der Tat so dass die dann auch nicht mehr.

00:37:36: das wird dann auch das Thema Rückführung was ja eigentlich das oberste Ziel sein muss.

00:37:40: Auf einer Seite arbeiten die Eltern Es wird ja irgendwie einen Grund gehabt haben, warum das Kind daraus genommen wurde.

00:37:49: Und auf der anderen Seite ... Ich beziehe hier mit meinem neuen Partei für das Kind und kümmere mich um das Kind genauso, dass eine Rückführung stattfinden kann.

00:37:57: Das muss immer das größte Ziel sein, das Kind an die leiblichen Eltern, dass da wieder ne Rückführungen möglich ist.

00:38:05: Das sind aber nicht immer möglich oder nicht ganz oft.

00:38:08: Aber ab und an merken wir es auch, dass die Kinder, die dann schon länger bei uns sind, auch irgendwann erkennen Okay, ich will auch eigentlich nur noch das zu lassen was mir gut tut und selbst was erkennen.

00:38:21: Und dann wirklich bei uns bleiben und ich dann irgendwann mit denen eine Wohnung suche das Thema Berufsausbildung stattfindet und dann werden die ob die Junghilfe weiterhin laufen oder auch die Gelder weiter fließen oder nicht unterstützen wir die Kinder so lange wie sie es brauchen und genauso in der Berufsausbildung.

00:38:43: Und wir haben auch zahlreiche, die bei uns raus sind, die jetzt dreißigvierzig-fünfzig sind Kinder haben, die uns immer noch besuchen.

00:38:53: Also das haben wir alles.

00:38:55: Die waren tatsächlich für mich dann damals schon so mehr wachsende Alter, wo ich noch Kind war.

00:38:59: die kommen jetzt immer noch hierher und das ist natürlich... Das geht dann schon auch unter die Haut ne?

00:39:04: Wir haben dann so auch Jahresveranstaltungen, die gibt es schon immer!

00:39:07: Die werden sich auch nie ändern und das wissen sie sind immer am gleichen Datum und die kommen dann teilweise auch überraschend einfach nur vorbei genauso wie wir auch Mitarbeiter haben Die bei uns selbst als Kind damals untergebracht wurden, die einfach bei uns dann groß geworden sind.

00:39:26: Ähnliche Wege eingeschlagen haben und jetzt über... Also wir haben sowohl eine Hausleiterin, die den Weg gegangen hat also auch Mitarbeiter.

00:39:34: Und das ist natürlich auch ein besseres Feedback kannst du ja nicht bekommen für deine

00:39:40: Arbeit.

00:39:40: Ja, jetzt hast du ja eben schon mal meinen Buch erwähnt mit der Morphose.

00:39:45: In dem Buch geht es eigentlich darum in welche Welt wurde ich geboren?

00:39:48: Also wo wurde mein Schmetterlingsal quasi abgelegt ne?

00:39:51: Wo war die Kindentagtraupe und so weiter?

00:39:53: wie habe ich mich entwickelt und wo stehe ich gerade heute?

00:39:57: Jetzt reden wir also... Es ist ja wahnsinnig schön was ihr macht aber man darf auch nicht vergessen wie viele Schwierigkeiten dahinterstecken.

00:40:05: Wenn ich einmal auf das SS Kinderdorf referenziere da weiß ich ja Was die Erzieherin und was die Leiterinnen da auch am Wochenende

00:40:15: abends...

00:40:16: Also immer eskaliert ja gerade etwas.

00:40:19: Die Jugendlichen haben jetzt irgendwie ihren ersten Liebeskummer, reagieren anders drauf, sind kurz vor.

00:40:25: Ich möchte überhaupt nie mehr leben.

00:40:28: Falsche Kontakte trocken

00:40:30: usw.,

00:40:31: weil sie vielleicht schon damit aufgewachsen sind und das zu Hause erlebt haben.

00:40:36: Ihr habt ja auch ... Neben dem, was ihr alles Gutes für die Kinder tut auch wahnsinnig viel zu händeln.

00:40:43: Also gibt es da irgendwie manchmal Situationen wo du auch denkst, ich könnte auch in der freien Wirtschaft echt viel Geld verdienen und das wäre ein bisschen leichter?

00:40:53: Ja, gibt es natürlich.

00:40:55: Gibt es aber ehrlicherweise immer mit den Punkten wenn ich kritische Themen habe die nicht die Kinder betreffen.

00:41:10: Beispielsweise mit Mitarbeitenden mal oder mit Behörden, weil einfach un... Ja, weil dieses Management einfach unheimlich kompliziert ist und unheimliche erschwert wird.

00:41:23: Wir haben als Träger natürlich einen Anspruch und wir sind ein großer Trägar und sind mittlerweile so dass wir ja... Weil die Hürden so groß sind wie man überspringen muss und die Unterstützung auch so gering ist das wir ja fast alles selber machen und dadurch immer wissen okay dann läuft es am besten und wenn wir was nicht haben dann entsteht das tatsächlich noch.

00:41:42: aber ich habe das auf jeden Fall.

00:41:44: Ich habe da auch schon öfter darüber nachgedacht.

00:41:46: Ich war ja nun auch wirklich eine Zeit in der freien Wirtschaft tätig, ehrlicherweise Es gibt die aber am Ende des Tages wenn du zu Hause am erstes sitzt und drüber nachdenkst Und das jeden Tag und jeden Morgen und jeden Abend.

00:42:02: Weißt Du aber dass du immer wenn du aufstehst und immer wenn wir ins Bett gehst Dass dein das dass du wirklich von der Arbeit her, dass es einen Sinn ergibt und das so ein Zweck hat.

00:42:14: Und dass du gesellschaftlich also mit deiner Arbeit die Gesellschaft der Gesellschaft was Gutes tust aber auch am Ende des Tages ganz niedrigschwellig am Anfang Aber am ende die Bundesrepublik Deutschland auch unterstützt, dass das Ding auf einem stabilen Fundament ist Und das ist so.

00:42:34: das, also groß gedacht jetzt bis zum Ende.

00:42:37: Aber das ist was mir unheimlich vergibt und wenn ich... Wir sind ja hier täglich mit Schicksals schlägen und mit Einschnitten ins Leben und mit traumatischen Erlebnissen von Kindern und Jugendlichen betraut die wir mitkriegen wo man direkt mit kriegt Wie die Gesellschaft wirklich ist.

00:42:57: Die Gesellschaft ist ja nicht wie bei Instagram und sonst wo dargestellt wird oder in den Medien, sondern die ist einfach real anders.

00:43:07: Und wir haben eben die Kinder, die bei uns wohnen und wenn sie Besuchskontakt haben dann kann es mal vorkommen dass das kleine achtjährige Mädchen bei der Mutter das Wochenende im Knast verbringt so weil der Kontakt halt da stattfindet oder dass jedes Mal wir quasi nach einem Wochenende bei null anfangen, weil ein Kind zu Hause war.

00:43:31: Wo eben es noch keine rechtlichen Grundlagen gibt oder auch keine Antworten gibt?

00:43:38: Dass vielleicht ja also einfach Dinge passieren die nicht passieren dürfen.

00:43:44: und da sind wir, werden wir jeden Tag mit das erfahren wie jeden Tag.

00:43:51: Und das gibt mir eigentlich wirklich immer die Motivation und den Anschub, richtig den Anschub täglich diese Arbeit zu verbessern.

00:44:01: Die Rahmenbedingungen zu verbesseren und Kindern aber auch Mitarbeitenden einfach ein gutes Leben oder eine gute Zeit in der Zeit, in der sie bei uns sind und vor allen Dingen aus meiner Sicht richtige Zeit wie sie sein muss auch irgendwie anzubieten.

00:44:22: Ja, aber das so für die Kinder.

00:44:24: Für die Eltern, für die Mitarbeiter ist ja noch mal eine ganz andere Herausforderung auch weil die ja tatsächlich auch ganz viele Dinge mit sich ausmachen.

00:44:31: Die haben natürlich den Schichtdienst,

00:44:33: d.h.,

00:44:34: die arbeiten natürlich auch an Tagen wo dann vielleicht der Freundeskreis frei hat auf einer anderen Seite.

00:44:44: Der Witzig oder der Satz von meiner Mutter war immer für mich was das größte, weil ich konnte mal einkaufen gehen wenn die Stadt leer war.

00:44:50: Aber das passt natürlich bei dem Ein, aber bei neunzig Prozent vielleicht nicht.

00:44:55: Die wollen unter Leute sein und mit ihren Freunden unterwegs sein.

00:45:02: Dann ist es jahrelang so gewesen dass die Leute völlig unterbezahlt wurden auch tariflich einfach da kein gutes Maß war.

00:45:10: Das hat sich glücklicherweise verändert.

00:45:14: also tariflig sind die Sozialarbeiter bei uns sind schon sehr gut angesiedelt.

00:45:20: Wir gehören ja kein Tarif an, aber wir bezahlen schon nach Tarif damit wir da keine Unterschiede haben sondern wir wenden den genauso an.

00:45:27: was die Vergütung...was das Vergütungsmodell angeht dass es...da Deutschland echt sehr viel gemacht das muss man wirklich sagen.

00:45:35: und auf der anderen Seite sind's ja junge Leute die bei uns arbeiten also die kommen aus dem Studium oder außer Ausbildung sehr viele junge Leute mit den traumatischen Erlebnissen und den Schicksalsschlägen sich auseinandersetzen müssen.

00:45:50: Und zwar noch viel intensiver als ich das muss, weil die haben am Ende auch wirklich die Eltern kennenlernen, die Geschichten der Eltern, die gesamte Aktenlage der Kinder also was es wirklich vorgefallen ist, sich richtig aneignen müssen.

00:46:04: Das is ja so ne Last!

00:46:06: Und keiner weiß wie gehen die Mitarbeiter nach Hause?

00:46:10: Was passiert am Ende des Tages auf psychisch mit den Mitarbeitenden.

00:46:16: Und das ist ja eine unheimliche Herausforderung, die klar wird jemals so... Ja, das sind Pädagogen, die sind ausgewildet, sie sehen das professionell!

00:46:24: Das gibt es auch.

00:46:25: aber es gibt eben auch dort unterschiedliche Typen und da muss ein unheimlicher umheimlich darauf geachtet werden und dann müssen die Rahmenbedingungen einfach stimmen oder auch die Unterstützung und die Möglichkeiten auch da etwas anzubieten, damit das nicht vielleicht bei einem selber fundamental zu dem nächsten psychischen Problem führt.

00:46:48: Das wird immer so ein bisschen verschwiegen und das finde ich schwierig, weil es wirklich alles gute Leute sind.

00:46:58: Aber

00:46:58: ich kann das ganz gut nachvollziehen, denn ich hatte damals diese naive Idee Ähm, ich fang einfach mal ... Also, frag nicht.

00:47:06: Ich fliege nach Kenia und helfe da irgendwie und kann was Gutes für Kinder tun?

00:47:12: Das war nach der Ausbildung.

00:47:14: Ich hab ja ursprünglich bei Banker auf Frau gelernt.

00:47:16: Also, ja, war irgendwie... Wie

00:47:18: Mann!

00:47:23: Immer noch so langweilig.

00:47:25: Nein, nein, nein.

00:47:25: Es war nur viel Spaß.

00:47:28: Genau, also, ich sag mal einundzwanzig.

00:47:29: Auf jeden Fall.

00:47:31: Ich weiß auch, dass ich da auf jeden Fall einen Reisepass beantragen musste.

00:47:34: Das heißt, ich bin noch nie so weit geflogen und dann alleine dahin und kam dann da an und da war alles anders als gedacht.

00:47:41: Also mit der Organisation, mit der ich das damals gemacht habe, die gibt es seitdem nicht mehr.

00:47:45: Es war wirklich katastrophal.

00:47:46: Dann haben sie mich erst mal am Slamm abgesetzt.

00:47:48: Ganz hervorstellend hatte ich erst einmal ein bisschen Kulturschock.

00:47:51: Im Nachhinein hat mich alle gefragt Da gab es eigentlich eine Toilette.

00:47:55: Das war ja ... Nein, das ist gar kein Loch.

00:47:58: Aber das war alles nicht schlimm.

00:48:01: Weder Hygiene noch Sauberkeit.

00:48:03: Ich war zwar ein bisschen krank, aber das war nicht das Schlimme.

00:48:05: Aber der Schlimm für mich und was ich nachher gedacht habe, wahrscheinlich auch für die Kinder... Ich war dann in der Kindertagesstätte mit Weißenhaus dran.

00:48:17: Ein paar wurden von ihren Eltern gebracht und ein paar haben da gewohnt.

00:48:21: Und diese Zustände waren für die gewohnt, ja?

00:48:26: Für mich natürlich komplett unterirdisch.

00:48:28: Also sie wohnen quasi so aneinander gesetzt, der damit überhaupt aufrechtsitzen blieb, weil die teilweise sehr jung waren, sodass sie ihre eigene Körperspannung noch nicht halten konnten und es natürlich auch nicht für alle Bettchen, Stühlchen oder was auch immer gab.

00:48:44: Ich war dann da und konnte in meiner Zeit dort ... unterstützen, auch mal zu wickeln weil das passierte dort sonst nicht.

00:48:54: Das konnte ich sehen und in der Zeit auch was machen.

00:48:59: und jetzt sind mir natürlich auch viele Kinder ein Mädchen ganz besonders ans Herz gewachsen.

00:49:05: aber der Tag kommt dann und dann gehst du wieder und lass es genauso zurück.

00:49:13: Ich weiß nicht, für wen das dann schlimmer war.

00:49:15: Wir haben uns natürlich verabschiedet und haben auch ein paar geweint.

00:49:19: Für mich ist das eine, die haben das öfters.

00:49:23: Die haben plötzlich jemanden gerne oder merken, dass sich jemand kümmert.

00:49:28: Und die Person geht wieder, was wahrscheinlich noch viel schlimmer ist als es nie erfahren zu haben.

00:49:34: Aber ich weiß auch, richtig beschissen war.

00:49:38: Und warum ich das jetzt eigentlich erzähle?

00:49:40: Ich weiß auch aus dem Essers Kinderdorf, dass die Erfolgsrate ja auch nicht hundert Prozent ist.

00:49:45: Das heißt du nimmst jetzt auch nicht immer Jugendliche auf, die was Schlimmes erlebt haben und plötzlich Ja!

00:49:51: Ist für sie die Welt wieder in Ordnung und die haben für immer ein schönes Leben sondern Sie schaffen es nicht das irgendwie wieder hinzubekommen, was sie dort erlebt und gesehen haben.

00:50:01: Und ich denke, dass es deinen Mitarbeitern dort einfach auch oft so geht.

00:50:07: Dass das, was Sie in den Kindern sehen, auch den Schmerz ... Das ist einfach, dass man's einfach mitnimmt.

00:50:12: Das kann man nicht abschütteln und danach sagen Ja, Hauptsache mir geht's gut!

00:50:17: Ja absolut... Ich kann das auch absolut nachvollziehen.

00:50:22: Was ich Ich hatte auch mal so einen Auslandsaufenthalt und deswegen kann ich mich ein bisschen in deine Situation reinversetzen.

00:50:29: Es ist ja so, dass du trotzdem erst den Kindern an der Lebensfreude überhaupt nicht ... Die haben ja eine ganz andere Lebensfreunde trotzdem gehabt.

00:50:37: also bei mir war es jetzt Thailand damals aber das waren trotzdem mit sich im Rhein und wir hatten so ne Lebensfreudee.

00:50:49: Krass, wenn du dann wieder nach Deutschland gehst und alle diese Gesichter siehst was die alle für Probleme haben und auch für Probleme äußern.

00:50:57: Und dann siehst du da und die sind einfach net keine Schuhe hier irgendeine Luftblase mit der dann mal Fußball gespielt wird und irgendwas ist dann schon im Sand über die Steine usw.

00:51:09: Uns sind einfach voll mit sich im Rhein und aber auch in der Situation irgendwie zufrieden.

00:51:15: Deswegen glaube ich, das wird wahrscheinlich bei dir mehr ausgemacht haben als bei den logischerweise.

00:51:19: Weil du natürlich diesen Kontrast so kennst und hast dann auch gehabt.

00:51:24: Aber die Kinder ja in dem Augenblick.

00:51:26: und trotzdem ist es so immens deprimierend dass wir In einer Welt quasi diese krassen Unterschiede haben.

00:51:37: Und deswegen kann ich das nur gut nachvollziehen was Du sagst Ja.

00:51:47: Das war ja dann auf der Anlass quasi, um das Buch mit einer Fose zu schreiben.

00:51:52: Genau.

00:51:52: und dann habe ich ja gedacht okay, dann kann ich die Gelder nutzen, um sie zu spenden?

00:51:57: Jetzt weiß natürlich im Nachhinein dass man mit Büchern nicht so viel Geld verdient.

00:52:00: Na da hab' ich's halt so gezahlt!

00:52:03: Aber hier hatte aber irgendwie eine nette Idee dahinter... Aber gibt es so eine Story wo du erzählst also wirklich ne Erfolgsstory im Sinne von?

00:52:14: Da kam jemand wenig Vertrauen ins Leben und das konnte ihr gut bewältigen?

00:52:23: Ja, da gibt es mehrere tatsächlich die ich im Kopf habe.

00:52:28: Und das sind dann natürlich auch welche von denjenigen aber ist also unterschiedlich.

00:52:33: Also zu vielen habe ich Kontakt und zu vielen auch gar keinen Kontakt mehr.

00:52:36: trotzdem gibt es natürlich welche zu denen ich keinen Kontakt hab die bei uns einen guten Weg gemacht haben.

00:52:43: Also ich erfahr dann ja schon auch immer noch mal was oder unsere Pädagogen über Ecken.

00:52:50: Das ist dann doch gut läuft, aber wir haben natürlich beispielsweise... Ich hab einen Junge gehabt mit dem bin ich selber aufgewachsen.

00:53:03: also ich bin ja mit drei hier habe ich ja von erzählt aufgewachst und da war einer von den Jungs dabei die quasi schon ein bisschen älter waren ich weiß nicht fünf sechs Jahre älte als ich oder so.

00:53:14: Aber mit dem habe ich natürlich viel Zeit verbracht, weil wir auf einem Hof gewohnt haben und irgendwann dürfte der auch Auto fahren.

00:53:21: Für den war von Anfang an klar es wird keine Rückführung mehr geben.

00:53:25: also es gab nur noch.

00:53:27: Es gab quasi als einzige Kontakte nur noch nur noch Opa.

00:53:33: Anfänglich auch noch Oma & Opa aber waren die einzigen die es noch gab Und die waren aber logischerweise schon Oma und Opa.

00:53:40: da gab's keine.

00:53:40: das war klar dass da keine Rückfahrung mehr gibt.

00:53:43: Von Anfang an wussten wir, der Weg bleibt bei uns.

00:53:46: Es seien es wird an irgendeiner Stelle die Situation sein, dass unsere Hilfe nicht mehr die Richtige ist weil sich vielleicht sicherlich ein anderer Schwerpunkt als Anknüpfungspunkt erhospickt.

00:54:00: das ist aber nicht der Fall gewesen.

00:54:01: von daher sind ja unsere Hilfe auf Langfristigkeit ausgelegt und der war tatsächlich sehr präsent und Ewigkeiten bei uns.

00:54:16: Kam aus einem relativ armen Vittel, ist einer gewesen der sich viel begeistern lässt und empfänglich war, weil jetzt auch nicht der Beste in der Schule hat auch viel Mist gemacht usw.

00:54:30: Aber ich habe immer gesehen das es parallel gab zu mir Das muss ich gar nicht sagen, ich war auch nie der Beste in der Schule.

00:54:40: Ich hab auch Quatsch gemacht und ... Und das hat mich irgendwie ... Das weiß ich ja zum Nachhinein, das wusste ich damals nicht, aber man fühlt sich da so gleiches an.

00:54:52: Deswegen haben wir uns ja gefunden und deswegen war es damals natürlich auch ein bisschen dahinterher.

00:54:59: Und das habe ich jetzt erst im NachhINEin so entdeckt, dass ich ganz viel daraus mitgenommen hab.

00:55:05: Und der hat immer seinen Weg genommen, den man eigentlich nie vorhersagen konnte.

00:55:09: Weil er immer irgendwo eine Wendung hatte wo es dann in die Richtung geht, da hättest du gedacht... Wo kommt das denn jetzt her?

00:55:16: Und der ist am Ende weggezogen in verschiedene Orte hat dann und auch sehr erfolgreich, also hat dann mehrere Jahre eine Kette geleitet in der Großstadt.

00:55:28: Hat dann darauf keine Lust mehr gehabt, hat das dann verkauft?

00:55:31: Hat seine Frau aber dann noch mit in die Verhandlung reingebracht so dass sie doch schon irgendwie da noch mit drin sind ist dann in die Automobilbranche gegangen.

00:55:38: Elektromobilbranche wandern jetzt immer irgendwie zwischen Skandinavien und Deutschland hinunter.

00:55:46: ja und einer der früher eigentlich gesagt wurde Also wenn der irgendwie hier nochmal wieder raus wird, das wird schon schwierig.

00:55:56: Das hätte man nie vorher gesagt und von dem wird immer noch die Dankbacke... Der ist jetzt Frau Hint und kommt hier immer noch einmal im Jahr her manchmal zur Überraschung, manchmal einfach nur so Und dann schnacken wir wie früher über einzelne Geschichte sehen hier auf dem Gelände.

00:56:16: Ich sitze ja immer noch mit meinem Büro, bin ich immer noch auf dem Gelaende jetzt die letzten beiden Wochen wo auch unser Gründungshaus ist.

00:56:24: Da steht immer noch die Bank, die wir damals als Fußballtor genutzt haben da steht immernoch die alte Kutsche was unser erstes Fortbewegungsmittel war.

00:56:33: also meine Schwester und meine Mutter damals ein Kutschern gehabt mit dem Auto, da passen nicht alle rein.

00:56:40: Wir haben wirklich... das ist so eine Kutsche wo wir glaube ich am Ende acht oder neun hinten sitzen konnten und zwei vorne zum kutschen.

00:56:47: Acht bis oder zehn Ja, die steht hier immer noch so als Ruine.

00:56:53: So als kleines emotionales Denkmal, sag ich nenne ich es mal und überall an jedem Stein fallen uns Geschichten ein und immer noch mehr und manchmal erfahre ich auch noch was, was ich bis dato noch gar nicht gewusst habe.

00:57:05: und das ist schon eine Sache, die inspiriert mich Und sagt mir auch dass hier meine Eltern einfach mit ihrem Konzept sehr viel richtig gemacht haben.

00:57:14: weil weil es immer auch um Vertrauen Auch um Mitbestimmung geht, was schon wichtig ist.

00:57:22: Aber auch immer nur im Rahmen.

00:57:24: Mitbestummung ist ja heute in aller Munde und bitte lasst die Kinder alles selber bestimmen usw.

00:57:31: Ich hab da so meine Zweifel, sondern es darf in dem Rahmen der Fall sein, um so dahin gefühlt zu werden.

00:57:37: aber das muss man lernen.

00:57:39: Und dafür nicht von Anfang an, sonst kriegt man da ins Schwimm.

00:57:43: Das ist heutzutage auch schwierig.

00:57:45: Von daher ... Ja, das sind alles.

00:57:47: Die haben wirklich immer die richtige und eine gesunde Sicht auf die Dinge gehabt was wir hier haben.

00:57:53: Das ist wirklich ein Paar wo ich sagen muss Mensch... Ich weiß nicht wo sie das herhaben meine Eltern oder wie sie das haben weil es auch aus dem elternlichen Haus eigentlich so nicht gekommen sein kann aber irgendwie haben die sich da gefunden und das passt so.

00:58:06: Und ich hab da ganz viel vor mitgenommen, und das ist tatsächlich eine Geschichte von vielen wo ich sagen muss.

00:58:11: Da denk' ich gerne oft daran zurück und sehe dass das wirklich ein sehr positiver Gang ist.

00:58:16: aber wie gesagt wir haben viele davon Wir haben ja auch einige die jetzt hier immer noch arbeiten.

00:58:21: Also das muss man mal wirklich sagen Das ist einfach schön!

00:58:24: Man hat auch eher so einen Geschwisterverhältnis dann für ne Phase gehabt als dass es irgendwie anders war.

00:58:32: also ich habe teilweise Kinder, die bei uns gelebt haben auch meine Schwester oder mein Bruder mal genannt.

00:58:38: Einfach weil wir halt zusammen gewohnt haben und weiß halt in der Phase für mich auch so dann war Und so wurde man ja auch behandelt.

00:58:44: also meine Eltern haben ja jetzt nicht Auch wenn ich jetzt rüber im kinderhaus war ein unterschied gemacht wie Du das jetzt drüber gehen fernsehen gucken und ihr macht jetzt bitte dass ne ne ne Also das war schon immer gleich und das finde ich Bin ich Da haben wir sehr viel gegeben, habe ich sehr viel daraus gelernt und von diesen Geschichten gibt es tatsächlich viele.

00:59:10: Gibt auch einige wo ich sage, wo man sich versteckt wenn die sich ankündigen?

00:59:15: Das gibt das auch.

00:59:16: Klar!

00:59:18: Aber bisschen pflapsig gesagt ist natürlich nicht so was ich das mache aber...

00:59:24: Also wir sind ja auch noch Menschen also wir finden ja auch andere entweder mal sympathisch oder nicht so sympathisch.

00:59:30: Von daher darf's ja auch geben ne?

00:59:32: Ja das stimmt.

00:59:34: Aber ich finde schon immer, was für mich eine Herausforderung ist.

00:59:39: Ich bin ja jetzt nun auch nicht im letzten Drittel meiner Lebenszeit und von daher gehe ich auch das ein oder andere Mal gerne mal mit einer Klicke feiern oder in der Bar oder wie auch immer.

00:59:54: Witzig find' ich es dann immer!

00:59:55: Das ist immer wieder neuer Herausforderungen wenn du Kinder hast die bei dir untergebracht sind und auch schon alleine dann mal rausgehen können.

01:00:06: Und dürfen und sollen ja auch, wenn man sich nicht mehr, also vormittags noch so auf anderer Ebene sieht, aber dann auf einmal in einer ganz anderen Ebene ist das immer noch für mich eine Herausforderung diese Schiene zu haben weil du willst natürlich doch nochmal auch privat, auch noch mal ein bisschen Quatsch erzählen.

01:00:28: Gerade so wenn man mit seiner Klinke unterwegs ist und da auch mal ein Bier mehr trinken oder was auch immer.

01:00:34: Und das ist dann immer noch schon so eine Sache ... Das ist eine Herausforderung weil wir hier, wo will man hier auch hin?

01:00:39: Also hier gibt es dann fünf Läden und entweder du gehst dahin oder du hast ein Problem.

01:00:43: Du

01:00:44: kenn ich ja aus dem Saarland weißte.

01:00:46: Ja genau!

01:00:46: Daher hat sich mein Erdkundelehrer auch mal Donnersack nachts gefühlt als er mich viel zu jung in der Diskotheke getroffen hat.

01:00:54: Ja!

01:00:55: Und Freitag sind ja erst den ersten Stunden unterrichten sollte.

01:00:59: Ja, genau.

01:00:59: Aber das ist eben das Internauti ... Das warre Leben dann?

01:01:04: Das

01:01:05: ist das wahre Leben.

01:01:06: Wo die Sachen zusammenkommen.

01:01:07: Ob was dir heute macht, der war damals noch sehr jung.

01:01:09: Naja... aber ich finde da die Story, es könnte eigentlich keine schönerer Abschiedswunde da geben weil das sind so viele positive Gefühle Und ich freu mich wirklich wahnsinnig, dass wir uns kennengelernt haben.

01:01:23: Und natürlich auch auf unseren Business Club da wo ihr schon Mitglied seid ohne das Beigetreten bin und was auch immer ich alles noch zur Stiftung beitragen kann oder wie auch immer.

01:01:33: Ja vielen vielen Dank!

01:01:35: Ich danke dir ganz liebe Jessica.

01:01:37: Ich freue mich und wir sollten öfter mal ein Podcast aufnehmen ohne vielleicht den Aufnahmeknopf zu drücken.

01:01:43: Ich muss sagen, so eine Zeit tut mir echt gut.

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