HC016 ADHS & Autismus im Business: Warum neurodiverse Köpfe die krassesten High Performer sind | Gast: Susanne Busshart
Shownotes
Millionen Menschen der Gen Z bezeichnet sich bereits als neurodivers. Dennoch zwängen die meisten Unternehmen ihre besten Köpfe immer noch in starr gerasterte Büros – und wundern sich über Quiet Quitting, Leistungsabfall und unbesetzte Top-Positionen.
In dieser Episode spricht Jessica mit der 14-fachen Geschäftsführerin Susanne Busshart (u.a. ehem. FAZ Mediengruppe, UDG) darüber, warum traditionelle Bürokonzepte ausgedient haben und wie Führungskräfte das volle Potenzial ihrer Teams entfesseln. Susanne zeigt, warum das Zeitalter des „Neurospace“ angebrochen ist, wieso ADHS- und Autismus-Profile unter den richtigen Bedingungen zu extremen High Performern werden und weshalb reine Anwesenheitspflicht deine Unternehmenskultur zerstört.
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00:00:00: Hard
00:00:00: Calls, der
00:00:01: Podcast über Entscheidungen die wirklich zählen.
00:00:04: Ja Susanne Bussard ich bin von Haus aus
00:00:08: Diplomkauffrau, habe ein MBA
00:00:10: gemacht in Strategic Management, arbeite im Moment in meiner vierzehnten Geschäftsführung und liebe es die Talente an Bord weiterzuentwickeln.
00:00:20: Sehr schön!
00:00:21: In deiner vierzehnten Geschäftsfuhrrolle.
00:00:24: also gib uns mal einen kurzen Abriss bevor wir das Thema einschalten was das alles so für Stationen waren.
00:00:30: Ich habe in der Tat, also ich hab ganz klassisch hier in Deutschland BWL studiert.
00:00:35: Bin aber dann nach Chicago gegangen wo ich mein MBL gemacht habe und habe dort schon bei der Architectural Foundation so sozusagen gearbeitet weil mich dieses Thema Rheume und Architektur sehr interessiert hat bin aber dann sozusagen zurückgegangen Und das zu einer Zeit, wo man so diese Bubble hatte mit all diesen neue Marktunternehmen.
00:00:58: Ich bin in der Tat gestartet in Geschäftsführungen von Digitalagenturen, durfte auch ein paar der großen deutschen Digitalagventuren leiten – auch die UDG als sie die größte war.
00:01:08: Ich bin dann in die Geschäftsführung einiger IT-Agenturen und Unternehmen gegangen.
00:01:14: Und dann im Medienbereich gelandet, war also Geschäftsführerin... ...und die Namen kennen dann viele besser!
00:01:20: In der Mediengruppe in Frankfurt durfte eine Geschäftsfirung in der FHZ machen Und bin dann im Thema Räume gelandet, habe also eine Managing Director Position auch schon vorher im Bereich des, sagen wir mal Büromöbel-Handels-Arbeitsplatz der Zukunft gemacht und hab immer schon meine eigene GmbH auch die Parallel läuft.
00:01:41: Weil es gibt Firmen wie ne Mediengruppe, die sagt naja das machen wir auf Honorabasis aber ne FAZ möchte halt gerne Festgeschäftsführung so dass dann meine SPC Digital Gmbh immer parallel lief.
00:01:53: Ja und heute bin ich Geschäftsführerin bei Schumann-Rösch in Wiesbaden, wo ich mich auch um den Arbeitsplatz der Zukunft kümmere.
00:02:00: Also die Firma auch Umbau.
00:02:03: Ich werde eigentlich immer geholt wenn es heißt mach mal erfolgreicher, machen wir die Leute glücklicher, machen startabiger also bringen sozusagen, ich nenn's immer auf die nächste Evolutionsstufe und das macht mir sehr viel Freude!
00:02:17: Dass ihr
00:02:17: jetzt ein paar Mal einen Arbeitsplatz der Zukunft erwähnt.
00:02:20: Was bedeutet das denn für dich?
00:02:21: Also ich halte auch viele Vorträge zum Thema wie Gesellschaft sich verändert, holen wir mal so weit aus und Gesellschaft wird halt immer individueller.
00:02:30: Ich weigere mich auf Menschen noch in Schubladen zu packen.
00:02:33: Auch die Generationen von denen wir sprechen verschwimmt mittlerweile so stark.
00:02:38: mein Mitgeschäftsführer bei der FAZ
00:02:40: z.B.,
00:02:41: er war gleichzeitig CDO oder FAZ sogar ein Tick älter als ich und hingen trotzdem immer im Silicon Valley rum, ja.
00:02:48: Und Freunde meiner Kinder wo ich sage naja die sind vielleicht gar nicht so geil auf Digitalisierung und KI.
00:02:55: also ich glaube dieses immerpacken in Schubladen ist schwieriger und damit ist es auch immer wieder anders wie jemand arbeiten möchte via gut arbeitet was er sich unter Arbeit vorstellt und dieses in die Zukunft schauen zu schauen was braucht wer wirklich um sein bestes Arbeiten, dass ich zu sein.
00:03:15: Das ist für mich so ein bisschen der Arbeitsplatz der Zukunft und er hat ehrlicherweise ganz viele Facetten.
00:03:21: wir hatten im Vorhinein darüber gesprochen.
00:03:24: das ist natürlich nicht nur Möbel und Tische.
00:03:27: Ich nenne es immer die inneren und die äußeren Räume also die physischen Räumen mein Tisch hier meine Kabinen in denen ich jetzt spreche aber vor allem auch mein Mindset.
00:03:37: wie gehe ich denn mit Dingen oben?
00:03:38: bin ich voll in drin sich motiviert oder wie auch immer?
00:03:42: Dann gibt es auch viele Themen wie Führung, wie auch andere Themen rund um diesen Arbeitsplatz.
00:03:49: Und das finde ich macht zu schnell.
00:03:50: Das ist ja eigentlich so ein bisschen... Du sprichst da eigentlich auf einem gegenwärtigen Arbeitsplatz?
00:03:54: Also wenn wir sagen, okay Arbeitssätze Zukunft und sagen wir ja implizit, dass ändert sich aber du bist mit dem Thema schon sehr lange beschäftigt.
00:04:04: Würdest du sagen, dass du deinen klaren Schiff erkennen kannst, dass vor XY Jahren quasi die Veränderungen viel langsamer war als heutzutage?
00:04:12: Voll, also da triffst du genau den richtigen Punkt und man sieht es gerade in diesem Markt sehr stark.
00:04:18: Das Fraunhoferinstitut ist ja sehr stark auch im Arbeitsplatzbereich und man stellt fest Es gibt immer wieder so Schwankungen.
00:04:25: das Konzept von Multispace.
00:04:27: Wer es nicht kennt, multispace bedeutet dass ich zu jeder Rolle die ich habe den richtigen Arbeitsplatz finde.
00:04:32: Das heißt also jetzt brauche ich hier so eine kleine Kabine der sprechen kann.
00:04:36: wenn ich was recherchiere reicht mir vielleicht ne Launch Umgebung.
00:04:39: Wenn ich ein Meeting hab gehe ich in einen Meetingraum.
00:04:41: So das hat dieses Multispace Konzept hat Frauenhofer vor ganz ganz vielen Jahren eingeführt Ging erst mal völlig nach hinten los, weil die Leute wollten ihre Heimat haben.
00:04:51: Die wollten ihren Platz
00:04:52: haben.".
00:04:53: Dann unter Corona muss ich dir gar nicht sagen war das mega?
00:04:56: ja?
00:04:56: Weil es hat einfach super, super gepasst.
00:04:58: und jetzt hat man das Gefühl... Es wird immer individueller!
00:05:04: Es gibt auch wieder Einzelbüros.
00:05:05: also nicht mehr der Schiff zum offen-offen-offenen sondern ist ändert sich und es wird auch da individueller.
00:05:11: Und ähm Ja, es gibt Veränderungen, die werden schneller.
00:05:16: Und interessant ist, ich habe vor vier oder fast fünf Jahren mein erstes Buch geschrieben zum Arbeitsplatz der Zukunft.
00:05:22: Wenn ich das heute lese dann ist es wie eine Zeitreise zurück wo ich denke wow Wahnsinn!
00:05:29: Und Buch ist sowieso immer etwas Statisches.
00:05:32: Ich schreibe aber oder publiziere in jedem Jahr die Future Work Trends.
00:05:36: Die hießen übrigens früher Future Workplace Trends.
00:05:39: Und dieses Work wird halt irgendwie offener, ne?
00:05:42: Es geht nicht nur um den Platz es geht um Führung das geht um ganz viel anderes.
00:05:47: und da stelle ich halt fest und da kann ich halt in jedem Jahr schauen was passiert jetzt und das passt viel besser weil unsere Zügeln werden immer kleiner unsere Transformationen wird gefühlt schneller.
00:05:58: Kannst du dir kurz was waren die Trends im letzten Jahr so die letzten die du herausgebracht hast?
00:06:06: Es gibt immer so die Top Ten Trends, aber ich schaue mir natürlich viele Dinge an.
00:06:10: Also was es gibt Trends?
00:06:11: Sie sind sehr stabil.
00:06:12: des Zukunftsinstituts oder Raffer-Gelgen von Vetra oder andere Zukunftsforscher bin ich ja nicht.
00:06:17: Ich schau mir nur an was passiert gerade und was passiert für die nahe Zukunft.
00:06:24: Aber viele dieser Zukunftsforscher oder Institute würden sagen, es gibt solche Megatrends und es gibt so kleine Trends.
00:06:30: Und diese Megatrenn sind ja ganz deutlich seit vielen Jahren der KI-Schifft, der mal mehr oder weniger schnell ankommt.
00:06:38: Dann sind das Themen wie Sustainability Nachhaltigkeit die sich immer wieder verändern.
00:06:43: Am Anfang kamen sie so ich sage immer böse da haben wir alle Müll gesammelt.
00:06:48: So irgendwann kam's dann auch in den Bilanzen der Companies an und jetzt gibt's nachhaltigkeitsbericht.
00:06:53: Und jetzt im nächsten Schritt werden dann, wird es vielleicht wie in Holland einen Schritt geben wo wir vielleicht so ein so viel Prozent auch wieder verwerten müssen.
00:07:02: Ja bauen im Bestand große Themen das sind so große Strömungen und was ich immer sehr interessant finde sind die kleinen Strömungen.
00:07:12: also du hattest ja mich hier schon mal besucht.
00:07:15: Wir haben eine wunderschöne Fläche die haben wir Magnetraum genannt Und Magnetraum bedeutet, wir wollen Offices schaffen.
00:07:23: Die die Menschen anziehen, die dafür sorgen dass sie ins Büro kommen.
00:07:28: Sprich Back to Office.
00:07:29: alle wollen das mal Back to office kommt aber dann muss man auch irgendwas bieten.
00:07:32: Das ist so eine kleine Geschichte.
00:07:34: und was ich sehr spannend finde ist sich die ganzen Themen rund um unsere Sinne anzuschauen Weil da geht es um Hören.
00:07:43: Das ist immer das Größte bei so einem Umzugsarbeitsplatz-Räumlichprojekt, oh Gott!
00:07:48: Ist zu laut.
00:07:50: Dabei sind wir heute soweit des Offices eher zu leise sind weil alles Deckenwände, Möbel sind alle irgendwie geräuschoptimiert.
00:08:00: Dann aber auch sehen.
00:08:01: dieses Visueles ist heute viel, viel ablenken darf für mich auch, wenn ich Laufwege nicht optimiere.
00:08:10: Wenn ich ständig visuell abgelenkt bin, weil jemand vorbeiläuft oder so was und so ziehen sich halt die Sinne ein bisschen durchs Büro.
00:08:18: Nein!
00:08:18: Darf
00:08:19: wir tremmen?
00:08:19: Wenn ich zu viel erzähle... Schöre gerne dazu!
00:08:20: Das ist mein erzieses Thema.
00:08:24: Ja, und so schaut man sich alle Sinne an.
00:08:26: Und auch olfaktorisch.
00:08:28: also ich nehme immer dieses Beispiel wir wollen nicht im Open Space dass jemand in der Mikrowelle ständig irgendwie den Fisch war macht weil das ist ganze Office voll stinkt.
00:08:36: aber es gibt zu profane Sachen.
00:08:38: Ich weiß hat eine Kollegin bei der UDG Da habe ich immer die Konferenzräume mit Lilien oder mit Hörzinken dekoriert.
00:08:49: Und ich finde das wunderschön und es riecht toll!
00:08:52: Und da kam eine Kollegin auf mich zu und hat gesagt, boah, ich bin so allergisch, ich kann nicht mehr in diesen Raum, ne?
00:08:57: So... und da zeigt sich wieder diese Individualität.
00:08:59: Es ist für jeden einfach anders.
00:09:01: und ja, auf all diese Sinne Rücksicht zu nehmen ist es eine.
00:09:07: aber nach vorne gedacht Wären wir ja auch blöd, wenn wir das nicht nutzen.
00:09:13: Wir wissen alle des Lavendelrucks oder Zitrone und Orangeanregen.
00:09:19: In Kaufhäusern in Amerika in Offices benutzt man sowas schon ganz lange und wir sind in Deutschland da sehr zurückhaltend!
00:09:26: Dabei gibt es mittlerweile tolle Systeme, die man in Wände einbringt.
00:09:29: Die Beduften
00:09:30: usw.,
00:09:31: auch natürliche Duftstoffe also nicht wo man Kopfschmerzen vielleicht von bekommt.
00:09:35: Also großes Thema und das sind so die kleinen Trends, die's dann auch spannender machen.
00:09:41: Ich würde
00:09:41: dir nochmal eine Aussage aufgreifen und zwar hast du eben gesagt Back-to-Office.
00:09:46: wir wollen alle dass die Leute zurückkommen aber dann müssen wir auch was bieten.
00:09:50: jetzt stelle ich mal die ketzerische Frage ist das so oder kann man jetzt sich einfach anweisen?
00:09:55: alle wieder zurückkommen müssen.
00:09:57: Das ist natürlich eine führungstechnische Frage, die ich mich gerade sehr auch in meinem Unternehmen hier und in meinem eigenen Beschäftige... Wir schwanken ja immer so ein bisschen zwischen traditionellem und neuerem moderneren Führungsstil.
00:10:14: Und ich bin ganz ehrlich!
00:10:15: Ich finde man muss für sich das rauspicken was irgendwie passt Und gerade bei diesem Thema.
00:10:20: Es gibt wirklich Studien, die sagen, dass es eben ein paar Dinge gibt, die nicht funktionieren wenn ich mich nicht sehe.
00:10:27: Das ist Innovationsgeschwindigkeit und Know-how Transfer zum Beispiel.
00:10:30: Und das sind zwei Themen, die sind einfach super wichtig für jede GmbH in Deutschland würde ich mal behaupten aber will ich wirklich den Leuten verordnen ins Office zu kommen oder?
00:10:42: Bekomme ich dann überhaupt noch die Talente?
00:10:43: Bekomm' ich überhaupt die Menschen, die ich noch haben
00:10:45: will?".
00:10:46: Und ich hatte heute schon die Diskussion zu dem Thema.
00:10:49: Weil wir haben im Moment Spritpreise in Deutschland – die sind total bekloppt!
00:10:52: Will ich wirklich, dass die Leute ins Office fahren und da auch wieder One Size Fits All gibt's halt nicht.
00:10:59: Was machen die Leute im Office?
00:11:00: Also irgendwo hinzufahren nur um das Gleiche zu tun wie ich Zuhause tue ist ja Schwachsinn.
00:11:06: Also warum kommen die Leute ans Office?
00:11:08: Sie wollen... vielleicht geführt werden.
00:11:11: Sie wollen was lernen, sie wollen im Team sein.
00:11:14: und dann ist wieder die nächste Frage gibt es das Team?
00:11:17: schon länger arbeiten die schon ganz lange zusammen?
00:11:19: Dann funktioniert nämlich Homeoffice oder virtuelles Arbeiten von wo immer super aber beim Onboarding wirklich schwieriger ja oder bei alten Hasen.
00:11:28: die kommen damit manchmal richtig gut zurecht manchmal schlecht also auch Daten.
00:11:32: sehr sehr individuelles Thema Mein großer Sohn hat eine KI-Kampagne und lebt in Sri Lanka.
00:11:42: Ist im Moment zweimal kurz hier für Kundenbesuche und so, aber solche Unternehmen oder auch ein Unternehmen befreundet es in Berlin.
00:11:50: Die arbeiten ... die haben in Berlin mini-mini-office, aber die arbeiten egal von wo in der Welt und treffen sich einmal im Jahr ne Woche wirklich und aber jede Woche als Hangout!
00:12:00: Was will ich damit sagen?
00:12:01: Ich glaube, es hängt an den Leuten die du an Bord hast.
00:12:04: Es hängt am Business was du hast und daran wie du nach vorne gehst also sehr individuell und man sollte die Menschen auch einfach fragen was sie brauchen weil wir hängen ja davon ab gut sie performen.
00:12:17: Das
00:12:17: heißt aber auch wenn jetzt Kunden aktuell zu euch kommen ihr habt gar keine One Fits All Lösung sondern startet dann auch quasi komplett individuell in jedes Gespräch.
00:12:29: Also wir machen jetzt mal einfach ein Beispiel, so ich komme mit Sudia, bin Geschäftsführerin und habe da zwanzig Leute irgendwo in Frankfurt und sagt irgendwie passt unser Office nicht mehr!
00:12:42: Und wie geht ihr denn voran?
00:12:47: Ja, das ist eine sehr, sehr schöne Frage.
00:12:49: Weil als ich hier gestartet bin – ich bin jetzt hier seit gut einem Jahr fast anderthalb-Jahr-Geschäftsführerin – hätten wir dir Möbel geschafft!
00:12:58: Ich finde es geht nicht mehr.
00:12:59: und die interessant vielleicht.
00:13:01: diese Branche der Büromöbelhändler ändert sich für mich so ein bisschen wie sich andere Branchen schon geändert haben Die Musikindustrie auch die IT bzw.
00:13:10: die Webseiten Erschaffung.
00:13:13: Ich hole jetzt noch mal so einen Moment aus, weil ich glaube das ist ganz spannend auch für die Hörer.
00:13:20: Früher
00:13:21: hat man für viele hunderttausend Euro Websites gebaut und hat sich nie getraut für Consulting Geld zu nehmen.
00:13:26: heute baut Bauen dir meine Söhne oder wer auch immer, bauen dir an einem Tag wahrscheinlich irgendwie eine relativ okay Website.
00:13:34: Das Geld wird dem Consulting verdient und genau in dem Schiff befinden sich einige Branchen und für mich die Büromöbelindustrie.
00:13:41: also sprich wir versuchen mehr Dienstleistung zu bauen.
00:13:45: wenn du jetzt also zu mir kommst Dann würde ich erstmal rausfinden wollen.
00:13:50: Wo willst du denn überhaupt sein?
00:13:52: Weil es gibt Teams, die passen prima in eine super schöne alte Villa in Frankfurt und es gibt teams, die brauchen aber so ne schicke Bürohochausetage oder eben gehen.
00:14:02: Ich hätte jetzt fast gesagt nach Offenbach ins Verbrick läuft oder sowas.
00:14:06: Allein schon mal das Zuhause zu finden.
00:14:10: Ist es in der Tat echt so, dass wir sagen, one-size-fits all funktioniert nicht?
00:14:14: Sondern wir sprechen erst mal mit dir als Geschäftsführerin.
00:14:17: Da machen wir nämlich einen schönen Strategieworkshop wie zwei oder einer meint jemand aus meinem Team und schauen uns an.
00:14:25: Fragen ein bisschen wie Simon Zinek warum machst du das überhaupt?
00:14:29: Und die Antwort, die du gibst passt eigentlich immer in eine der drei Kategorien ich wachse, ich schrumpfe oder ich finde keine Talente mehr.
00:14:36: Und wenn wir das wissen, dann fragen wir natürlich noch zur Unternehmenskultur, zu Kommunikationen und zu Arbeitsweisen.
00:14:43: Weil auch das ist natürlich wichtig!
00:14:45: Arbeitst du unter Scrum-Kanban brauchst du ganz andere Sachen als traditionell.
00:14:48: So und damit wissen wir schon mal wo will denn die Führungsriege hin?
00:14:52: Das ist für dich mit einer zwanzig Leute Mannschaft genauso wie für einen Konzern der sagt mein HR zieht um oder wie auch immer.
00:15:00: So, dann ist es aber so dass du natürlich schön entscheiden kannst.
00:15:04: Aber so ticken wir ja eigentlich in Deutschland auch schon nicht mehr.
00:15:08: Der Chef entscheidet alles sondern wir möchten ja Empowerment der Mitarbeiter, wir möchten Partizipationen und kein Quiet Quitting.
00:15:17: also folgen vielleicht auch die Mitarbeitenden Fragen.
00:15:20: Aber wie sollen denn Mitarbeiter heute wissen was sie wollen wenn Sie nicht wissen was es gibt?
00:15:24: Weil was ist denn Multispace?
00:15:25: Was ist denn Neurospace?
00:15:26: Was bedeutet ein Activity-Based Working?
00:15:30: So, dass
00:15:30: wir reingehen und erst mal kurz deine Mitarbeiter abholen.
00:15:33: Und sagen hey das und das gibt's?
00:15:35: Jetzt sagt uns was ihr braucht!
00:15:37: Erst dann gehen wir sozusagen in die Planung.
00:15:41: Dann habe ich halt zehn Innenarchitektinnen hier an Bord Die planen dir wunderbar die Fläche.
00:15:46: Ich hab einen Innenausbau Also der macht nicht riesen Projekte vielleicht bis zwischen hundertund dreinhunderttausend Euro maximal.
00:15:53: Aber die könnten zum Beispiel Wände stellen, Wände rausnehmen Bodenbeläge ändern und sowas.
00:15:59: Und dann erst schauen wir uns an, welche Möbel passen denn da?
00:16:02: Also Möbeltools sind für mich eher Mittel zum Zweck.
00:16:06: Die fallen sowieso raus.
00:16:07: natürlich sollten die super hochwertig sein damit wir alle keine Arbeit damit haben, damit sie möglichst lange schön sind und halten.
00:16:14: aber es sind halt nur Möbel!
00:16:16: Und dann kommt was das finde ich fast den wichtigsten Move den ich gemacht habe.
00:16:21: Dann gibt es noch den sogenannten Performance-Check.
00:16:26: Das heißt, selbst wenn du mit deiner Truppe eingezogen bist würde ich nach drei Monaten zu dir kommen oder sechs Monate oder zwölf Monaten und fragst, Jessica passt denn alles?
00:16:36: Weil das ausprobieren ist mal das eine.
00:16:40: Aber es kommen ja auch immer wieder Mitarbeiter dazu.
00:16:42: Es gehen vielleicht Mitarbeitende Und dann muss sich doch schauen Passen die Möbel, also die Tools oder hast du vielleicht... sind deine Stühle zu unbequem?
00:16:51: Oder sind sie zu bequem und die Meetings zu lagen oder sowas.
00:16:54: Aber auch passt in das Mindset.
00:16:56: Nutzen die Leute überhaupt diese Räume!
00:16:58: Und das fragen wir uns zwar in regelmäßigen Abständen weil ich daran glaube Wir sind im so permanenten Change.
00:17:04: Das wäre auch immer wieder was anderes brauchen und es sorgt dafür, dass wir mit ganz kleinen Kniffen meistens irgendwie mal zwei Stühle oder einen kleinen Workshop halten wir das Office halt immer absolut up to date.
00:17:17: Dass die Leute immer sagen können, was brauche ich?
00:17:19: Was wär toll!
00:17:22: Und damit sind auch die Kosten niedriger, also ich muss nicht irgendwie nach drei Jahren das ganze Ding wieder umkrempeln oder sowas... Ja, wo ich dich abholen würde wenn du mit deinem wunderbaren Team
00:17:33: zu mir
00:17:33: kommst.
00:17:34: Ich glaube dass du das natürlich auch so gut kannst weil du halt schon so viele Teams geführt hast und in so vielen Rollen war es.
00:17:42: Jetzt gibt's ja aber auch viele Anbieter die quasi, ich sag jetzt in Anführungszeichen nur Möbel verkaufen oder nur was anderes machen.
00:17:51: würdest du per se jedem davon abraten das Angebot in Anspruch zu nehmen?
00:17:56: Und erstmal wirklich zu verstehen Was will ich eigentlich und welche Büro will ich zum Beispiel sein?
00:18:02: Also, da ist ja jeder anders gelagert.
00:18:04: Und ich will auf keinen Fall gegen Wettbewerb hier schimpfen.
00:18:06: wir verkaufen auch nur Möbel wenn jemand sagt Ich will nur Mönbel von dir!
00:18:11: Ich glaube aber dass es immer zum einen teurer wird viel teurer als wenn ich mir vorher ein Workshop leiste.
00:18:18: Ich glaube auch, dass es nie so passgenau ist wenn ich die Mitarbeitenden und die Chefs nicht frage.
00:18:24: Sondern einfach was Schickes kaufe weil nur um schick und schön geht's nicht.
00:18:28: Wir diskutieren seit hundert Jahren Function Follows Form oder Form Follows Function und das trifft immer noch zu.
00:18:35: Und darum glaube ich is' es einfach keine Entscheidung im Sinne des Erfolgs und vor allem in Sinne der Mitarbeitende nur Möbel zu kaufen.
00:18:45: Aber das muss jeder selbst entscheiden.
00:18:46: Also ich bin da auch nicht der Profit, der dann irgendwie versucht, Menschen zu bekehren.
00:18:53: Das muss jeder selber empfehlen
00:18:54: glaube ich.
00:18:55: Wie viel Individualität würdest du da am Team zulassen?
00:18:57: Jetzt sind wir mal an und jetzt haben wir die zwanzig Leute.
00:19:00: Alle zwanzige Leute haben eine komplett andere Vorscheinung.
00:19:02: Zehn davon wollen jetzt wirklich in den Altbauwiller.
00:19:05: Und zehn wollen eher industriell in einem Büro haben.
00:19:09: Was würdest Du sagen... Welchen Punkt?
00:19:12: muss ich auch mal einen Cut machen und sagen, okay, irgendwer muss hier entscheiden?
00:19:18: Ja.
00:19:19: Mir ist es ehrlicherweise noch nie passiert dass sich so ein Cut machen musste weil interessant ist das in solchen Workshops dann die ja so eine gewisse Dynamik aufkommt und gut moderiert bekommt man in so einem Workshop schon raus.
00:19:34: was brauchen die Leute wirklich?
00:19:37: Es gibt immer natürlich auch, ich nenne sie immer so schön die Maule.
00:19:40: Die brauchst du auch.
00:19:41: aber es gibt auch immer die nach vorne wollen und die Frage ist dann auch wen nimmt man in solche Teams rein?
00:19:49: Ich bin immer dafür ein interdisziplinäres Team.
00:19:51: also selbst jetzt in der Entscheidung können das ja vielleicht nicht deine zwanzig Mitarbeitenden sein, aber es muss jemand vielleicht sein aus IT, aus Personal.
00:20:00: Ich weiß nicht, bei größeren Firmen muss da ein Betriebsrad dabei sein und so weiter.
00:20:06: Und die
00:20:06: finden
00:20:07: eigentlich schon immer sehr schnell zu einer Lösung.
00:20:09: Ja
00:20:09: ich glaube ja auch sehr stark an den IKEA Effekt also quasi du kannst etwas besser wertschätzen wenn du das wirklich selbst gebaut hast auch in Bezug auf Ideen auch in Bezug auf Entscheidungen, die man trifft.
00:20:21: Es ist ja meistens so wenn jemand anders für dich die Entscheidung trifft und sagt jetzt musst du rechts oder links gehen findest es blöd!
00:20:27: Aber wenn ihr zusammen entschieden habt egal ob du eigentlich links gehen wolltest aber wenn ihr jetzt zusammen entschieden hat wir gehen rechts dann was?
00:20:33: Ja wir haben uns am Ende für rechts entschieden Aber dann ist es einfach leichter zu ertragen.
00:20:38: Und deshalb glaube ich, oft ist das auch so aus der Führungsrolle.
00:20:42: Dann ist es so, ach, ich habe alle mal alles für meine Mitarbeiter und jetzt hab' ich denen das gekauft und jetzt haben die das noch und fühlen sich dann quasi nicht gewährtschätzt oder nicht verstanden weil keine Mitarbeiter auf die Knie gehen und jubeln.
00:20:57: Ist dir das auch schonmal bei Kunden oder in deiner eigenen Rolle passiert?
00:21:02: Ja klar!
00:21:04: Ich nehme an der Stelle gern das Beispiel des wirklichen Change-Prozesses.
00:21:10: Weil nichts anderes ist es ja, ne?
00:21:11: Wenn du umziehst oder neue Räume oder auch den Führungsstil änderst dann reden wir von einem Change-prozess und der besteht normal zu sechzig Prozent aus Kommunikation.
00:21:22: Das heißt Reden, reden, reden!
00:21:25: Ganz oft ein Thema, weil auch mir passiert das ständig.
00:21:28: Ich schließe halt von mir auf andere.
00:21:31: Also so arbeite ich normal und natürlich habe ich schon mit vielen Teams gearbeitet aber trotzdem muss ich mir das immer wieder vor Augen führen.
00:21:37: derjenige hat vielleicht ganz andere private Voraussetzungen oder kann nicht um die Zeit im Office sein.
00:21:42: oder wenn wir gleich noch zur Neurodiversität kommen, der hat vielleicht ganze andere Gegebenheiten Und da hilft es einfach zu reden, zu reden ,zureden und dass ist auch was in viele Firmen Ich war mit meiner eigenen GmbH auch beratend ganz oft unterwegs.
00:22:00: Es ist ganz, ganz oft Meetingkultur und Kommunikationskultur an das es wirklich hängt.
00:22:06: Du kommst in den Unternehmen rein und weißt eigentlich sofort wo der Hase läuft... Allein aus der Tatsache, wie du begrüßt wirst.
00:22:14: Wirst Du geduzt oder gesätzt?
00:22:16: Bekommst Du gleich was zu trinken angeboten?
00:22:17: Wirst du in schöne Räume geführt?
00:22:19: Musst Du lange auf den warten?
00:22:21: Spricht jemand anders noch mit
00:22:22: Dir?".
00:22:23: Und dieses Kommunizieren, das tun wir alles viel, viel zu wenig und daher verstehen wir oft viel zu wenig, was Menschen auch brauchen oder sich wünschen.
00:22:33: Diese Wünsche
00:22:34: ist
00:22:34: vielleicht interessant... Viele Geschäftsführer haben mir vor ein paar Jahren öfter mal gesagt, naja du kannst die Leute nicht fragen was sie sich wünschen.
00:22:42: Das wird viel zu teuer weil alle denken man wünscht sich goldene Wasserhähne.
00:22:46: aber nein noch nie, noch nie!
00:22:49: Die Leute wünschten sich was sie brauchen zum arbeiten und das ist so hilfreich weil nur Sie können das wissen.
00:22:55: ne?
00:22:55: Das kann ich als Geschäfts-Führer oft gar nicht wissen.
00:22:57: Ja, und es ist ja an Weihnachten ist das auch so.
00:23:00: Also man kann ja schon eine Wunschliste haben dass jetzt nicht immer alles erfüllt wird.
00:23:04: Das lernt man ja auch schon als Kind.
00:23:06: Ich habe noch ein Datum geht gar nicht.
00:23:08: Und das ist glaube ich auch was du sagst.
00:23:10: also warum nicht fragen was sich die anderen wünschen?
00:23:14: Auch weil man kann sich ja auch erklären in dem Sinne dass man jetzt nicht mal alles erfüllen kann, weil man halt für ein ganzes Team etwas macht und dann sind halt seit einem Wunsche von drei erfüllt.
00:23:23: Das kann ja auch gut sein!
00:23:25: Genau Ja und es gibt ja viele Restriktionen, also du bist ja manchmal auch in der Fläche.
00:23:30: Also ich habe zum Beispiel bei Rosa & Leo für die FHZ eine Fläche gehabt das war ne alte Bankfiliale da war halt der blaue Teppichboden und niedrige schrecklichste Decken.
00:23:40: und also es gibt halt Voraussetzungen.
00:23:42: die kannst Du dann auch nicht ändern im Mietobjekt oder du hast die monetären Mittel vielleicht gar nicht oder sind einfach zu wenige oder so viele Mitarbeitende.
00:23:52: Und daraus aber das Beste zu machen, macht's ja dann irgendwie so.
00:23:55: Jetzt hast du ja eben schon gesagt also die Fläche, die wählt man sich jetzt hast du auch gesagt okay gegeben, weil es hat man auch eine Fläche.
00:24:01: Dann würdest du aber kann man da trotzdem mit euch zusammenarbeiten quasi mit den aktuellen Gegebenheiten einfach das beste rausholen?
00:24:08: Ohne großes Budget?
00:24:10: Das ist eigentlich zu neunundneunzig Prozent so!
00:24:16: Die meisten haben entweder gebaut oder gemietet.
00:24:20: Wir kommen oft, weil das ja noch gar nicht so gelernt ist, gar nicht früh in diesen Prozess rein und wie gesagt bei manchen die uns länger kennen für diese sind wir einfach nur der Möbel-Leferant.
00:24:31: Das ist auch fein aber ich glaube einfach dass wir die Qualität durch diese vorgelagerten Beratung und Konzerte klingt immer irgendwie noch negativ in Deutschland.
00:24:43: Aber um genauer zu wissen, was man braucht ist es einfach erforderlich und je früher man in diesem Prozess einsteigt, desto besser.
00:24:51: Und was mir halt wichtig ist auch wieder aus meiner Brille der Geschäftsführung wenn ich an deiner Stelle wäre dann umzuziehen... Ich hätte keinen Bock dass ich mir den Makler, den Konzalten, den Planer, den Möbelnifferant und später nochmal den Konzelten beschaffen muss sondern so bekomme ich das ja aus einer Hand als One-Stop-Shop und wenn ich der Meinung bin, ich muss da noch Experten zuziehen ist es auch fein.
00:25:17: Aber zumindest wäre ich damit erstmal mit einem Ansprechpartner safe was für mich auch immer ein großer Punkt ist ja.
00:25:24: Ja!
00:25:24: Ich finde super was hier anbietet.
00:25:26: jetzt kommen wir nochmal auf den Punkt Neurodiversität.
00:25:29: Was bedeutet das denn für dich?
00:25:33: Das zweite Buch war sich dazu gerade versuche zu veröffentlichen.
00:25:38: Es ist so gut wie fertig.
00:25:40: Neurodiversität begleitet mich schon immer, weil diese Individualität immer größer wird und ich in der Familie sehr viel Neuro-Diversität habe.
00:25:54: Schön, dass ich Angangs erzählen durfte.
00:25:56: Dass ich ja viel im IT und Digitalumfeld gearbeitet habe.
00:25:59: Und die Dichte an neurodiversen Menschen sind im mathematischen technischen Umfeld ist einfach viel für größer.
00:26:06: Sodass sich schon Mitgeschäftsführer im Spektrum hatte viele andere Menschen.
00:26:12: Neurodiversität bedeutet ja einfach das Gehirn ein bisschen anders funktioniert.
00:26:19: Auch was darunter fällt wird in Deutschland so ein bisschen schwierig.
00:26:23: Also klar ist, dass immer ADHS und Autismus darunter fallen.
00:26:27: Ich erwische mich auch selbst dabei, dass ich das meistens so als Beispiel nehme weil es für mich zwei sehr verschiedene Dispositionen sind.
00:26:36: aber auch sowas wie Tourette oder Legastinie fallen darunter.
00:26:43: Man ist sich nicht so sicher ob man hoch sensibilität
00:26:50: Hochsensibel ist einfach.
00:26:52: Hochsensible Menschen, damit reinnimmt genau... Also da gibt es viele ja noch Interpretationsthemen und in Deutschland ist es ja leider so dass wir immer von einer Behinderung sprechen, von einem Defizit und das ist in anderen Ländern eben nicht so.
00:27:11: also gerade auch ich nehme immer gerne das Beispiel Ist ein anderes Beispiel, aber in Amerika sagt man ein Bonuschild oder jemand ist gifted.
00:27:21: Und bei uns ist es das Stiefkind und die Stiefmutter und jemand ist behindert.
00:27:27: Das finde ich immer schon schwierig und man kann auch feststellen dass diese Neurodiversitätsbewegung kommt ja eher aus Australien, UK ist in den USA relativ weit und bei uns kommt es... Man schaut das sich bei Kindern hat man sich das viel angeschaut Aber in der Arbeitswelt kommt es so langsam erst an.
00:27:48: Ich muss sagen, ich hatte in den letzten paar Monaten ein paar Kunden die mich auch darauf angesprochen haben hey habt ihr auch was zu Neurodiversität und finde ich super spannend weil für mich ist das so der nächste Evolutionsschritt.
00:28:05: Ich hatte eben von Multispace gesprochen wo man den passenden Platz zu seiner Aufgabe findet Und ich habe so den Begriff Neurospace kreiert, mittlerweile benutzen glaube ich auch viele.
00:28:17: Vielleicht ist er auch in USA und so schon vorher benutzt worden weiß ich nicht.
00:28:21: aber für mich ist Neurospaces dann praktisch die Weiterentwicklung wo ich auch passend zu meinem Gehirn den richtigen Ort finde.
00:28:30: um den Beispiel vielleicht zu geben ADHS.
00:28:34: Menschen Nehmen ja auch, wenn die Medikation nehmen.
00:28:38: Nehmen Stimulanzien, ne?
00:28:40: Medikineet.
00:28:41: Ritalin hat mal früher genommen.
00:28:43: Ich glaube Elvins ist im Moment super irgendwie hoch im Kurs bei vielen.
00:28:48: Wirkt übrigens bei jedem anders muss man auf jeden Fall einem Mediziner überlassen glaub ich.
00:28:54: aber dort sucht man Stimulanz.
00:28:57: Wenn ich diagnostiziert wäre, wäre auch absolutes ADHS Kind.
00:29:01: Weil ich suche meine Stimulanz glaube schon immer in meinen Aufgaben Ich hätte nie so viele Geschäftsführungen Hätte ich das nicht.
00:29:07: So bedeutet für mich, ich bin am liebsten mitten im Geschehen, ich laufe zur Kaffeemaschine Kann eigentlich am besten denken wenn ich ein Podcast noch auf dem Ohr hab und und und Autisten ganz ganz anders Auch in meiner Familie sehr virulent eher die Ruhe plus keine Strümpfe tragen.
00:29:29: Ins Office zu gehen, dieser Weg ist schon ganz, ganz
00:29:32: schwierig.".
00:29:34: So das kann man jetzt beschreiben.
00:29:36: aber es gibt auch das geflügelte Wort in der Neurodiversitätsklientil die sagt, kennst du einen Autisten?
00:29:43: Kennst du Einen
00:29:44: Autisten?!
00:29:45: So will sagen auch die sind so so verschieden und überhaupt nicht zu vergleichen mit Rainman, wo alle immer sagen, oh ja, Rainman!
00:29:52: So das ist doch ein Autist.
00:29:54: Nee, das ist kein Autist, es ist ein inselbegabter Autist der eben ganz andere Dinge kann als jetzt.
00:30:00: so einen Durchschnittautist Ja?
00:30:02: Und man muss auch sagen, auch da gibt's und deswegen heißt es hier heute nicht mehr Asperger-Autismus und so sondern es heisst auf dem Spektrum.
00:30:11: Das heißt auch da... sage da und das heißt, mir leid Auch da gibt es sehr große Unterschiede.
00:30:19: Die High-Performing Autisten, da wirst du nicht mal merken dass die anders sind vielleicht.
00:30:26: Sind aber in der Lage vielleicht zweihundert Prozent mehr Effizienz hin zu legen weil sie einfach sich super super fokussieren können wie auch ein ADHS-Lavenner in seinem Flow Tunnel ist.
00:30:37: Und dann gibt es natürlich Menschen auch auf dem artistischen Spektrum und das will ich nicht irgendwie runterreden, die vielleicht gar nicht sprechen können.
00:30:45: Die gar nicht im Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.
00:30:48: also da muss man auch mal sehen.
00:30:50: aber prinzipiell und dann höre ich auch auf bin ich der Meinung Es wäre super hilfreich wenn wir einfach die richtigen Orte für jeden menschen schaffen.
00:30:59: Und nenn es Neurodiversität oder Individualität innerhalb der Diversity-Diskussion, gibt's ja so viele verschiedene Möglichkeiten über die man sprechen kann.
00:31:08: Aber da das Richtige an Arbeitsumgebung zu finden sorgt halt nicht nur für mehr Effizienz sondern auch für Zufriedenheit.
00:31:16: und ehrlicherweise glaube ich auch wir haben auch einen sozialen Auftrag
00:31:19: so
00:31:20: ethisch dafür zu sorgen dass solche Menschen integriert werden in unseren Arbeitsalltag.
00:31:27: Also du hast ja jetzt auch Fälle in deiner Familie oder du bist halt damit umgeben würde ich sagen.
00:31:35: Du hast dich dann damit gedanklich beschäftigt, du hast verstanden ah ok da gäbe es eigentlich bessere Lösungen.
00:31:40: aber jetzt ist ja natürlich auch gibt's ja viele die sagt das jetzt früher auch nicht gegeben.
00:31:46: so jetzt setze ich einfach dahin jetzt mache einfach dein kram und wenn du das halt nicht machst dann finden wir halt.
00:31:51: wen anders.
00:31:52: also wie kriegt man das hin?
00:31:56: dass man das halt in die Köpfe bekommt ohne quasi, das so ein bisschen ins Lächerliche ziehen zu müssen.
00:32:06: Ganz großer Punkt und wie gesagt ich habe jetzt zweihundertfünfzig Seiten dazu geschrieben.
00:32:11: Es gibt so viele Facetten.
00:32:12: es fängt eigentlich schon beim Recruiting Prozess an.
00:32:17: Die ganz oft auch habe ich bei meinen Söhnen erlebt.
00:32:20: zweite Frage wenn du dich beim Praktikum bewirbst sind sie behindert?
00:32:26: Allein das schon zu fragen, was kreuzt du denn an als Neurodiversa?
00:32:29: Da geht es schon los.
00:32:31: Dann auch wir müssen heute Webseiten ja sozusagen für jeden passen.
00:32:38: Das heißt also so geflimmer oder auch am Arbeitsplatz Lichtthemen geht für NeuroDiverse halt oft gar nicht oder Geräusch oder sowas So wie mache ich das dem Arbeitgeber irgendwie klar?
00:32:54: Es klappt natürlich viel besser, wenn wir in einem Fachkräftemangel sind oder wenn es Firmen schlecht geht die kapieren dass sie damit hervorragende Mitarbeitenden bekommen.
00:33:05: Das ist seit vielen vielen nicht fast gesagt Jahrzehnte aber seit vielen Jahren.
00:33:09: zum Beispiel stellt SAP ja jährlich zwei Hundert Autisten ein ne?
00:33:12: Die machen das nicht weil Sie... ich unterstelle jetzt mal nicht weil sie nur was Gutes tun wollen sondern weil die halt auch Eine super, super Effizienz hinlegen.
00:33:21: Viele Großbanken machen das auch JP Morgan ganz viel.
00:33:24: ich will es gar nicht tausend Armen nennen so Das ist das eine zu sehen.
00:33:29: hey Ich muss gar nicht so viel ändern aber ich bekomme so soviel zurück.
00:33:34: oder ADHS-ler sind diejenigen, die einfach so mega geil sind im Ideen geben.
00:33:41: Und es gab's übrigens früher auch in der Gesellschaft, die noch irgendwie im Wald gelebt hat, waren ADHS'ler immer die Allerbesten.
00:33:49: weil denen hättest du also meinem großen Sohn würde ich heute in jeder Notsituation meinen Leben in die Hände legen, weil ich wüsste... Der findet am schnellsten genau die richtige Lösung, die mich hier rausbringt!
00:34:02: Also das gab's immer schon.
00:34:04: Aber man kann sich ja vorstellen, wie sich Gesellschaft verändert hat.
00:34:07: Fällt es erst auf?
00:34:08: Legasthenie wäre vor der Schulpflicht niemals aufgefallen.
00:34:11: Diese Menschen können ganz andere Sachen gut und so zieht sich das durch wenn man sich mehr damit beschäftigt.
00:34:18: Arbeitgeber müssen's halt irgendwie kapieren und ich glaube die Herausforderung wird größer.
00:34:23: Es gibt eine neue Studie von Hayworth.
00:34:27: da sagen sagt die Gen C von sich selbst, dass aktuell fünfzig Prozent ihrer Generation neurodivers sind.
00:34:36: So und wenn wir von solchen Zahlen reden und nicht mehr von den zwanzig Prozent, die wir uns hier in Deutschland immer so vormachen ist so ein bisschen wie
00:34:46: alle Zahlen
00:34:46: rund um mentale Gesundheit.
00:34:48: Die versuchen wir mal schön zu reden.
00:34:49: aber was soll das?
00:34:52: Ich glaube, wenn wir die Zahlen wirklich ernst nehmen dann kommen wir irgendwann gar nicht mehr drum herum die entsprechenden Gegegenheiten zu schaffen, sonst kann ich ja niemanden... Du hast eben
00:35:01: gesagt so Schubladen denken.
00:35:04: das geht dir so ein bisschen auf den Nerv.
00:35:09: Wie stehst du dazu mit den Generationen und wie sie eingeteilt werden?
00:35:13: Ich habe da schon oft also weil es ist auch wenn jemand sagt aber du bist ja Generation X Y Z wie sie alle heißen Aber hat das nicht was damit zu tun, wie ich groß geworden bin?
00:35:27: In welchem Umfeld welche Erziehung mich geprägt hat und so weiter.
00:35:31: Also wie stehst du dazu?
00:35:34: Ich hadere da voll mit!
00:35:35: Und wie ich eben schon gesagt habe, ich mag es nicht mehr in Generationen packen... ...und ich erlebe halt doverweise in meiner, wenn ich jetzt mal wirklich noch sage, Generation... Jessica, das ist manchmal echt hart um mich herum.
00:35:49: Alles alte weiße Männer die sagen wie kannst du Leute einstellen?
00:35:53: Wie kannst du nur Fläche hier noch mal mieten und wie kannst so positiv sein?
00:35:58: aber ich finde da nehme ich immer gern die Sprüche echt meiner Oma.
00:36:02: Die hat immer gesagt wie man in den Wald rein ruft zu rufen also kommt es auch raus und schenkt jemanden lächeln und bekommt ein Lächeln zurück.
00:36:10: Wir sind in Deutschland leider so negativ, aber das ändert ja nix.
00:36:14: Deswegen glaube ich, dass jeder... Dass man immer die Persönlichkeiten betrachten muss und damit wären wir bei deiner Frage.
00:36:24: Und daraufhin schauen was Brauch wäre auch auf die Gefeinde als ich mich jetzt wiederhole und damit zu schaffen, dass es alles irgendwie bereichernder ist.
00:36:35: Also dieses One Size Fits All oder Schubladen Immer schwieriger, wir benutzen das.
00:36:41: Ich benutze das eben gesehen und ich benutze es auch und sage die Autisten und die ADHSler aber dabei müsstest du vor Augen schon tausend Gesichter haben, die alle ganz ganz verschieden
00:36:50: sind.".
00:36:50: Und
00:36:51: glaubst Du, wenn wir jetzt quasi von diesem Schub landen?
00:36:55: Jetzt haben wir einmal die Generationen
00:36:57: usw.,
00:36:58: Aber in dieser Studie, die du jetzt eben gesagt hast, da sagt ja okay eine bestimmte Generation, dann sind neurodiverse.
00:37:07: Ich glaubst du, dass das ist.
00:37:09: Weil es heutzutage oder in einer bestimmten Generation jüngere Menschen es auch nicht mehr so schwer fällt zu sagen klar bin ich anders?
00:37:17: Oder ja ich pass jetzt auch nicht immer hundert Prozent rein.
00:37:20: oder warum ist die Zahl höher?
00:37:24: Gute Frage!
00:37:25: Die ist höher weil man früher gar nicht diagnostiziert hat.
00:37:29: also meine Kinder sind jetzt in den Anfang zwanzigern.
00:37:33: da hat man angefangen zu diagnostizieren.
00:37:36: In meiner Generation kommt es jetzt alles hinterher.
00:37:40: Sorry, ich nehm wieder Generationen aber so... Ich sag mal ab Frauen ab dreißig werden jetzt so langsam eher diagnostiziert.
00:37:49: Frauen generell viel weniger als Männer weil Frauen sehr gut sind und das ist bei schönen Fachbegriffen Masking oder Camouflaging.
00:37:57: also wir versuchen so zu tun als ob wir ganz normal sind definieren normal.
00:38:05: Das sorgt dafür, dass wir einfach eine super verfälschte Zahl von Diagnosen in der Vergangenheit haben.
00:38:11: Und ja es stimmt auch was du sagst, wir trauen uns mehr.
00:38:14: Guck mal vor ein paar Jahren gab's nicht mal ne Ziffer für Burnout!
00:38:17: Du konntest darüber reden das du dir das Bein gebrochen hast.
00:38:20: aber wehe du hast offiziell in der Firma gesagt, dass du einen Burnout hast.
00:38:25: um Gottes Willen und so'n bisschen ist es auch noch bei Neurodiversität so.
00:38:31: ich hatte wirklich Ich schreibe ja ein paar Artikel schon eine ganze Weile darüber.
00:38:35: Also Menschen wussten auch, dass ich das Buch schreiBe und dann habe ich wirklich Mails bekommen wo junge Leute mir oder ältere eigentlich so ganz viele mir gesagt haben hey gut ist mal jemand dafür Eintritt wir werden nicht gesehen Wir werden nicht gehört wir würden uns doch nur mal so kleine Sachen wünschen.
00:38:54: Das kommt so langsam erst.
00:38:57: Und wenn ich dann erzähle und auch selber sage Ja wäre ja auch Adés.
00:39:01: Dann kommen die nächsten drei, die mir sagen oh ich habe das auch!
00:39:05: Ich bin diagnostiziert oder mein Sohn hat es oder mein Bruder hat das oder wer auch immer und dann kommen alle hinter dem Ofen vor.
00:39:10: Also ist eine Entwicklung, die man gerade auch wirklich deutlich erinnert.
00:39:13: Ich
00:39:13: hatte erst neulich ein Podcast da ging's aus so'n bisschen drum.
00:39:15: was macht eigentlich eine Diagnose mit mir?
00:39:18: Ich bin hier so ein bisschen überlegen hilft die Diagnosis wirklich?
00:39:22: Ja, weil es ist ja dann hast du mal so ein bisschen Stempel.
00:39:25: Also wenn ich halt zum Beispiel weiß okay, ich reagiere auf Stress so oder Lichtso, da kann ich irgendwie damit umgehen.
00:39:33: aber dann würde ich jetzt vielleicht nicht immer alles unter einen Krankheitsbild... Ich sag' jetzt Krankheits bild!
00:39:39: Das ist kein Krankheits-Bild packen?
00:39:42: Ja, das sagen viele in Krankheits Bild und wir wissen ja gar nicht was wir sagen sollen.
00:39:46: Es ist
00:39:47: voll typisch.
00:39:48: Was würdest Du denn
00:39:48: sagen?!
00:39:53: Der Amerikaner würde sagen, depenst.
00:39:56: Also was ich lese ist ganz oft der Punkt dass Menschen sagen Gott sei Dank weiß sich endlich warum ich anders bin.
00:40:06: das lese ich ganz ganz oft.
00:40:08: Das Leute nicht wissen, warum haben sie jetzt... ...siebzig Tausend Taps im Handy auf.
00:40:14: Sich von allem ablenken lassen und dann irgendwie abends zurückkommen zu dem Punkt wo sie sagen, oh!
00:40:19: Wollte ich doch heute Morgen machen?
00:40:20: So das ist so kleine tägliche Dinge.
00:40:23: aber die dann wissen hey es ist eine ADHS und da kriege ich auch direkt ne Gänsehaut Und ich weiß warum das so ist.
00:40:30: Ob das was bringt, ich hatte sehr frühe Diagnosen für meine Kinder.
00:40:34: Zum Glück auch irgendwie dass die hoch begabt sind.
00:40:37: aber weißt du dann hörst so als Mutter ja die weiß ja dass ihr Kind hochbegabt ist und da kriegst Du da direkt schon einen Stempel.
00:40:43: oder was hast Du denn wirklich davon wenn Du Weißes ist?
00:40:47: ADHS weil Du musst trotzdem irgendwie durch unser Schulsystem durch?
00:40:51: An manchen Stellen frage ich mich das auch.
00:40:54: Auch da kommt es glaube ich auf die Person an.
00:40:56: Was macht sie daraus?
00:40:58: Wie kann sie dann vielleicht besser damit umgehen, wenn Sie weiß hey ich bin nicht falsch sondern ich bin einfach anders.
00:41:06: Und da nochmal zu der Frage was ist denn?
00:41:09: wie definiere ich denn anders?
00:41:12: Weil wir weiblich sind anders ja irgendwie schon.
00:41:15: Wir sind jetzt von der Hautfarbe her Ähnlich, warum ist jemand anders dann besser oder schlechter?
00:41:21: Warum hatte ich diese Konnotation in der Vergangenheit?
00:41:24: und warum ist heute jemand mit ADHS- oder Autismus behindert.
00:41:29: Obwohl er vielleicht einen IQ doppelt so hoch hat wie jemand, der daneben sitzt und ganz normal seinen Job macht?
00:41:35: ja Das ist halt auch eine Sache die unsere Gesellschaft irgendwie lösen
00:41:40: muss.
00:41:40: Ich denke einfach wenn es dreißig Prozent sind Die sagen ich bin neurodiverse Also fast ein Drittel, wenn ich jetzt so einen Mathe aufgepasst habe.
00:41:48: Und dann also was ist dann noch das normal?
00:41:51: Also warum bin ich da quasi Anlass?
00:41:54: oder sind wir einfach an dem Punkt dass wir sagen alle sind individuell?
00:42:02: Ja, ich könnte auch sagen hey plonder Haare sind so geil.
00:42:06: Also jetzt ziehe mal in unsere Geschichte zurück.
00:42:08: oder du musst groß sein und nicht klein oder was musst du denn sein?
00:42:12: Wie musst Du denn sein damit du normal bist?
00:42:14: Und für mich ist es eigentlich einfach eine Facette einer Persönlichkeit.
00:42:20: Oder sagen wir mal Ich würde mir wünschen dass das einfach so gesehen würde.
00:42:25: Das ist super
00:42:26: spannend.
00:42:28: In dem Buch also darfst du den Titel verraten
00:42:32: Den weiß ich noch nicht mehr, weil es gibt einen Arbeitstitel.
00:42:36: Aber ja... Ich weiß eigentlich noch nichts!
00:42:39: Kein Erscheinungsdatum und kein Cover.
00:42:41: Kein Garnicht.
00:42:42: Ich bin jetzt froh, dass ich erst mal fertig geschrieben habe neben allem einem anderen Zeug ehrlicherweise.
00:42:48: Es ist dann immer so, je mehr man weiss, desto mehr wird einem bewusst was man alles nicht weiß wenn man sich einmal durch die Geschichte der Neurodiversität durchschaut.
00:43:00: Da wurden früher Menschen umgebracht, weil sie anders waren.
00:43:05: Dann gab es zurzeit als mein großer Sohn klein war dieses Tappelfillips-Syndrom.
00:43:11: Da hat Gérald Hüter, den ich eigentlich sehr schätze, wo ich sage der hat so viele schöne neurowissenschaftliche Dinge hervorgebracht und er hat damals glaube ich den Vorschlag gemacht wir schicken mal ein paar Kinder auf die Alm dann ist natürlich hatten die kein Stress.
00:43:29: Da ist dann, der hat gesagt lieber auf die Alm und kein Ritalin.
00:43:33: Ja aber wie viele Kinder kann ich denn auf die Alm schicken?
00:43:36: Und sie müssen ja durch dieses Schulsystem also... Ich mir wurde angetroht ständig irgendwie tausende von Euro Strafen wenn meine Kinder nicht in die Schule gehen.
00:43:44: du durftest keinen Hauslehrer engagieren das weiß hier auch keiner.
00:43:47: Die vielen Dinge die einem so als Mama von Neuro diversen Kindern schwer gemacht werden.
00:43:53: Und ganz schlimm ist wirklich, was ich mir anhör gehört habe während des Buches wie Menschen es auch in ihrem Unternehmen erleben.
00:44:01: Die finden die Wegbeschreibungen gehen nicht.
00:44:04: In einem vollen Bus zu fahren sind dann fertig wenn zum Mittag die wollen auch nicht vielleicht ständig gestört werden.
00:44:12: Die wollen einfach mal Ruhe haben oder eben Stimulanz bei jedem anders und das ist für Arbeitgeber natürlich schwierig.
00:44:20: Wie soll ich denn das System bauen?
00:44:22: Wenn du eben gesagt hast, wenn jeder was anderes will oder wenn jeder etwas anderes braucht.
00:44:27: Ja und aber jetzt hast du ja auch schon ein paar Rollen gemacht.
00:44:32: Gab es mal so eine Situation wo du gedacht hast also hier war's jetzt nicht mehr weiter wie ich das Team irgendwie aufstellen soll?
00:44:42: Also in der Tat war es eher ein Thema mit Einzelmenschen.
00:44:47: Ich hatte mal einen Mitgeschäftsführer, da sagt mir direkt eine Mitarbeiterin die hat Geburtstag aber wenn ihr Geburtstag habt du darfst den nicht drücken oder den irgendwie so ja nicht berühren oder sowas.
00:45:01: und auch Mitarbeitende wo ich wusste die üben jetzt zu lächeln.
00:45:07: also sie können nicht lächeln und versuchen aber dann mich zu spiegeln.
00:45:12: oder ein Autist, der mir erklärt, dem ich eine Frage stelle und der mir eine hervorragende Antwort gibt.
00:45:20: Mir aber ganz stur ins Gesicht schaut überhaupt nicht redet keine... Ich kann das gar nicht nachmachen!
00:45:25: Aber so keine Regung?
00:45:26: Und dann fragst du was nach.
00:45:29: Das hast du falsch verstanden, das ist so.
00:45:31: Der meint es nicht bös, sondern der ist einfach super, super faktenorientiert und gibt mir so seine Mega-Info aber in einem Style... Also da reden wir dann von EQ
00:45:42: ne?
00:45:44: ...der für uns als Durchschnittsmensch in Deutschland irgendwie nicht geht.
00:45:50: So was finde ich dann schwierig!
00:45:51: Und was machst du dann als Führungskraften?
00:45:53: Du musst ja dein Team irgendwie darauf vorbereiten.
00:45:57: Ja, also ich verstehe schon was mit Schubladendenken meins.
00:46:01: Ich nutze ja trotzdem die MDI Insights, ne?
00:46:03: Die Persönlichkeits-Test.
00:46:04: Das ist jetzt nicht nur viel Farben sondern du hast halt Farmen und dann hast du Verhalten... Dann hast du deine Motivatoren, ja!
00:46:10: Also warum bin ich so...?
00:46:12: Und warum verhalte ich mich so unter halt
00:46:15: EQ?!
00:46:15: Das ist alles quasi in einem Test, das sind aber ein paar siebenfünfzig Seiten über dich und dieser Test Komplett individuell, den gibt's auch kein zweites mal.
00:46:23: So wie du das quasi beantwortest.
00:46:25: Aber aber siebenundvierzig Seiten sind auch komplex also die quasi mit jemandem durchzugehen und dass halt auch in einem Team Also wir machen es natürlich dann in Workshops aber das quasi einmal transparent zu machen da steckt auch Arbeit dahinter.
00:46:39: weil Und das fällt mir dann oft auf Die Leute kennen so die Disk Modelle Und dann senken sie, ah okay das ist ja hier rot und blau ins grün uns gelb.
00:46:51: Und dann stecken die sich gegenseitig auch in Schubladen weil die natürlich die Komplexität dieses Testes auch so ein bisschen runterbringen wollen.
00:46:59: Das ist halt wirklich.
00:47:00: also eigentlich braucht es wirklich eine Person die da ständig wieder dahinter ist um die Teams zusammenbringt und denen auch sagt wie individuell die sind Um nicht quasi zu sagen, ja aber der Peter ist aber so.
00:47:13: Ach nee jetzt guck mal die Nadine braucht wieder ihre Ruhe.
00:47:17: Also um das halt quasi immer nochmal zum Vorschein zu bringen.
00:47:20: Weil ich glaube ansonsten dann macht es noch schlimmer wenn du z.B.
00:47:25: so Tests benutzt.
00:47:25: Ja
00:47:30: also ich finde es super interessant lass uns sowas auf jeden Fall einmal zusammen machen!
00:47:33: Ich glaube, es ist komplex.
00:47:35: Es ist schwierig aber es bringt dir am Ende auch viel.
00:47:38: Du weißt auch eben warum ist jemand so wie er eben ist?
00:47:41: Du kannst es dir so ein bisschen erklären weil wir wollen uns hier immer alles erklären können und du kannst vielleicht auch jemanden einsetzen.
00:47:48: ich finde ja nichts schlimmer als wenn jemand einfach nicht entsprechend seiner Neigungen und auch seines Könnens eingesetzt wird.
00:47:56: und das passiert glaub ich noch viel zu oft weil wir denken wir müssen performen Nicht erstmal schauen, was tun wir denn gerne oder was können.
00:48:05: Ja, aber
00:48:05: dann sind wir bei deiner Frage... Wie hast du es eben gesagt?
00:48:08: Die jemand hat dir gesagt, du sollst nicht fragen, was sie sich wünschen.
00:48:11: Aber klar!
00:48:12: Weil ich kann's ja nur herausfinden wie es einer Person geht weil da ist ja eben auch gesagt so quiet quitting vermeiden und so weiter also quasi dass jemand schon innerlich kündigt ohne es quasi auszusprechen.
00:48:24: und all das kann ich ja nur mitbekommen wenn ich die richtigen Fragen stelle.
00:48:30: Ich glaube, das ist auch so ein bisschen im Konsulting.
00:48:31: Warum ist es früher mal?
00:48:32: War das so verpönt seit Jahren im Konsulting?
00:48:35: Aber ich zeige dir wie's geht!
00:48:38: Achso du brauchst das ja dann setzt sich dir das um aber heutzutage ist es einfach also den größten Skill, den du haben kannst ist wirklich die richtigen Fragen zu stellen und deshalb herauszufinden was die Person gerade bewegt.
00:48:52: Also ich nehme das Negativbeispiel würde jetzt tatsächlich mal formulieren ist, dass ja viele jetzt auch so im Vertrieb die das ja einfach extrem stark nutzen und quasi nur über Frage-Techniken, die ich irgendwo hin drängen wollen.
00:49:07: Das meine ich damit nicht!
00:49:08: Ich mein wirklich ein ernsthaftes Interesse an einer Person, die wirklich herausfinden will was bewegt dich gerade um für dich eine Lösung zu finden?
00:49:15: Ich glaube das ist ein Riesenskill
00:49:19: Und das macht dann auch gute Führung aus
00:49:22: ne?!
00:49:23: Wenn du das kannst und willst, und dich auf die Menschen einlässt oder auch einen guten Vertriebler der sich eben auf den Kunden einlassen kann.
00:49:30: Und eben auch weiß hat er zwei Kinder wie heißen die?
00:49:34: Und was braucht denn?
00:49:34: da geht's nicht nur darum welche Möbel kann ich dem verkaufen?
00:49:37: Die fallen am Ende automatisch aus.
00:49:39: meiner Meinung nach aber verstehe den Kunden.
00:49:42: Es ist ein
00:49:43: spannendes Thema, da könnten wir noch ganz lange drüber reden.
00:49:45: Ich freue mich auf das Buch, wenn es rauskommt!
00:49:48: Ich hab ja auch ein paar Bücher veröffentlicht und deshalb kann ich das so gut nachvollziehen, als du gesagt hast, also je mehr man erfährt, desto weniger weiß man eigentlich... Und dann ist dann am Ende des Schreibrozesses denkt über was habe ich jetzt gerade geschrieben?
00:50:03: Aber ich habe zum Beispiel...
00:50:04: So ist es, dass
00:50:06: du das
00:50:06: auch sagst.
00:50:07: Ich hab schon gedacht, was habe ich jetzt in dem Kapitel gemacht?
00:50:10: Und ist es gut genug?
00:50:12: Fragt man sich natürlich dann immer und denkt so oh war ja!
00:50:17: Mein Sohn Astrilanka ist jetzt gerade da und der hat natürlich eine ganz andere Sicht auf die Dinge.
00:50:23: Der erlebt ja dieses freie Arbeiten auch mehr technisch KI und so, ganz anders.
00:50:29: Und da kommen dann nochmal so Strömungen rein Auch die wieder der GenC Dann sozusagen die ihr alle ganz viel Die machen ja auch schon viel mehr Therapien und so was als wir.
00:50:39: In USA hat ja gefühlt jeder immer irgendwie im Psychiater schon gehabt, aber in Deutschland oh Gott ich bekomme Therapie war auch immer so negativ konnotiert.
00:50:47: das ist für viele junge Leute ja echt jetzt Schneefongästern das finden die total okay!
00:50:51: Und auch spannend zu sehen wie sich Gesellschaft und damit auch da wären wir beim Ausgangsthema sich auf der Arbeitsplatz der Zukunft verändert.
00:50:59: Das ist vielmehr Ja wirklich, wie es jeder braucht dann hoffentlich in der Zukunft.
00:51:03: Also
00:51:04: wenn ich zusammenfasse unser Gespräch bisher würde ich sagen okay das ist echt Arbeitshaus der Zukunft du kannst einfach keine zehn Punkte planen mit passenden Möbeln und so weiter.
00:51:15: also eigentlich würde ich alles sagen was für vielleicht vor zumindest bei meinen Kunden habe ich wo hatte so fünf sechs Jahren wo alle quasi mit so fancy Workplaces angefangen haben Einfach hat gar nichts gebracht.
00:51:28: Stattdessen finde ich den Ansatz, dass du bei dir jetzt quasi so verfolgsst zu sagen am Anfang steht was braucht ihr wirklich und das dann umzusetzen als besseres Konzept dafür.
00:51:41: Könnte ich besser gar nicht sagen auch wenn ich dann New Work das Wort kann keiner mehr hören.
00:51:46: aber der Friedhof Bergmann die mich auch sogar kennenlernen durfte hat ja mal gesagt tour was du wirklich wirklich willst und ich habe das sehr früh uminterpretiert auf Tour Wie wo und wann du es wirklich wirklich willst.
00:51:59: Und damit bist du bei den ganzen Dimensionen, dann hast du kein Quiet Quitting mehr, dann kannst du eine intrinsische Motivation und einfach den Arbeitsplatz der Zukunft auch funktionieren können.
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