HC018 „Junges, dynamisches Team“: Warum dieser Recruiting-Satz deine Firma ruiniert | Gast: Robert Eysoldt

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00:00:00: Hallo, mein Name ist Robert Eiselt.

00:00:02: Ich komme aus Köln und bin jetzt in Berlin.

00:00:05: Ich bin ein Sechzig Jahre alt.

00:00:08: Ich berate Kommunikationswirt und alles Mögliche was sozusagen Richtung Kommunikation geht.

00:00:16: Und ich beschäftige mich seit circa drei Jahren intensiv mit dem Thema Alter und Altern.

00:00:24: Gab es einen

00:00:24: Anlass?

00:00:25: Ja, ich hatte ein großes Projekt.

00:00:27: Das ist mir weggebrochen.

00:00:28: Ein ziemlich großes und da hatte ich mich sehr darauf konzentriert.

00:00:32: Und dieses Projekt ist aus einer internen Rohade in einem Unternehmen sozusagen Folioende gegangen.

00:00:39: Eigentlich lief es ganz gut aber das hat mich dann an meinem neunundfünftigsten Geburtstag irgendwie kalt erwischt.

00:00:44: und dann habe ich mir gesagt okay was mache ich denn jetzt eigentlich?

00:00:49: Es kommen ja sowieso im Leben manchmal so Zeiten auf einen zu wo man die Dinge ein bisschen umstellen möchte.

00:00:58: Und vor dem Hintergrund der Dinge, die ich so bisher in meinem Berater-Business oder auch im einem anderen Business, Kreativwirtschaft

00:01:08: etc.,

00:01:09: mitgekriegt habe, kam das Thema Alter und Altern mir mehr an den Sinnen.

00:01:14: dann vor dem hintergrund des immer wieder Datt finden demografischen wandelt nach der Sache seit nachtzigern aber trotzdem dies gerade noch mal ziemlich akut.

00:01:25: Und dann dachte ich das ist eigentlich ein Thema wo ich das Thema Beratung gegenüber Unternehmen, Aber auch die Zusammenarbeit mit Institutionen kulturellen institutionen Formatentwicklung was ich halt gerne und immer wieder gemacht habe Konferenzen etc.

00:01:41: also sich überlegen wie man bestimmte Themen von A nach B nach C kriegt so dass sie sich sozusagen weiter getragen werden.

00:01:49: Und da kam dann halt eben dieser Blitzfuhr durch mich und habe gesagt, okay das könnte ein Thema sein.

00:01:57: Und daraus hab ich dann H-Bombs gemacht also mir überlegt wie ich dieses Thema raustragen will?

00:02:10: Wie man auf der einen Seite eine klare Haltung zeigt und trotzdem auch Geld damit verdient Und habe mich lange damit auseinandergesetzt, auch zu Anfang des Projektes.

00:02:24: Wo liegen meine Überzeugungen?

00:02:27: Was will ich eigentlich verkünden?

00:02:29: Weil das ist erst mal ein sehr großes Thema und da haben sich... Also am Anfang war es eher eine Expedition wo ich einfach losgegangen bin mit vielen Leuten gesprochen hab.

00:02:40: Mit viele Bücher gelesen, Texte gelesen.

00:02:44: Podcast gehört!

00:02:45: mich mit Menschen unterhalten, auch diese Gespräche aufgezeichnet etc.

00:02:49: Und daraus hat sich das dann rauskristallisiert.

00:02:52: meine Haltung und auch das Modell was ich halt eben anbiete... ...und versuche es möglichst kreativ und breit zu halten so dass es mir selber auch Spaß macht.

00:03:03: Du sagst gerade schon du hältst das Breite aber wer ist denn deine Zielgruppe?

00:03:06: So ist es eine Zielgruppen die jetzt vielleicht auch in einer ähnlichen Situation war wie du.

00:03:12: Okay, ich brauche jetzt hier einen Wechsel oder ich muss was tun.

00:03:15: Weil du sagst du hältst es breit.

00:03:17: aber ich weiß ja du kommst aus der Kommunikation da lernen wir die Zielgruppe schön definieren.

00:03:23: Wer ist die Zielgrupper wirklich?

00:03:26: Ja, sind wir ja schon beim ersten Problem.

00:03:28: Also die Zielgruppe ist nicht fünftig plus also insofern weil die gibt es für mich eigentlich gar nicht.

00:03:33: Also wenn ich über das Thema Alter und Altern spreche und ich glaube dass ist ganz wichtig uns am Anfang so ein bisschen einzuführen da geht's nicht um alte Menschen in Anführungszeichen sondern ich glaube es oder beziehungsweise Ich bin mir sicher und das habe ich auch sozusagen in meinem In meinen Leitbildern mit drin hier gehts im Endeffekt über einen lebenslangen Prozess wie wir Altern, also von Station zu Station.

00:04:00: Wenn ich breit sage dann interessieren mich die unterschiedlichsten Perspektiven dieses Themas.

00:04:05: Also das können ganz einfach gesellschaftliche sein Das kann sich darauf beziehen wie in bestimmten Räumen Ages im wahrgenommen wird oder Zuschreibungen wahrgenommen werden.

00:04:21: Fokus, Hauptfokus sind natürlich Unternehmen.

00:04:23: Also Unternehmen die zum einen teilweise nicht alle aber trotzdem noch eine ganze Menge mit halt eben alten Alterslogiken also mit den alten Reflexen Jungs so alt ist so jetzt kommt die Genset das sind die Boomer also in diesen Schubladenmodellen arbeiten und da gehe ich gerne rein und versuche dass ein wenig aufzulösen weil wir zwischen den Generationen gar nicht so eine klassische oder innerhalb der Generation so eine klassische Zuordnung machen können.

00:04:53: Die sind so und die sind so.

00:04:55: Sondern, das sage ich ja nicht alleine, dass wir nicht nur auf meinem Mist gewachsen, diese Gruppen, die scheinbar homogen wirken weil sie so schön in einer Generation passen, sind ja überhaupt nicht homogen.

00:05:06: Und wenn man das glaube ich bei sich selbst beobachtet weiß man egal in welchem Alter.

00:05:10: Zwanzigjährige sind nicht wie zwanzigjährige alle.

00:05:13: Fünfzigjährigen für fünfzigjährige usw.

00:05:16: Insofern bin ich drauf und dran auch um Unternehmen die Möglichkeit zu geben, diese Perspektive einzunehmen.

00:05:24: Wo finden eigentlich die Talente statt?

00:05:26: Und da sage ich immer, die Talenten können von überall her kommen.

00:05:29: wenn wir diese Muster aus unseren Köpfen streichen und sagen naja alles was von der Uni kommt... übertreibt jetzt extra ein bisschen, ich karikiere ein wenig.

00:05:39: Alles was von der Uni kommt ist frisch und gundt und jung und bringt neue Ideen und alles was schon dreißig Jahre im Unternehmen ist, ist sozusagen Schnee von gestern.

00:05:50: Und vor dem Hintergrund dass wir alle in Anführungszeichen auch wieder gedacht das wir eigentlich älter werden und länger gesund und sehr wahrscheinlich auch länger arbeiten werden in der Zukunft Was nicht heißt unbedingt in der Zeit länger sondern dass wir Vielleicht auch andere Modelle in Zukunft finden, wo wir mal raus treten aus der Arbeit dann wieder reintreten.

00:06:11: Dann vielleicht auch was anderes machen müssen weil es vielleicht diese ganzen Jobs die ich so wie früher Schule Ausbildung und dann gehe ich in Job und dann mache ich das für dreizig Jahre und dann geh ich in Ruhestand Die gibt es ja so gut wie nicht mehr.

00:06:29: und ich habe das Gefühl vor dem Hintergrund der ganzen anderen Destruktionen, die uns im Augenblick erreichen wird das in Zukunft noch massiver sein.

00:06:36: Das heißt Menschen werden in Zukunft generell ein wenig mehr sich immer wieder in diesen Zwischenräumen bewegen, sich neu erfinden müssen was Neues machen.

00:06:47: und dann sage ich Unternehmen und auch jedem anderen der es hören will wir wissen in Zukunft dann vielleicht gar nicht mehr wo das Talent herkommt.

00:06:57: Das Talent, ich will jetzt halt eben raus aus der Zuschreibung und dafür müssen wir Menschen einfach anders lesen.

00:07:04: und das schaffen wir nicht indem wir nur auf das Alter gucken sondern wenn wir den Betrachtungswinkel insofern breiter machen dass wer die anderen Dinge die jemand mitbringt gleichzeitig mit betrachten.

00:07:20: Man könnte jetzt sagen, das klassische Wort Mindset.

00:07:22: Ich glaube dass wir uns selber auch unseren eigenen Reflexen bewusst sein müssen wo wir im Endeffekt auf signifikantes reagieren.

00:07:32: Ich sage mal kommt jemand altes zur Tür rein?

00:07:35: Die Flasche fällt runter!

00:07:36: Wir sehen in A das liegt bestimmt am Alter.

00:07:39: Einen Tag später es kommt jemand ganz junges zur Türein.

00:07:42: Fällt die Flashe wie wenn naja es liegt bestimmt daran dass er zu jung ist.

00:07:45: und wenn mir jetzt die Perspektive ändert auf diesen Raum denkt man ach nee der Bodensotschicht, will heißen diese Signifikanz also dieses reflekshafte fast schon Parflovische, diesen Parflavischen Reflex wo wir auf signifikantes schauen da sozusagen so eine kleinen kleine Hindernissen Hürde einzubauen um auch in Unternehmen in Führung etc.

00:08:09: den Leuten möglicherweise immer ah Moment vielleicht liegt es an was ganz anderen und Das haben ja auch andere Studien auch schon rausgefunden, dass vieles was vordergründigt an sogenannten Generationen-Diskurs in Unternehmen so dahin schwabbelt.

00:08:26: So da so mitwirkt es manchmal gar nicht an diesem klassischen Generationenting liegt sondern – nicht nur aber immer wieder – auch daran liegt deshalb die Rolle nicht ordentlich beschrieben werden und das die Führung vielleicht auch nicht genau navigiert, so dass sozusagen Menschen wieder auf sich zurückgeworfen werden.

00:08:49: Schlecht navigiert werden und dann wiederum auf das Signifikante zu begreifen.

00:08:54: Und wenn man das ändert also wenn man da sozusagen eine bestimmte Öffnung auch hinkriegt im System und im System meine ich immer klar jeder einzelne dann auch im Unternehmen und in den Gesamtstrukturen.

00:09:06: wie stelle ich ein nach welchen Skills gucke ich?

00:09:10: Das hat sich ja mittlerweile schon großartig weiterentwickelt, aber ich glaube da ist noch eine Menge zu tun.

00:09:17: Dass es auch so ein Thema ist mit dem man sich erst beschäftigt wenn man über ein gewisses Alter tatsächlich wie man hinaus ist.

00:09:24: also ich mache jetzt mal plakativ an meinem Beispiel als ich so in die Berufsseite eingestiegen bin.

00:09:29: Ich habe erst nach der Ausbildung gemacht und dann hab' ich hier überall studiert Und dann war ich natürlich mit Vollgas überall dabei.

00:09:36: Natürlich waren da auch ältere Die haben ein bisschen weniger gemacht, nicht dass ich gedacht habe die Alten oder so überhaupt nicht.

00:09:45: Aber in meinem Kopf war es schon, dass ich tendenziell wahrscheinlich mehr Energie noch habe weil ich natürlich geprägt davon und bei uns in der Familie machen alle was handwerkliches usw.

00:09:57: Das heißt das ist tatsächlich so... Über die Zeit kannst du nicht mehr so viel leisten.

00:10:02: Also mit sechzig schläfst du jetzt auf der Baustelle halt nicht mal wie mit zwanzig-dreißig, ne?

00:10:06: So was und in meinem Kopf war tatsächlich... Die Energie baut irgendwie über einen gewissen Zeitraum ab.

00:10:13: Würdest du sagen das ist schon ein... Jessica, das ist ja schon ein erstes Wahnsignal.

00:10:17: Also es ist auf jeden Fall schonmal bei uns, ist schonmal klar logisch weil wir natürlich auch hier wieder versuchen ziemlich komplexes in einfache Strukturen zu gießen.

00:10:28: Ich möchte Alter an sich nicht romantisieren.

00:10:32: Wir alle wissen, dass die Wahrscheinlichkeit von bestimmten Dingen – ich sage jetzt mal Knie rücken und Schulter oder was auch immer – aber woran liegt das eigentlich?

00:10:42: Und zwar jetzt nicht nur.

00:10:44: Ich klammer jetzt mal Krankheiten und alle anderen Dinge aus, die an übrigens auch junge Menschen treffen können.

00:10:50: Man muss das

00:10:50: irgendwie

00:10:51: sagen.

00:10:52: Aber die Wahrscheinlichkeit ist natürlich gegeben wenn man sich die Zahlen anguckt.

00:10:56: Es kann natürlich sein, Und das wissen wir ja, weil wir kennen hier unterschiedlich ältere Menschen.

00:11:02: Es gibt Menschen die halten sich ein bisschen länger fit und manche halten ein bisschen weniger fit.

00:11:07: Das ist so ein bisschen wie mit einem... Also auch wenn dieses Beispiel heute fast gar nicht mehr greift, weil Auto eigentlich so ein bißchen antiquiert ist aber es ist im Endeffekt somit etwas oder das kann auch ein Möbel sein oder ein Auto oder irgendetwas Oder Updates fahren auf nem iPhone.

00:11:22: also wenn ich das mal nicht mehr mache dann ist mein Auch wenn es ein Achtter, ein Sechzehner oder ein Siebzehnen ist, dann ist es irgendwie out of date.

00:11:30: Das heißt wir müssen glaube ich auch selbst verstehen und ich sage das jetzt nicht gegenüber Menschen die wirklich sozusagen Erkrankungen haben Vorerkrankung oder irgendetwas.

00:11:41: Aber viele davon Und die kenne ich ja auch gehen schon mit ihrer Gesundheit Bisschen anders um mit ihrem Muskelaufbau auch anders und moderieren sich selber.

00:11:54: Ich hab mal gesagt, erzählen ihr Leben selbst zu früh zu Ende.

00:11:59: Weil in meinen Alter fällt mir da so ein?

00:12:01: Ja genau ist also das sind ja so hat uns auch nicht schlecht getan.

00:12:05: und sonst noch was alles.

00:12:06: wir haben doch früher auch länger gearbeitet Und ich sage immer naja okay change ist nochmal ne grade wer management arbeitet oder in systemen die sich sowieso nur überleben können wenn sie sich andauend erneuern weil es gibt kein fertig dann würde ich das im beruflichen Kontext jetzt mal versuchen, genauso auf Menschen auch zu übertragen.

00:12:28: Und dazu gehört natürlich auch Dinge zurückzulassen und Dinge zu erneuern.

00:12:34: Das können Fähigkeiten sein... oder sagen wir es mal so man spricht ja von der Erfahrung.

00:12:40: Das kann Erfahrungen sein die vielleicht gar nicht mehr greifen, die wir zurücklassen müssen um neue Erfahrungen dazugewinnen.

00:12:48: Ich habe schon das Gefühl dass man eine Menge selbst im Griff hat dass man nicht nur sich dem System ausgeliefert fühlen muss, sondern das man für seine eigene Gesundheit, seine eigene Energie, für seine eigen Laune auch immer so ein bisschen selbst mit verantwortlich ist.

00:13:18: Und auch hier möchte ich aber nicht alle wieder in eine Schublade.

00:13:21: da muss man vorsichtig sein.

00:13:22: es gibt Menschen die in Berufen leben Die arbeiten ja nicht so wie ich, die sind kreativ.

00:13:29: Es gibt Menschen, die arbeiten in Schichtarbeit.

00:13:31: Die haben ein riesengroßes Problem und müssen Nebenjobs machen um die Wohnung zu bezahlen usw.

00:13:37: Das kommt dann noch mal hinzu da will ich gar nicht eingreifen.

00:13:41: Witzigerweise sind aber gerade in diesem Bereich wenn man so hinguckt viele Menschen die viel größere Energie haben.

00:13:49: also insofern auch das was ich jetzt hier erzähle macht Klar, dass wir es gibt nicht die eine Wahrheit sondern es gibt diese unwahrscheinlich vielen Wahrheiten nebeneinander vielleicht auch hintereinander übereinander.

00:14:06: Was mir als Botschaft immer wichtig ist damit wir und das machen wir natürlich im Marketing in der Werbung und vielleicht auch in Einstellungsverhältnis also einstellungsprozessen Wir vereinfachen die Dinge um schnell zu einer Lösung zu kommen auch um sie so schön plakativ zu machen.

00:14:20: deswegen sind wir der Suche auf der ganz klassischen Zielgruppe bei das vielleicht gar nicht nur für diese Zielgruppe gemacht ist, dieses Produkt sondern man sieht Cultural Marketing etc.

00:14:31: eher ein Themenbasiertes Marketing sein kann und jetzt nicht ein Zielgruppen basiertes marketing.

00:14:38: da geht es dann eher um die Visualisierung wer wird in der Werbung visualisiert?

00:14:43: Das kann bei der Einstellung sein auf welches gilt's Achtig eigentlich ja oder habe ich im Kopf?

00:14:49: immer noch jung ist frisch und alt is von vorgestern

00:14:54: Unser

00:14:57: junges dynamisches Team.

00:14:58: und wie reagiere ich im Endeffekt auch wenn Menschen vierzig, fünfzig, fünfundfünfzig werden mit interner Weiterbildung.

00:15:06: Und wie thematisiere ich das Gespräch?

00:15:09: Ich kann mir vorstellen dass Menschen sagen mal mit Fünfzig keinen Bock mehr haben was zu tun.

00:15:16: Aber es gibt genauso die Leute, die mit siebzig noch Bock haben was zu tun.

00:15:19: Und beide würde ich sagen respektiere ich jetzt erstmal ohne sich genau die Gründe weiß.

00:15:26: aber wir müssen ein variables System haben wenn wir in Zukunft die Jobs, die wir zu vergeben haben Wenn wir dafür die richtigen Leute finden wollen.

00:15:39: Die kommen nicht nur von der Uni und sind doch nicht nur alt.

00:15:44: Aber wenn ich mir jetzt ein Team zusammenstelle, dann würde ich mir gerne ein altersdiverses Team vorstellen.

00:15:51: Ganz einfach auch.

00:15:53: erstens weil es nach dem was ich jetzt mache den Markt spiegelt also die Gesellschaft spiegeln in meinem eigenen System und ich viel mehr Perspektiven ob das jetzt bei der bei Marketing ist oder Produktdesign, oder genereller Art von Kommunikationsherstellung.

00:16:15: Oder sogar Startups die jetzt alle im H-Tech unterwegs sind.

00:16:19: Da würde ich mir natürlich wünschen dass nicht nur übergesprochen wird sondern mit und das meine ich aber in beide Richtungen in jung und in alt.

00:16:27: Und wenn wir da so ein bisschen das visieren bisschen lüften und wir merken und dass selber merkt man glaube ich auch Auch wenn wir beide kommen aus unterschiedlichen, ich sag jetzt mal Kulturkreisen.

00:16:40: Wenn man eine Jahreszahl als Kulturkreis bezeichnet

00:16:43: würde?

00:16:43: Ja

00:16:44: logisch!

00:16:44: Ich bin nineteenhundertsechzig geboren.

00:16:46: Ich sage immer Spaß ist halber.

00:16:48: Ich bin neunzehn Jahre nach Kriegsende geboren gibt es einen kleinen Schock.

00:16:54: und dann versuchen bei Studenten und die versuchten danach zu rechnen was welchen Krieg meint er denn?

00:17:03: Und insofern ist natürlich klar, dass ... bzw.

00:17:08: dann, ich sag jetzt mal wann fängt man?

00:17:09: ... war eine andere Zeit.

00:17:13: aber trotzdem auch wenn es andere kulturelle Hintergründe gibt also das einen anderen Humor und vielleicht ein anderer Musik etc.

00:17:23: findet man aber trotzdem mit ganz anderen Leuten viel mehr Gemeinsamkeiten wenn man anfängt darüber zu sprechen Wenn wir einfach diese Reflexe beiseite lassen.

00:17:34: Und das Schlimme ist ja, dass wir diese Reflexe nicht mitkriegen im Sinne von als Handgepäck.

00:17:42: Was wir sozusagen damals von der Floppy uns auf System laden oder per Wehladen irgendwie so ein Update ist.

00:17:51: Sondern wir lernen das kulturell!

00:17:53: Wir lernen das in den Büchern und haben es in der Schule gelernt.

00:17:58: Wir lernen das zu Hause.

00:17:59: Du hast eben so einen Spruch genannt, ne?

00:18:02: Du hast mir auch noch ein Deiner Lieblingssprüche gesagt.

00:18:05: Guck mal die Süße Omi!

00:18:06: So

00:18:06: Kleinigkeiten halt, wo man immer sozusagen korrigiert wird und in eine bestimmte Kohorte gestopft wird, in einer bestimmten Schublade.

00:18:18: Und ich habe das Gefühl dass deswegen dieses Thema.

00:18:27: Und da gibt es auch ganz interessante Untersuchungen zu, zum Beispiel Becca Levy hat herausgefunden dass wir Altersbilder ab dem dritten Lebensjahr aufnehmen.

00:18:39: Also das heißt wenn Zuhause so gesprochen wird der Oper ist zu alt, die Oma schafft halt nicht mehr oder was auch immer ich bin zu alt für den Scheiß oder was doch immer man sozusagen da sagt dann wird das sozusagen in das noch Nicht-Aufgefüllte Gehirn abgelegt Und das wird später wieder aufgerufen und richtet sich gegen Menschen, die älter sind.

00:19:02: Und irgendwann dann auch gegen einen selbst.

00:19:05: Das ist natürlich noch mal was ganz Interessantes.

00:19:09: Wann entscheiden wir eigentlich selber, dass wir zu alt sind?

00:19:13: Oder was verbieten wir uns?

00:19:15: Wo gehen wir nicht mehr hin?

00:19:17: Wo extrahieren wir uns... Und zwar jetzt nicht so, weil man sagt okay habe ich ein paar Mal gemacht, muss ich jetzt nicht mehr machen!

00:19:22: Ist ok Nightlife Berlin, ja drei Jahre durchgefeiert in Anführungszeichen.

00:19:29: Bin there done that?

00:19:30: Trotzdem es sollte nicht darauf so nach dem Motto Ich fühle mich dort unwohl ich möchte das nicht mehr machen.

00:19:36: So ich glaube dass ist ein wichtiger Punkt.

00:19:39: Menschen auch Insystemen Also Systeme sag ich immer.

00:19:44: Organisation Das kann vieles sein können auch kleinere Teams sein aber vor allem auch sich selbst die Möglichkeit zu geben vor dem Hintergrund, dass wir alle länger und auch gesünder werden.

00:19:57: Also mehr Möglichkeiten haben.

00:20:00: Und das muss ja nicht unbedingt... Ich sage ja nicht immer... Es geht ja nicht um Arbeiten im klassischen Sinne.

00:20:06: aber Dinge zu tun sag ich dann eh mal oder sich Dinge auch zutrauen.

00:20:10: Und meines Erachtens liegt da vor dem hintergrund diese Komplexität von uns Menschen auszuhalten.

00:20:21: Da sind wir ja fast schon im politischen Raum, aber jetzt bleibe ich mal beim Alter.

00:20:28: Wenn wir diese mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen und die Erfahrungen kommen nicht nur von alten Menschen, Erfahrungen auch von jungen Menschen kann unwahrscheinlich viel lernen vor allem wenn Dinge in Frage gestellt.

00:20:41: Ja da gab es doch diesen... Ich habe den Namen leider vergessen.

00:20:44: der ging bei TikTok viral, der ging nach Hause von seinem Job und er sagt so von neun bis fünf gearbeitet, ich gehe jetzt nach Hause.

00:20:52: Ich mache mir was zu essen und dann gucke ich ein bisschen und dann gehe ich ins Bett und stehe ich morgen wieder aufsitzen und mach da wieder mal eine Arbeit.

00:20:58: Da kann es doch nicht gewesen sein Leute!

00:21:00: Man muss da etwas falsch laufen hat er gesagt.

00:21:04: Und dann ist natürlich der erste Reflex in mir, der sagt nicht im Mieren selbst.

00:21:07: Ich stelle mich jetzt mal als Beispiel hin.

00:21:09: Dann ist der erste reflex erstmal wieso?

00:21:11: Wieso haben das da früh auch Doppelschicht in Agenturen?

00:21:13: Das kennen wir alles.

00:21:14: und so was hat es.

00:21:15: Und auf dem zweiten sage ich nee Es ist genau die Aufgabe von den jüngeren auch bestimmte Dinge infrage zu stellen und darüber nachzudenken Nicht die anderen für blöd zu verkaufen sondern drüber nachzdenken.

00:21:28: Was könnte man denn optimieren?

00:21:31: Und das daran sehe ich immer eine Möglichkeit, wenn man halt eben nicht gleich Schnappatmung kriegt oder gegenfeuert.

00:21:39: Sondern dass man sagt Moment mal was heißt denn eigentlich nur weil ich die Nächte durchgeballert habe in Agenturen muss der das dann hier auch tun?

00:21:46: Das ist ja meine eigene Blötheit.

00:21:48: also insofern...

00:21:50: Ja das ist spannend!

00:21:51: Also mein Patentum macht es auch ständig.

00:21:53: Also du kannst eigentlich egal auch wenn du so Sachen sagst wie ähm ich muss noch einkaufen gehen warum Und das ist eine berechtigte Frage, weil es sind ja noch Sachen im Kühlschrank.

00:22:04: Oder nee, das können wir jetzt nicht machen, ich muss noch arbeiten.

00:22:07: Warum?

00:22:10: Das ist wie alt?

00:22:13: Also kommt jetzt in die Schule!

00:22:15: Okay, das ist natürlich... das ist das Warum-Zeitalter, weil da wird natürlich viel Wissen gesammelt und dann will man oder ist es einfach manchmal wollen sie auch nur nerven, man weiß es manchmal nicht.

00:22:26: also insofern aber Dieses Warum, dieses Kindliche Warum?

00:22:32: Das kann man sich wirklich selbst auch mal aneignen.

00:22:35: Und jetzt komme ich... das hört man ja zum Glück nicht mehr so häufig.

00:22:38: Das haben wir immer so gemacht!

00:22:41: Ich gehe jetzt davon aus dass man es nicht mehrso häufig hört weil die Leute sonst lachend unter den Tisch fallen in irgendwelchen Konferenzen und dann eher drückgeschmunzelt.

00:22:48: Vielleicht wird's aber nur noch nicht gesagt ohne nur noch gedacht.

00:22:53: Also wer erleben dort Ängste im höheren Alter?

00:22:57: natürlich ist Die Angst der Vergänglichkeit, das Bewusstsein.

00:23:03: Dass man sagt naja okay ich fade aus auch die der sogenannte Ruhestand oder anders gesagt das Ende der Regelarbeitszeit und wenn Menschen sich dann nicht darauf vorbereitet haben fallen sie natürlich in Loch weil klar haben die vielleicht ein Hobby aber dass jeden Tag acht Stunden hilft ja auch nicht

00:23:25: Obwohl es ja oft so ist.

00:23:26: Also das Mensch sagt, ja nee, also irgendwie langweilig wird mir nicht.

00:23:29: Weil ich hab ja noch einen Garten und dann will ich auch mal noch machen.

00:23:34: Aber wie du sagst, der Tag ist dann relativ lang wenn man vorher irgendwie zehn Stunden unterwegs war?

00:23:41: Ich find's ja schon gut, wenn die Menschen die Möglichkeit haben das einigermaßen selbst zu entscheiden.

00:23:46: Und jetzt mach' ich... zieh' ich das wieder so ein bisschen auf und sage ganz einfach aber es gibt hier auch viele, die haben ja gar nicht die Freiheit das zu entscheiden.

00:23:54: Also für mich ist es auch immer wichtig, dass wenn wir über dieses Wandeln von Systemen und diesen humanistischen Grundgedanken alle an den Leute an den Tisch zu holen.

00:24:06: Das hört ja nicht bei Altersübergreifend aus, sondern das ist nun mal mein Zugangsportal.

00:24:14: Wir müssen halt eben da hinkommen um flexiblere Modelle anbieten zu können.

00:24:18: ob das jetzt in der Arbeit ist was Leuten die Möglichkeit macht nicht an oder aus Halb an, Mittel an.

00:24:26: Wieder aus, wieder an, wieder aus und wieder an.

00:24:28: Also dass wir einfach verschiedene Variationen haben... ...und den Kids, den Schülern, den Auszubildenden im besten Fall das mit antrainieren oder leeren oder vorstellen, dass es sagt okay es gibt verschiedenste Module und Modelle da draußen.

00:24:46: Es gibt nicht dieses eine Modell sondern es gibt anderes.

00:24:49: Ich komme ja so ein bisschen aus der Kreativwirtschaft.

00:24:51: Da ist man immer schon so ein bißchen gewohnt gewesen Da ist man irgendwie, das ist entweder Projektgeschäft

00:24:56: etc.,

00:24:57: da muss man sich teilweise entweder im selben Bereich neu vermitteln oder auch neu erfinden etc.

00:25:05: Aber vor dem Hintergrund was gerade so global passiert inklusive KI natürlich will ich heute gar nicht so tief drauf eingehen ist noch ein Sonderthema Ist natürlich eine hohe Beunruhigung in Markt und es kam grade auch ne Untersuchung raus, dass insofern die Menschen auch schon darauf reagieren.

00:25:26: Interessanterweise das sie wieder häufiger den Job wechseln.

00:25:30: Das hatte glaube ich zwischen gucken oder nicht?

00:25:32: Ich muss mir das nochmal angucken wie das koaliert also was das miteinander zu tun hat.

00:25:38: Aber wir dürfen nicht nur am Ende und es soll jetzt nicht zu ernst klingen aber über Unfallstellen sprechen also wo was schief gelaufen ist sondern ich bin davon überzeugt Das Bildung, das Thema ist und dass genau das da rein muss.

00:25:59: Damit wir diesen Gedanken in uns aufnehmen und auch leben können, dass aus diesen unterschiedlichen Altersperspektiven ganz neue frische gute Impulse kommen können meistens in der Kombination.

00:26:17: Ich glaube so wer es umsetzen kann also Lehrer wahrscheinlich ihn ansetzen aber...

00:26:22: Also ich hab' präsentiert mal oder gesprochen vor DesignerInnen, einer Universität.

00:26:30: Die sind ja sozusagen in den Prozessen von Design for All also sozusagen für eine gesamte Gesellschaft halt eben zu gestalten und nicht nur zielgruppenrelevant mit dem Blick auf einen defiziteren Teil sondern halt immer... Da finde es noch ganz wichtig halt eben nicht nur für alle gestalten sondern mit allen zu gestalten menschen nicht nur in die in den test reinholen und ins feedback weil dann gucken sie sich etwas an was für sie schon also eine realität werden sie geworfen die für sie gestaltet wurde sondern dass man die das man diese menschen und es gibt ja viele ältere designer Und Techies und was auch immer, also Menschen die man sozusagen auch das fände ich spannend dass diese Teams auch interdisziplinär sind.

00:27:20: Und nicht so eine klare Trennung zwischen.

00:27:22: hier sind die Problemlöser und da drüben kommt jetzt mal zum Testen das Problem.

00:27:29: Das Problem möge bitte hereinkommen.

00:27:31: So bittetesten sie jetzt und gefällt ihnen das.

00:27:35: Jetzt schön langsam sprechen das Problem verstehen.

00:27:39: Können Sie mich hören?

00:27:42: Und von dort aus sozusagen eine bestimmte Frische mit reinbringen, immer mit dem Bewusstsein auch Spaß daran zu haben.

00:27:57: Sich aus den unterschiedlichsten Perspektiven neue Ideen zukommen lassen und das passiert ja meistens daran.

00:28:08: ich sage es immer so dass ist weiter damit.

00:28:10: früher gab's diesen Kinderkreisel den musste man so drücken Und dann blieb der stehen und wir haben als Kind den ja immer angetippt, gibt er jetzt um.

00:28:17: Genau das sind die Prozesse.

00:28:18: wer brauchen.

00:28:19: Während wir anderen diese Kreisel machen, brauchen wir in diesem ganzen Prozess immer Menschen, die diesen Kreisel anstipsten und wir gucken gemeinsam, gucken müssen okay wie kriegen wir da sozusagen eine Bewegung rein?

00:28:36: Für mich selbst habe ich das ja schon gewählt.

00:28:38: Nicht in diesem klassischen Ablauf Schule, Ausbildung, Dienstag, Ruhestand, Golfspielen-Weinprobe also Klischee sozusagen.

00:28:50: nichts gegen Golfspieler muss ich jetzt wieder sagen und nicht gegen Weintrinker aber sozusagen bestimmt die Klischegeschichten sondern versuche immer für mich auch persönlich ein paar Haken zu schlagen was ich meines Erachtens vielleicht dass das hält einen eben

00:29:04: auch

00:29:06: Jung, wobei das Wort jung ist.

00:29:07: Jung will ich gar nicht sagen dass hält einen flexibel Weil jetzt mir geht es gar nicht im jungen und alt Das lasse sich außen vor sondern bin ich.

00:29:15: also habe ich will ich das wohin will Ich kann ich das probiere ich das ja aber not.

00:29:20: das machen hab ich mit Mit mit mit acht zehn zwanzig auch gemacht Kann ich das nur probieren wir mal.

00:29:26: Aber warum das nicht auch mit sechzig machen?

00:29:29: Das machen wir jetzt mal weil immerhin

00:29:31: so gedacht als du früher auf warst Du auch schon hattest diese Offenheit und diese Aufmerksamkeit auf das Thema?

00:29:38: Also nicht, also auf das thema dass man alles machen kann.

00:29:41: Ich hatte das natürlich

00:29:42: damals nicht in Bezug

00:29:43: auf

00:29:44: Nichtbezug

00:29:44: auf Alter.

00:29:45: ich hatte das glück Und habe das Glück.

00:29:47: ich bin in köln groß geworden Köln hatte ich das gefühl Damals war eine dadurch dass es familiärer geprägt ist als das berlin indem ich jetzt lebe Dass du viel mehr sozusagen gemischte altersgruppen am tisch hattest.

00:30:04: Du hast gesehen, die haben zusammen, da gehen die Kids mit den Eltern aus.

00:30:07: Da geht man gemeinsam Pizza essen... Das war einmal familiär!

00:30:11: In Berlin erlebt man das ein bisschen weniger sind natürlich auch viele Singlehaushalte hier zugewanderte, die hier studieren arbeiten Start-ups machen weiß der Henker was und natürlich aber trotzdem auch Familien.

00:30:21: Aber diese haben sich hier auch wieder zum Teil neu gegründet Und ihre Ur oder ihr Basisfamilie ist dann in Süddeutschland, in NRW oder vor der Henke.

00:30:29: auch In meiner Familie, also wie gesagt ... mit meiner Mutter sozusagen haben wir Feste gemeinsam gemacht und da kam halt eben alle irgendwo hin.

00:30:41: Es gab dann nie ... es gab da nie sozusagen Leistung.

00:30:45: auch du musst erst noch mal und der kann ja und er ist ja super das heißt da ging's immer?

00:30:50: Das muss ich wirklich so sagen immer nur wer bist denn Du was kannst was machst Du So?

00:30:55: und das war interessant.

00:30:57: Also auch auf die Idee dabei ist gar nicht nur wie viel verdienst Du damit sondern Das fand ich immer reizvoll und meine Mutter ist mittlerweile über Achtzig.

00:31:08: Und total fit, die arbeitet auch mit JGBT.

00:31:12: Die arbeitet auch noch in ihrer Naturheilpraxis.

00:31:14: Die fliegt durch die Welt und so was alles.

00:31:17: Insofern habe ich natürlich vor Augen direkt in meiner Familie auch sozusagen jemanden der es vormacht hat sich gerade vor zwei drei Jahren erst mal ein riesengroßes Tattoo machen lassen ihr Sternzeichen Scorpion auf den Arm.

00:31:30: Das sind super Sternzeichen.

00:31:34: Und manche sagen so, manche so...

00:31:36: Aber ich find's super!

00:31:41: Ich glaube es liegt sozusagen und das kann ich immer... Ich glaub' es ist wichtig für Leute die selbst wenn sie nicht mehr arbeiten wollen erzählt euer Leben nicht zu Ende, zu früh.

00:31:53: also lasst euch lebt nicht ein Mechanismus den ihr glaubt leben zu müssen.

00:31:59: why not?

00:32:00: macht irgendetwas.

00:32:04: Interessanterweise machen die Frauen das ja häufiger, man spricht ja vom Grady Wars also ältere Frauen lassen sich rechtzügig scheiden.

00:32:12: sozusagen vielleicht auch der Aufruf an den Männer ein bisschen aktiver zu bleiben weil natürlich da ist diese Bereitschaft so.

00:32:21: jetzt bin ich an dem Punkt Ich will einfach in Anführungszeichen was erleben was immer.

00:32:27: das heißt Ja, lasse ich jetzt mal offen.

00:32:30: Ich finde wenn wir uns selbst immer wieder als Potenzial betrachten dann sind wir auch dafür verantwortlich möglichst viel rauszuholen.

00:32:40: was anderes könnte denn also was sonst ist der Sinn des Lebens?

00:32:44: Also insofern wenn den schon keiner kennt dann würde ich sagen okay dass man sagt ok wie voll ist meine Batterie?

00:32:52: habe ich dafür gesorgt das meine Batterien voll sind?

00:32:54: ja und Bin ich, will.

00:32:59: ich kann nicht nach vorne weitergehen und klebt nicht in der Vergangenheit fest.

00:33:03: Was nicht heißt dass man die Vergangenkeit sozusagen streicht im Gegenteil ist ja sozusagen.

00:33:12: aber sie kann genauso auch Energiepotenzial bringen also Energie reinsteuern weil man natürlich sich vielleicht bestimmte dinge auch schon bewiesen hat dass man jetzt nicht um jeden preis sagen ja viele menschen auch sie wollen ich mir jung war anstrengend aber jetzt weiß ich hab das ding.

00:33:35: also da geht jeder unterschiedlich mit um.

00:33:38: zurück zum arbeitskontext.

00:33:40: Da müssen die Organisationen sozusagen die Gespräche darauf hinleiten, dass sie früh genug mit den Menschen auch darüber sprechen was hast du eigentlich vor?

00:33:48: Was willst du eigentlich das Gefühl zu geben Sie nicht auch im System zu früh zur Ende zu erzählen und dort ehrlich zu sein.

00:33:57: Das passiert manchmal selten wenn jetzt der Vorstand die Führungskräfte der Vorgesetzte auch in einem bestimmten Alter ist und sagt ganz einfach ich fühl mich einfach unweiss gar nicht wie ich das ansprechen will Weil ich hab das Gefühl, mich trifft der Bummerang am Hinterkopf wenn ich den jetzt auswerfe.

00:34:15: Und deswegen auch hier wieder Bildung, Bildung und Bildung.

00:34:21: Man muss den Leuten Tools an die Hand geben und die Möglichkeiten an die handgeben weil damit wir dort vielleicht oder was heißt vielleicht damit wird dort mehr Sicherheit ins System bringen in die Leute, dass man sagt ah das ist möglich.

00:34:37: Das kann achten und das ist auch möglich.

00:34:40: Und diese Gegebenheiten an denen muss glaube ich gearbeitet werden damit auf Arbeitgeberseite und dann auch auf Arbeitnehmerseite so eine Selbstsicherheit entsteht sozusagen nicht nur ne Angst die meistens aus einem Nichtwissen oder einer Unsicherheit entsteht.

00:34:59: wenn wir da Sicherheit erzeugen kann sich das ändern.

00:35:01: Ja super wichtig, also in so einem Konzern sehe ich es natürlich viel.

00:35:05: Das ist eher so dass die älteren, wenn wir im Schubland denken, eher so denken jetzt kommen die Jüngeren ja da lasst sie mal machen, die jungen wollen, die wollen ja noch Karriere machen, können ja nochmal ein bisschen Gas geben und ich muss das nicht mehr, ich muss mich auch nicht mehr beweisen und dann quasi vielleicht Fäll ich herweise so einen Schritt zurückgehen, obwohl es eigentlich gar nicht darum gehen würde und das ist auch kein Wettkampf.

00:35:32: Das ist

00:35:35: unsicherheit weil sie selber so denken.

00:35:38: als die jungen waren haben Sie selber so gedacht hey alter macht man weg frei.

00:35:41: ich komme jetzt jetzt kommt nicht und das kenne ich dem zeige ich jetzt mal wo die hake hängt und sowas.

00:35:49: alles kennen all diese Testosteron Sprüche in Systemen und Unternehmen.

00:35:56: Deswegen habe ich ja gesagt, wenn wir das unterbrechen wollen dass wir diese Form von Altersbildern weitergeben dann müssen wir irgendwann mal nach vorne in die Ursache oder an den Anfang ans Alpha.

00:36:10: da müssen wir sozusagen damit die Jungen die reinkommen demnächst In der nächsten Generation um das Wort jetzt zu nennen also sozusagen im nächsten Jahr Dass die einfach schon wissen sagen okay Exzellenz hat kein Alter.

00:36:30: Erneuerung oder beziehungsweise die gute Idee kann aus jeder Perspektive entstehen, vielleicht entsteht sie genau aus der Mischung von unterschiedlichen Perspektiven.

00:36:40: was wir also auch aushalten müssen diesen dass wir uns in Räume reinbewegen wo wir nicht andauernd nur den Konsens leben sondern sozusagen gerade diese Unterscheidungen betrachten.

00:36:53: und natürlich kann ich beide können von beiden lernen.

00:36:57: Das ist, also es fühl mich fast schon das klingt so banal.

00:37:03: Was erzähle ich hier eigentlich?

00:37:05: Aber immer wenn ich unterwegs bin, ich werde nicht müde und jedes mal manchmal reagieren Leute direkt manchmal später sagt okay das bringt mir nochmal weil ich merke Ich habe eigene Reflexe in meinem Kopf um mehr die Welt zu erklären.

00:37:20: Logisch!

00:37:21: Das ist sozusagen schwarz-weiß.

00:37:23: das ist entweder so oder so.

00:37:24: Wenns nicht so ist es so Und ich mache dann immer, wenn ich irgendwo auf der Bühne schließe, sage ich ganz einfach okay es ist im Endeffekt wie so eine Art komplexes Wireframe Modell in Bewegung und das ist unsere Realität.

00:37:40: Also müssen wir uns das kontinuierlich von allen Seiten anschauen.

00:37:46: Es geht nicht dass wir daraus Lichtschalter machen an aus Schwarz-Weiß Rechts-Links Reicharm dazwischen sind halt eben noch ein paar Sachen und ich glaube, dass damit sind wir auch wenn ich da jetzt nicht massiv einsteigen will.

00:38:01: Das ist auch wichtig für den gesellschaftlichen slash politischen Diskurs.

00:38:06: es ist halt nicht einfach.

00:38:08: also es ist nicht einfach und es ist komplex und ich glaub wie wir brauchen Und wir sehen das ja gerade.

00:38:15: Auf der einen Seite gibt es eine ganz vereinfachte Logik, wie die Welt in Ordnung ist und auf der anderen Seite wissen wir aber vor dem Hintergrund der Globalisierung

00:38:23: etc.,

00:38:24: und all den was gerade parallel passiert – es ist halt eben komplexer.

00:38:31: So mit den Weltfrieden ist es nicht getan meinst du?

00:38:34: Nee, Weltfriedens immer gut!

00:38:36: Das ist ja ein Herr ihrer Wunsch, das ist schon okay.

00:38:38: Mir geht es eher darum dass wenn ich das mache also das heißt wenn Ich was ausblende ist die welt für mich ok aber sagt Ja Aber Die Welt Ist ja immer noch Da.

00:38:46: Also Was ist sozusagen was ist der globale Kontext?

00:38:50: und Es gibt Auch Wenn Es das Abend zu Gibt Es gibt Nicht Die Schnellen Einfachen Lösungen Ohne Kompromisse Wenn Mehr Menschen Zusammenleben Und Es gibt auch nicht mehr meines Erachtens Die Welten Wo Einfach komplette Gruppen aufgrund von bestimmter Herkunft einfach ausgegliedert werden, sondern wir müssen gucken wenn wir uns an dem Grundgesetz entlang schauen wo muss man eingreifen.

00:39:18: Aber wie gesagt das ist hier kein politischer Podcast ich

00:39:21: bin auch ein

00:39:22: Politiker.

00:39:23: Das ist wie gesagt nur so eine... Ich merke manchmal dass es an der Komplexität scheitert die Menschen dann auch verständlicherweise auch Unsicherheiten erfahren Und dann sozusagen nach Lösungen gesucht wird.

00:39:39: und da nimmt man natürlich den Beipackzettel, der drei Zeilen lang ist eher als dass man sagt okay aber eigentlich brauchen wir ein Handbuch.

00:39:47: Das ist ein bisschen komplizierter.

00:39:49: eigentlich so einfach geht es halt im Augenblick nicht.

00:39:52: Aber deshalb meint das eben mit dem Weltfrieden.

00:39:54: also das weiß ich, dass wir durchwünschen uns alle.

00:39:57: So, aber ich wünsche mir einfach den Weltfriede.

00:40:01: Warum hast du den Nachbarn eben da so angemacht, nur weil er zu weit rübergepackt hat?

00:40:05: Oder warum hast denn den Streiter angezettelt.

00:40:07: Das meine ich halt.

00:40:08: also wir wünschen das hast Du ja gerade gesagt.

00:40:09: Also wir wünschten es quasi immer dass alle harmonisch miteinander sind.

00:40:14: Aber wenn ich dann nicht so

00:40:15: sicher ob diese für alle, ob das für alle gilt.

00:40:17: Entschuldigung wenn ich da sozusagen so gleich ein bisschen in Stottern gerate.

00:40:22: Ich habe das...also das ist jetzt eine Annahme.

00:40:25: Weil wie gesagt ich hab' das jetzt nicht untersucht, ich habe jetzt auch keine Zahlen, das ist wirklich ne private Geschichte.

00:40:30: Ich glaube, dass die Leute sich für einen Garten weiter gar nicht mehr interessieren streckenweise.

00:40:36: Also wenn die Leute den Frieden haben und den Friedenen erfahren und meinen sie würden dann ist alles okay.

00:40:40: was dann da draußen passiert vor der sogenannten Mauer wo immer die auch ist.

00:40:44: das interessiert.

00:40:47: wie gesagt ich versuche wieder zurückzusteuern auf des aufs ur thema das andere.

00:40:56: ich glaube dass man sich also wenn wir Im Augenblick viel lesen, die Genset ist so.

00:41:06: Die Boomer sind so.

00:41:07: Dann weiß jeder eigentlich schon, der es liest?

00:41:09: Na ja, so ist es gar nicht!

00:41:11: Es gibt ja nicht die Boomer und es gibt auch nicht die GENSET.

00:41:15: Es gibt zwar viele Bücher dazu, die verkauft werden wollen und viele Kose aber eigentlich gibt's das in der Form nicht.

00:41:24: Und insofern versuche ich immer sagen, okay was geben wir eigentlich von außen?

00:41:28: Also wenn das sozusagen ein Organismus ist.

00:41:31: Ein altersübergreifender Organismus dann kommen bestimmte Dinge von draußen rein und dann reagiert der Organismus.

00:41:38: Wenn wir etwas reingeben hat nicht nur die sogenannte Jenset Angst sondern auch die anderen.

00:41:42: Das heißt eigentlich ist das miteinander verwebt natürlich mit einer anderen Grundform Mit einer anderen Reaktion und auch mit einem anderen Wissen vielleicht.

00:41:52: Und vielleicht auch mit einer anderen Attitüde dahinter,

00:41:54: etc.,

00:41:55: weil sie halt eben aus einer anderen Zeit in Anführungszeichen kommen also kulturell auch betrachtet.

00:42:03: aber ich glaube es ist einfach wichtig dass wenn wir das annehmen was wir gerade um uns herum haben Das kann im Arbeitskontext sein nach Kräfte oder Normale Arbeiter, was immer normal ist.

00:42:31: Also sozusagen Arbeitskräfte für bestimmte Geschichten müssen wir unseren Radius vergrößern, diverser gestalten und da meine ich jetzt nicht nur altersdivers sondern diversergestalten weil wir das sonst nicht geregelt kriegen.

00:42:50: Und die Diskussion ging ja... Die habe ich mal bei LinkedIn losgetreten aber darauf habe ich... Das war so zu sagen Bisher der heißeste Post, wo am meisten abging.

00:43:01: Da hieß es ja darum, Reservisten bis siebzig Bundeswehr

00:43:04: etc.,

00:43:05: da kam natürlich und meine Gegenüberstellung war okay, fünfundfünfzig plus schwierig aber siebzig hier etc.

00:43:12: Und da merkte ich natürlich, dass die Leidenschaft groß ist sozusagen auch sehr unterschiedlich von absolutem Bejahn bis Nein weil Menschen natürlich auch gebraucht werden wollen.

00:43:24: jetzt mal unabhängig davon was kriegt heißt und nicht.

00:43:27: Aber ich habe das Gefühl, dass wir oder ich für mich mache mir diese Gedanken und versuche sozusagen die da wo ich ziemlich reflekshaft manchmal zu einer schnellen Meinung komme?

00:43:43: Oder nochmal einen Schritt zurückzugehen und sagen ganz einfach Moment mal also wenn sich das ganze System ändert kann es auch sein, dass ich im Endeffekt meine Glaubenssätze Das würde dann auch bestimmte Gruppen viel näher zusammenführen.

00:44:07: Das ist wiederum gut für ganz andere Sachen in Städte, Einsamkeit.

00:44:10: Wir haben während Corona gemerkt wer war einsam?

00:44:12: die ganz jungen die ganz alten wenn wir ein Selbstverständnis haben generationsübergreifende Räume zu haben Generations übergreifende Formate und zwar nicht nur aus diesem Defizitieren dem muss jetzt da um jeden Preis geholfen

00:44:25: werden.

00:44:27: Sondern

00:44:28: sondern aus dem Selbstverständnisse heraus Bin ich wieder bei der Bildung, nicht dass die Leute und dafür das halt eben gemacht wird.

00:44:37: Es wird viel gemacht, Gottes Willen!

00:44:39: Das ist jetzt keine Erfindung von mir.

00:44:41: aber vor dem Hintergrund, dass wir mehr werden, älter werden, diverser werden... ...die disruptiven Elemente um uns herum zu nehmen habe ich das Gefühl, dass es ganz gut tut wenn wir da die Köpfe ein bisschen näher zusammenstecken

00:44:58: Aber in Formaten, die natürlich entstehen würde ich sagen.

00:45:01: Also das was du eben aus Köln erzählt hast da stand ja nicht vorne am Eingang hier treffen sich alle Generationen Das ist ja auf natürlicher Art und Weise passiert.

00:45:09: ne

00:45:10: Genau dass war sozusagen.

00:45:12: das ist Da weil es halt eben sich aus der Ich sage jetzt mal aus der Kultur oder aus der Geschichte Oder so wars halt eben.

00:45:20: Familien kamen halt eben zusammen.

00:45:22: das kannte ich auch.

00:45:23: das waren So zwei drei Familien.

00:45:24: jeden Mittwoch traf man sich Zum zum Pizza essen beim nanny und da waren leute kits von drei jahren bis Menschen die seventy fünf sind so alle im.

00:45:38: das war Alle waren Gleichmäßig involviert Und dass schafft natürlich dann auch wenn ich Dinge häufiger sehe werden sie für mich normaler.

00:45:50: deswegen ist es auch so wichtig an diesen altersbildern halt eben zu arbeiten bei sich selbst in der werbung In Beiträgen, tolles Beispiel.

00:46:01: Bekannte von mir posten das immer wieder wenn sie was sehen in Tageszeitungen oder aber auch in den Tagesthemen und der Tagesschau Wenn es um das Rentenmodell geht wird meistens eingeblendet.

00:46:12: die Parkbank mit Menschen mit grauen Haaren manchmal mit Pudeln manchmal ohne Die irgendwo in die Ferne schauen sozusagen so ein richtiges klassisches Klischeebild.

00:46:21: Und wir wissen ja mittlerweile auch dass ist ein Bild Aber eben nur eins.

00:46:27: Und daneben gibt es halt auch ganz andere, ne?

00:46:29: Da gibt's auch noch Leute die gehen heute noch ins Berg heim in dem Alter und es gibt andere, die sind was weiß ich, die machen Marathon, Halbmarathon oder auch ganz marathon, Vollmarathon... Oder reisen um die Welt!

00:46:42: Wir müssen aufpassen dass wir uns gegenseitig nicht mit Bildern füttern also unsere Netzhaut das wir das so lesen Und dass wir auch diese Sprache benutzen.

00:46:53: Ich glaube, wir hatten im Vorgespräch auch über Sprache.

00:46:55: Du siehst sehr gut aus für dein Alter die süße Omie

00:46:58: etc.,

00:46:59: wo man sagt wieso ist die jetzt süß?

00:47:02: Wieso wird die so verniedlich?

00:47:03: Ich weiß das meint keiner böse und wenn es das Enkelkind was zehn ist, dann ist das okay.

00:47:11: Aber ich habe das Gefühl, dass wir mit großem Respekt gegenüber der Leistung sein sollten.

00:47:16: Dann sage ich immer im Moment, wir sind eine erwachsene Frau.

00:47:19: Was machst du jetzt für eine süßen

00:47:20: Omie?!

00:47:21: Das ist so eine Entmündigung im weitesten Sinne.

00:47:24: Das klingt jetzt ein bisschen kurinnenkackerisch, schuldigung, wie ich das so sage, aber ich habe das Gefühl dass wenn wir dort uns selbst mal überprüfen nichts verbieten, man darf alles sagen, das will ich nicht.

00:47:37: Aber nur noch einmal nachdenken was will ich dem anderen eigentlich kund tun und wie kann ich das am besten sagen?

00:47:44: Dass es unmissverständlich ist?

00:47:48: dann meines Erachtens lohnt sich der Gedanke Denkmuster, wo man im Endeffekt alte Reflex auch hinter sich lässt.

00:47:55: Hält einen hier oben auch geschmeidig sage ich immer.

00:47:58: also sozusagen ein bisschen umdenken die Systeme mal ein bisschen ölen und ein paar Begriffe sozusagen austauschen das sagen ja viele.

00:48:07: im Humorbereich wissen wir dass.

00:48:09: da kann man jetzt auf die auf die Barrikaden gehen.

00:48:11: Ich sag weiterhin dies und was alles ich finde es ganz gut Das ist Change, bewegen uns nach vorne.

00:48:17: Es verändert sich etwas.

00:48:18: Es geht nicht darum das zu verteufeln was mal war es geht darum anzuerkennen dass sich die Dinge ändern und das finde ich einfach reizvoll damit zu gehen auch wenn es manchmal schwierig ist je nachdem in welchen Systemen bestimmte Menschen groß geworden sind.

00:48:31: aber dann kann man das auch sagen sagt ja ich würde gern aber tut mir leid manchmal plumpst mehr noch was raus.

00:48:38: Dann würde ich sagen, das ist ehrlicher als statt sich hinzustellen und darauf zu bestehen.

00:48:43: Dass man das so macht, weil man sonst das Gefühl hat, man kriegt was verboten oder sowas.

00:48:50: Wenn du jetzt in Organisationen gehst hast ja eben gesagt okay, dann würde ich mal beim Alpha anfangen aber... Also wenn jetzt die Leute das hier hören und sagen okay, also Robert, dringend mal zu uns kommen.

00:49:03: Wo würdest du ansetzen?

00:49:04: Okay ich meine natürlich du machst Keynotes, du machst Workshops

00:49:07: usw.,

00:49:08: aber so initial, so ein Neudeutsch Buy-in ja... Also wer sollte dabei sein und das Thema wirklich vorantreiben in der Organisation?

00:49:18: Ich habe die Erfahrung gemacht dass man wie sagt man so schön niedrigschwellig einsteigen muss weil ich glaube es geht erstmal darum So eine karte aufzumahlen.

00:49:28: wo sind wir eigentlich?

00:49:29: was ist es eigentlich?

00:49:30: was passiert da?

00:49:31: was könnte das sein?

00:49:32: wie machen dass andere.

00:49:34: Wie erkennt man das?

00:49:35: weil das ist ja, es fällt immer schwer also.

00:49:39: Da kommt dann einer sagt so geht's richtig?

00:49:42: Das gibt's ja nicht.

00:49:47: Das ist ganz wichtig.

00:49:49: Was ich immer wieder sage, ich habe letztens gesprochen für ein Unternehmen das recht jung ist und die sein Name mit dem Alter haben wir eigentlich gar nicht so viel zu tun.

00:49:57: Aber trotzdem taucht es immer mal wieder auf und der Wissen kommt.

00:50:00: Und da hab' ich gesagt oh das is gut weil dann wird aus diesen Dingen die bei euch entstehen sind noch keine Routinen geworden Weil natürlich Haltung und Glaubenssätze und Muster und sonst was alles werden in einem System, je nachdem wie groß sie sind.

00:50:18: Und wie fest eingefahren die Nadel verfestigen sich sozusagen in Routinen.

00:50:24: Das haben wir so gemacht das machen wir da auch so und es machen wir auch so.

00:50:28: Und da geht's glaube ich erstmal darum.

00:50:30: also erst mal muss eine Geschäftsführung dahinter stehen ob das jetzt getrieben wird von einer bestimmten Abteilung oder im Betriebsrat oder dem Chef der Chefin, oder einen bestimmten Sondertub, der zusammengestellt wurde um sich über die Zukunft Gedanken machen soll.

00:50:49: Das muss getragen werden das muss formatiert werden sozusagen dass man auch das sichtbar macht, dass man das kommuniziert, dass Man auch Räume schafft.

00:51:02: und wenn ich sage Räumes schaffe dass man es auch so zu sagen das ist jetzt nicht so.

00:51:05: man reicht jetzt nicht PDF zu versenden, Workshop zu machen und eine Sitzordnung.

00:51:14: Ich glaube das ist ja so ein bisschen wie diese Gummifiguren, diese Stressfiguren kann man drücken aber wenn die loslässt poppen sie gleich in dieselbe Figur und genauso ist es mit Systemen.

00:51:27: die sind dann sozusagen sehr in derselben Struktur wieder also in der selben Grundform.

00:51:33: Das sollte man an bestimmten Stellen ausprobieren.

00:51:36: Bei Manchen ist es, je nachdem was für ein Projektarbeit ist das man mal gezielt verschiedene Gruppierungen zusammenarbeiten lässt.

00:51:43: Manchmal auch freie Projekte macht seine komplette Kommunikation überarbeitet nicht nur Human Resource etc.

00:51:55: sondern auch interne Kommunikations.

00:52:00: Wie machen wir etwas sichtbar?

00:52:06: Wie kommuniziere ich jung und alt?

00:52:08: Oder löse ich mich von Jung und Alt.

00:52:10: Und dann gehen nur noch Richtung Ergebnis, je nachdem was für ein Unternehmen es ist.

00:52:15: Stelle ich auch generationsübergreifende, also altersübergreifende Teams besonders mal heraus Leistungen

00:52:22: etc.,

00:52:23: Was mache ich möglich?

00:52:26: Da gibt's eine Menge Möglichkeiten.

00:52:27: kann ich jetzt hier in kürzester Zeit gar nicht so alle aufzählen bis ins Detail Aber ich sage mal, das Erste ist sein.

00:52:34: Oh!

00:52:35: Uns ist da ein Thema aufgefallen?

00:52:36: Merke ich gerade?

00:52:38: Letztens Anfrage... Puh!

00:52:42: Da wurde grad was zur Sprache gemacht.

00:52:43: Ich glaube wir müssen da unbedingt schnell etwas machen.

00:52:45: Warum?

00:52:46: Weil im Augenblick viel nicht nur LinkedIn sondern es wird ja überall gesprochen, ne?

00:52:49: Fünffünfzig plus.

00:52:51: So, das auf einmal ist eine große Nervosität da.

00:52:53: Im Augenblick ist sehr viel Licht auf diesem Thema und alle merken okay Hab zwar meine eigene Gedanken, denkst du sowas.

00:53:05: Also wenn erkannt wird erstmal da ist ein Thema Da müssten wir jetzt drüber reden weil die Gesellschaft verändert sich.

00:53:11: das ist nicht nur demografischer Wandel da kommen diese ganzen anderen Dinge dazu.

00:53:15: Das zweite is ok.

00:53:17: Wir sind bereit uns mal da rein zu heuchen.

00:53:19: Was ist denn das überhaupt?

00:53:20: Können wir uns da erst einmal eine Karte machen?

00:53:23: Und wenn die Karte da liegt dann klingt das immer so'n bisschen auch ab vom Unternehmen Welchen Weg man nimmt?

00:53:29: Nimmt man den Landweg Den Seeweg oder was auch immer Oder fliegt man drüber weg?

00:53:36: Das ist individualisierbar.

00:53:39: Aber es muss eine Bereitschaft sein, weil es eine starke Zusammenarbeit ist und wie so bewusst sein.

00:53:47: wir wissen nicht woher das nächste Talent kommt.

00:53:51: Das kann zwanzig oder fünftig sein.

00:53:56: Bis das wirklich jemand glaubt, erzählen könnt ihr aus alle.

00:54:00: aber wenn die dann zwei Bewerbungen vor sich liegen haben Das sind natürlich Muster, da hab ich ja auch.

00:54:06: So ist es ja nicht!

00:54:07: Dann kommen noch andere Dinge dazu, Gender und so weiter.

00:54:12: Also das kommt ja noch viel mehr Muster mit an Bord.

00:54:14: Aber fangen wir mal mit Alter an weil dann haben wir im zweiten Bereich reden wir fast schon über die anderen Sachen gleich mit.

00:54:21: Deswegen sage ich immer Age Diversity ist das Trojanische Pferd der Diversität.

00:54:25: also wir haben die anderen Sachen rollen gleich mit rein aber eben Vordergründigt, aber sozusagen mit.

00:54:31: Und das finde ich für so ein System was nicht gleich... Was sich diesen Themen generell widmen möchte eigentlich eine ganz gute Möglichkeit Ja!

00:54:39: Das ist die Erfahrung mache ich, dass man auch gucken muss wie so ein system aufgebaut ist.

00:54:47: Was haben sie für eine Erfahrung?

00:54:49: Machen die anderen Erfolgsreisen Jetzt mal bringen sich die Hucke oder machen die regelmäßig gute Fortbildungszentren, was auch immer.

00:55:02: Man muss immer gucken dass das sozusagen in diesem Kontext passt aber es fängt immer an weil dann kann man so ein bisschen seismografisch auch gucken wo was ist ist wie so eine Art Impuls.

00:55:14: Das hören wir uns jetzt mal an.

00:55:16: da kann ja immer noch so ne Zurückhaltung da sein und dann gibt es eine ganz gute Perspektive.

00:55:25: und wenn die Leute dann merken, dass man sagt ok eigentlich wird ja nur mein Spektrum da wo ich im Endeffekt Talente finden könnte größer.

00:55:34: Wenn ich sozusagen die Perspektiv etwas breiter mache das wäre mein Wunsch Zumindest die Option.

00:55:42: Jetzt muss man das natürlich noch lesen können, da verändert sich auch.

00:55:45: Wir gucken nicht nur aus was haben wir für eine Ausbildung.

00:55:47: Das reden wir natürlich immer mehr über Skills.

00:55:50: Was können Leute darüber hinaus und was zahlt das wiederum genau auf diesen Job rein?

00:55:54: Eine der gut segeln kann, räumliches Denken hat oder was weiß ich.

00:55:58: Das ist ein Skill!

00:55:59: Das kann man mit bewerten je nachdem in welchem Job ich jemand suche.

00:56:04: Und das finde ich interessant.

00:56:05: also wirklich... Tiktoker gesagt man das kann es doch nicht gewesen sein glaube ich mut genug zu haben zu sagen okay sich einfach mal anschauen Wie könnten wir dass denn zukunfts gewandt?

00:56:21: Es muss ja nicht alles passiert sowieso nicht.

00:56:23: Alles ist sofort.

00:56:25: aber wie könnten wir sozusagen, wie könnten Wir dass die älteren weniger angst haben für den jüngeren Dass diese reflexe weniger werden dass die bereitschaft viel eher da ist auch dies die das wissen mit an untereinander zu tauschen, dass wir nicht so zwei Festungen haben.

00:56:42: Die müssen sich erst mal beweisen, die kriegt gar nichts von mir.

00:56:48: So was hab ich gedacht!

00:56:51: Und weil sie es vielleicht früher so gelernt haben?

00:56:54: Sie wiederholen ja nur das, was sie in ihrem Job als sie jung waren, vielleicht auch gelernt haben.

00:57:00: und da sozusagen... Da muss man dazwischen gehen wie ich letztens geschrieben habe.

00:57:04: Da muss Hier müssen wir noch mal darüber nachdenken, ist das nur ein Gedanke von dir oder ist es wirklich so?

00:57:13: Man sagt ja auch zu die Älteren.

00:57:15: Die Wissensträger, wenn die Wissensträger aus dem Unternehmen wechseln, warum zur Hölle gibt's Menschen, die alleiniges Wissen über etwas haben in der Organisation?

00:57:25: und das ist da nicht mit Alter zu tun.

00:57:27: Und ist das auch so oder wird das nur behauptet?

00:57:30: Also wie gesagt, erstens glaube ich wenn es ein Computer gestütztes System ist dann kann ich mir vorstellen anders gut aufgebaut wurde und nicht eher seit gestern.

00:57:40: Und nicht mehr mit Floppy-Disk arbeitet sondern sozusagen mit anderen Systemen Dann müsste ja sozusagen Knowledge da sein.

00:57:47: Und dann hat das auch wie gesagt deswegen Wenn man das nicht erreichen will natürlich werden Leute irgendwann gehen müssen Ja?

00:57:54: Das ist allein der Endlichkeit geschuldet.

00:57:57: sagen wir mal so Dann muss man natürlich zumindest drüber nachdenken, dass man sagt okay mir geht es jetzt darum wenn ich das Gefühl habe, dass hier Wissen in einer Person sich versammelt und wenn der weg ist wir es dann nicht mehr haben.

00:58:13: Dann ist ja vielleicht die Person gar nicht schuld sondern die Systematik dahinter also der Prozess Dass man sagen wie schaffen wir es?

00:58:20: Das alle von dem Wissen was wir hier in der Firma gemeinsam steht ja im Arbeitsvertrag, gemeinsam herstellen dass die Leute das nutzen können.

00:58:31: Nicht in Form von Tabellen in der dritten Unterakte noch ne Excel, noch ne Exel, noch eine Excel wo keiner mehr reinguckt sondern wie schaffen wir das?

00:58:39: Mit KI wird es ja auch noch etwas einfacher.

00:58:43: also sozusagen da kann man ja wissen auch nochmal ganz anders bündeln und darstellen.

00:58:47: Wir lassen jetzt mal die ganzen Gerichtsgeschichten beiseite diskutieren wir jetzt hier auch nicht.

00:58:52: aber trotzdem Unabhängig davon lassen sich natürlich da Prozesse anders abbilden, gar nicht darum um jetzt Leute ihren Arbeitsplatz zu nehmen sondern halt eben um Wissensmanagement auch eben zu machen und drum herum halt immer noch Menschen zu haben die klare Entscheidungen treffen können.

00:59:11: Und wissen auch bewerten können nochmal in einer ganz anderen Form.

00:59:15: Insofern ja wir müssen raus aus diesem Muster denken diesen Reflex.

00:59:20: Das ist, glaube ich so ein ganz wichtiger Punkt.

00:59:23: Wir sehen etwas und wir haben sofort eine Meinung.

00:59:27: Das passiert uns ja nicht nur beim Alter so.

00:59:30: Und das muss man einfach überdenken – und meistens löst sich das auf wenn die Leute ins Gespräch kommen.

00:59:38: Wenn die Leute in

00:59:39: einem Raum sitzen

00:59:40: und reden!

00:59:42: Du bietest ja auch Impulsvorträge an und ich glaube, das finde ich für alle die es jetzt hören.

00:59:47: Das ist mit geringem Aufwand kann man zumindest mal überall das Thema anschneiden weil selbst wenn Leute den Titel sehen und denken naja also jetzt setze ich mich jetzt mal rein aber was hat das von mir zu tun?

00:59:59: Aber am nächsten Tag man redet hier drüber, man hat irgendwie etwas mitgenommen.

01:00:03: Also das würde ich jetzt einfach allen empfehlen, die das hier hören Einfach mal einen Impulsvertrag zu buchen.

01:00:10: Gerne, also wie gesagt einfach wer sich dafür interessiert.

01:00:14: Ich hab ein Calendly da kann man sich jederzeit.

01:00:19: ich habe da glaube ich jeden Tag zwei freie Termine.

01:00:22: Da kann man wenn sich einer interessiert einfach frei mal einen Termin wählen.

01:00:26: Ich gebe gern Auskunft wieder was man machen könnte wie das aussieht ob es überhaupt Sinn macht etc.

01:00:35: und wenn nicht dann nicht?

01:00:36: Und wenn dann doch dann kann man sozusagen in verschiedene Formate rein denken.

01:00:41: Das liegt ja auch immer so ein bisschen daran, viele haben schon was gemacht, viele sind da immer noch sehr stark im HR-Bereich unterwegs und viele merken aber wir müssen das aber auch auf die Arbeiterseite ziehen und auf die Arbeitgeber also die sogenannten Vorgesetzten oder Chefs oder Chefinn bringen.

01:01:04: Das kann man da ohne weiteres besprechen.

01:01:06: Also ich freue mich grundsätzlich erst mal bei jedes Gespräch und natürlich dann auch über eine Beauftragung, so bin ich nicht.

01:01:14: Ich verdienen wollen wir alle!

01:01:15: Ich freue mich auf jeden Fall dass es zu diesem Gespräch gekommen ist und dass alle die das hören was draus mitnehmen können.

01:01:22: Vielen Dank

01:01:23: dir!

01:01:24: Danke für die Einladungen.

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